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Benutzerhandbuch für HP Pay Per Use (PPU) Version 8.x > Anhang B Glossar

Terminologie im Zusammenhang mit Pay Per Use

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Die folgenden Begriffe werden in Verbindung mit Pay Per Use (PPU) allgemein verwendet:

Dekonfigurierter Prozessorkern
  

Ein Prozessorkern, der noch nicht mit dem Boot Console Handler (BCH) oder mit EFI konfiguriert wurde. Mit der PPU-Software kann ein dekonfigurierter Prozessorkern nicht aktiviert werden.

Feste Partition 

Die physische Partitionierung eines Computers, wodurch der Computer in Gruppen von Zellenplatinen unterteilt wird, die jeweils unabhängig voneinander arbeiten. Auf einer festen Partition kann eine Instanz des Betriebssystems ausgeführt werden, sie kann aber auch weiter in virtuelle Partitionen unterteilt werden (unter HP-UX).

Inaktive Partition
  

Eine Partition, in der alle Zellen inaktiv sind.

Inaktive Zelle
  

Auf einem hardwareseitig partitionierbaren System eine Zelle, die entweder ausgeschaltet ist oder sich in einem Status vor Einsetzen der Systemstartkontrolle befindet, der als „waiting on SINC_BIB“ definiert ist.

Instant Capacity
  

Auch iCAP genannt, früher Instant Capacity On Demand oder iCOD. Das Produkt der bedarfsgesteuerten Preisgestaltung, dessen Preismodell auf dem anfänglichen Erwerb von Komponenten (Prozessorkernen, Zellenplatinen und Speicher) ohne Nutzungsrechte beruht. Bei Instant Capacity erwerben Sie zunächst eine bestimmte Anzahl aktivierter und deaktivierter Komponenten. Wenn Sie eine Instant Capacity-Komponente aktivieren möchten, erwerben Sie die Nutzungsrechte, die Sie durch Angabe eines RTU-Codeworts erhalten.

Konfigurierter Prozessorkern
  

Ein Prozessorkern, der mit dem Boot Console Handler (BCH) oder mit EFI konfiguriert wurde und aktiviert werden kann.

Nutzungsdatenbank
  

Das HP Repository, in dem die PPU-Nutzungsdaten gespeichert werden. Sie können über das PPU-Webportal auf diese Daten zugreifen.

Pay Per Use
  

Das Produkt der bedarfsgesteuerten Preisgestaltung mit einem Preismodell, bei dem nach der tatsächlichen Nutzung von Prozessorkernen abgerechnet wird. Sie erwerben eine bestimmte Hardwareplattform und eine bestimmte Anzahl von Prozessorkernen und erhalten dann eine Rechnung über die tatsächliche Nutzung. Dabei wird entweder die prozentuale Prozessorkernnutzung oder die Anzahl der aktiven Prozessorkerne berücksichtigt.

Portal
  

Eine HP Website mit einer Oberfläche, auf der Kunden Ihre PPU-Nutzungsdaten anzeigen können. Ausführliche Hinweise finden Sie unter „PPU-Webportal“.

PPU-Agent
  

Die Softwarekomponente, von der Informationen an den Zähler übermittelt werden. Auf HP-UX Systemