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HP-UX 11i Version 1 Installations- und Aktualisierungshandbuch: HP Server und Workstations > Anhang B Bekannte Probleme und Fehlerbehebung

Probleme beim Konfigurieren von HP-UX 11i v1

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Technische Dokumentation

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Lesen Sie die Informationen in diesem Abschnitt, bevor Sie 11i installieren oder auf diese Version aktualisieren.

Warnungen bei der Systemkernerstellung für das Modul krm während der Kaltinstallation oder der Aktualisierung

Bei einer Kaltinstallation oder Aktualisierung kann eine Warnungsmeldung in der Datei /var/opt/ignite/local/install.log oder /var/adm/sw/update-ux.log erscheinen, die anzeigt, dass die Debug-Informationen zerstört seien. Die Warnung kann folgendermaßen aussehen:

Generating module: krm...
/usr/lbin/sw/bin/mkdir -p /stand/build
Compiling /stand/build/conf.c...

Loading the kernel...

(Warning) Optimizing ADDILs in the presence of the debug
information. Debug information may be corrupted (1594)
Generating kernel symbol table...

Aktion:

Sie können diese Meldung ignorieren.

Patch für Anwendung cdrecord erforderlich

Für die Anwendung cdrecord, die mit der Dateigruppe XCDROAST-RUN im TC-OpenSource-Produkt geliefert wird, muss das Systemkern-Patch PHKL_24283 oder eines seiner Nachfolgeprodukte (einschließlich PHKL_26410 und PHKL_27225) installiert werden.

Beim Aktivieren von AutoFS auf HA-Servern können NFS-Pakete gelöscht werden

Wenn NFS-Clients (mit nfs.client stop/start) oder NFS-Server (mit nfs.server stop/start) neu gestartet werden, während NFS-Pakete auf dem HA-Server (High Available Server) ausgeführt werden, wird der Zugriff auf die mit NFS-Paketen verbundenen exportierten Dateisysteme entzogen.

Der Grund hierfür ist, dass die exportierten SG-NFS-Dateisysteme interaktiv verarbeitet werden und für sie keine Einträge in der Datei /etc/exports enthalten sind. Wenn NFS-Clients oder NFS-Server gestoppt werden, wird der Export aller Dateisysteme im System mit dem Befehl /usr/sbin/exportfs -au rückgängig gemacht. Die Dateisysteme werden dann erneut exportiert, wenn für sie in der Datei /etc/exports die Einträge in der Startphase wieder vorhanden sind. Dies gilt jedoch nicht für die Dateisysteme, die von den NFS-Paketen interaktiv exportiert wurden.

Wie erkennen Sie, ob dies für Sie zutrifft?

Dies trifft für Sie zu, wenn Sie AutoFS auf einem HA-Server aktivieren.

Aktion

AutoFS muss auf dem HA-NFS-Server mit Umsicht aktiviert werden. Diese Konfigurationsart wird jedoch vollständig unterstützt, wenn eine der beiden folgenden Maßnahmen vor dem Stoppen des AutoFS-Daemons ergriffen wird:

  1. Manuelles Verschieben aller NFS-Pakete auf den übernehmenden Server-Knoten.

  2. Beenden aller NFS-Pakete.

Der AutoFS-Daemon kann entweder mit dem Befehl kill -9 oder mit den Skripts nfs.client oder nfs.server gestoppt werden.

Sobald der AutoFS-Daemon neu gestartet wurde, können die NFS-Pakete neu gestartet werden oder manuell zurück auf den Server-Knoten verschoben werden. AutoFS kann entweder mit dem Befehl /usr/sbin/automountd oder dem Skript nfs.client neu gestartet werden.

Hardware-Daten werden auf Systemen mit Diskettenlaufwerk nicht erfasst

Auf Systemen, an denen ein Diskettenlaufwerk angeschlossen ist, werden die Hardware-Daten unter HP-UX 11i nicht im System Configuration Repository (SCR) erfasst.

Nach dem Aktualisieren eines Systems mit einem Diskettenlaufwerk von Version 10.20 auf 11i befindet sich im Verzeichnis /usr/dmi/bin eine Datei “core” und hpuxci (HP-UX DMI Component Instrumentation) wird nicht ausgeführt.

Wie erkennen Sie, ob dies für Sie zutrifft?

Dieses Problem betrifft Ihr System, wenn ein Diskettenlaufwerk an Ihrem System angeschlossen (oder in diesem eingebaut) ist und Sie das System Configuration Repository (SCR) zum Speichern von Hardware-Daten verwenden. Da hpuxci nicht ausgeführt wird, können die Hardware-Daten nicht erfasst werden. Das Problem tritt auf, wenn /dev/floppy vorhanden ist.

Aktion

Eine Korrektur für das Problem wird mit dem nächsten verfügbaren Patch-Release für HP-UX 11i bereitgestellt. Wenn Sie SCR verwenden müssen, dürfen Sie in der Zwischenzeit das System nicht auf Version 11i aktualisieren, oder Sie müssen das Diskettenlaufwerk entfernen.

HINWEIS: Ist /dev/floppy vorhanden, stellt hpuxci die Standardattribute für das Gerät ein. Der dazu verwendete Code beendet die an atoi() übergebene Zeichenfolge nicht korrekt. Dies führt zu einem segfault (Segmentierungsfehler). Nach der Korrektur dieses Fehlers wird die Zeichenfolge korrekt abgeschlossen.

Auto-Port Aggregation funktioniert auf RP 7410 Systemen nicht

Der Treiber igelan für RP 2710-Hauptkarten unterstützt Auto-Port Aggregation (APA) nicht.

Aktion

Installieren Sie das Patch PHNE_25833 (oder ein nachfolgendes Patch), um dieses Problem zu beheben).

Im 64-Bit-System nicht unterstützte EISA-Karten

EISA-E/A-Treiber für TermIO-, FDDI-, 100BT- und Token Ring-Karten werden unter der 32-Bit-Version, aber nicht unter der 64-Bit-Version von HP-UX unterstützt. Es werden keine entsprechenden Fehler- oder Warnmeldungen nach der Installation auf die 64-Bit-Version oder nach der Aktualisierung auf diese Version angezeigt.

100BT HSC-FX-Karten funktionieren unter HP-UX 11i v1 nicht

Die 100BT HSC-FX Karten, J3514A#002 und J3516A#002, funktionieren unter Version 11i nicht. Die Karte wird zwar angefordert, aber die Verbindung wird nicht hergestellt.

Diese Karte wird auf K-Klasse und D-Klasse Systemen sowie auf A-180 Systemen unterstützt. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob die Karte in Ihrem System installiert ist, geben Sie folgenden Befehl ein:

ioscan -kfClan | grep J3514A#002 (bei der K-Klasse)

ioscan -kfClan | grep J3516A#002 (bei A-180 oder D-Klasse)

Ist die Karte installiert, werden der Hardware-Pfad, die Schnittstellennummer und weitere Details angezeigt.

Um das Problem zu beheben, installieren Sie das Patch PHNE_22727 oder ersetzen Sie die HSC-FX Karte durch eine HSC-TX Karte, J3514A#001 (K-Klasse) oder J3516A#001 (A-180 und D-Klasse). Wenn Sie die Karte ersetzen, benötigen Sie auch einen FX-zu-TX-Konverter. Der Konverter ist kein HP Produkt, aber er wurde für die Verwendung mit HP Karten getestet. Er wird von Transition Networks hergestellt und hat die Teilenummer C/E-100BTX-FX-04(SC).

SCSI PCI-Einschränkungen für OLA/R

Unter HP-UX 11i v1 ist OLA/R für PCI HBAs auf HP 9000 L- und N-Klasse Systemen sowie auf Superdome-Systemen verfügbar. Mit dieser Funktion können Sie HBAs hinzufügen oder fehlerhafte HBAs ersetzen, ohne das System neu starten zu müssen.

Bei diesen SCSI HBAs bestehen Einschränkungen bezüglich OLA (Online Addition) und/oder OLR (Online Replacement):

  • A4800A

  • A5149A

  • A5150A

  • A5159A

  • A5838A

Weitere Informationen zu SCSI HBA OLA/R-Einschränkungen finden Sie auf der Website des HP IT Resource Center (ITRC) unter folgendem URL:

http://itrc.hp.com

  1. Gehen Sie in den Knowledge Trees-Bereich.

  2. Wählen Sie unter “Hardware“ die Option Networks

  3. Wählen Sie mass storage connectivity

  4. Wählen Sie scsi hba’s

  5. Wählen Sie technical support

    Daraufhin wird die Seite "scsi hba’s" angezeigt. (Sie können für diese Seite zu künftigen Referenzzwecken ein Lesezeichen setzen.)

  6. Wählen Sie in der Liste links auf der Seite den Link ola/r support aus. Daraufhin werden die SCSI HBA OLA/R-Einschränkungen angezeigt.

Berichtigung der SCSI PCI HBA-Dokumentation

Das aktuelle Handbuch für die folgenden SCSI PCI Host Bus Adapter (HBAs) enthält eine fehlerhafte Information: A4800A, A5149A, A5150A, and A5159A

Das Kapitel über die Installation des Adapters ist im Abschnitt mit der Überschrift “Setting the SCSI IDs” fehlerhaft. Die richtige Information für den Abschnitt “Setting the SCSI IDs” lautet wie folgt:

Sie müssen dem SCSI Host Bus Adapter (SCSI-HBA) und jedem SCSI-Gerät eine separate SCSI-ID (0 bis 15 für einen 16-Bit-SCSI-Bus) zuordnen. Die Priorität des Geräts auf dem SCSI-Bus wird durch seine SCSI-ID bestimmt. Die Reihenfolge der SCSI-ID-Prioritäten (von der höchsten zur niedrigsten) ist 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 9 und 8. Demnach hat ein Gerät mit der SCSI-ID 7 die höchste Priorität und ein Gerät mit der SCSI-ID 8 die niedrigste.

HP empfiehlt, dass SCSI-HBAs immer eine höhere Priorität als den anderen SCSI-Geräten auf dem Bus zugeordnet werden sollte. SCSI-ID 7 ist die vorangestellte SCSI-ID für Ihren HP SCSI-HBA (der so die höchste Priorität auf dem SCSI-Bus hat). Setzen Sie jedes der anderen SCSI-Geräte auf dem Bus auf eine der verbleibenden SCSI-IDs.

In einer Multi-Initiator-HA-Konfiguration (HA - High Availability), in der mehrere SCSI-HBAs an denselben SCSI-Bus angeschlossen sind, muss dem SCSI-HBA, über den der meiste Verkehr stattfindet, die SCSI-ID 7 (und somit die höchste Priorität) zugeordnet werden. Anschließend müssen Sie die SCSI-ID jedes verbleibenden SCSI-HBAs auf dem Bus vom voreingestellten Wert (7) auf SCSI-IDs mit der nächsthöheren verbleibenden Priorität (z. B. 6, 5, 4... usw.) setzen.

Wenn Sie Ihr System von einem Festplattenlaufwerk auf dem SCSI-Bus aus starten möchten, müssen Sie diesem Laufwerk die SCSI-ID mit der nächsthöheren noch freien Priorität zuordnen. Bei nur einem SCSI-HBA (SCSI ID = 7) sollte dem Festplattenlaufwerk die SCSI-ID 6 zugeordnet werden. Bei mehreren SCSI-HBAs sollte dem Festplattenlaufwerk die SCSI-ID mit der nächst höheren verfügbaren Priorität zugeordnet werden, nachdem allen SCSI-HBAs SCSI-IDs mit höheren Prioritäten zugeordnet wurden.

Die SCSI-IDs der Peripheriegeräte werden normalerweise mit Brücken oder einem Switch auf dem Peripheriegerät eingestellt. In den Informationen des Peripheriegeräteherstellers finden Sie Anweisungen, wie Sie die ID der einzelnen Geräte ermitteln und diese ID ändern.

Sie dürfen keine doppelten SCSI-IDs auf einem SCSI-Bus verwenden, da sich das System andernfalls aufhängt oder abstürzt.

Weitere Informationen zur Übereinstimmung und Änderung der SCSI-IDs finden Sie im Abschnitt über die Prüfung der SCSI-Bus-Kompatibiliät im entsprechenden “Service and User Guide”.

Die folgenden Handbücher sind hiervon betroffen:

  • HP A4800A PCI FWD SCSI Host Bus Adapter Service and User Guide (A3725-96031, E0201), Seite 30

  • HP A5149A PCI Ultra2 SCSI Host Bus Adapter Service and User Guide (A5149-96003, E0201), Seite 31

  • HP A5150A PCI Dual Port Ultra2 SCSI Host Bus Adapter Service and User Guide (A5150-96002, E0201), Seite 35

  • HP A5159A PCI Dual Port FWD SCSI Host Bus Adapter Service and User Guide (A5159-96002), Seite 31

HP-UX Apache-basierender Web-Server benötigt LD-Patch zum Starten und Beenden

WICHTIG: Durch einen ld-Fehler kann es beim Starten und Beenden des HP-UX Apache-basierenden Web-Servers (hpuxwsApache) zu Problemen kommen. Bei Drucklegung dieses Handbuchs konnte HP hierfür noch keinen Patch bereit stellen. Um dieses Problem zu beheben, führen Sie folgende Schritte aus:

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die erforderliche Version von ld und libdld für den HP-UX Apache-basierenden Web-Server zu ermitteln und zu installieren:

  1. Prüfen Sie, ob Sie ld und libdld Version B.11.32 oder eine spätere Version verwenden. Sie ermitteln die Version mit folgendem Befehl:

    ld -V

  2. Wenn die Versionsnummer niedriger als B.11.32 ist, installieren Sie Patch PHSS_26560. Unter „Installieren von Patches“ finden Sie weitere Informationen über die Installation von Patches.

  3. Starten Sie als Benutzer “root” mit folgendem Befehl manuell HP Apache:

    /opt/hpws/apache/bin/apachectl1 start

Zusätzliche Dokumentation

Detaillierte Hinweise zur Konfiguration und Installation finden Sie in folgenden Dokumenten zu HP Apache in folgendem Pfaden (oder unter http://machinename/hp_docs/apache/document nach dem Start des Web-Servers):

HP Apache Admin Guide: /opt/hpws/hp_docs/apache/apache.admin.guide

HP Apache Release Notes: /opt/hpws/hp_docs/apache/apache.release.notes

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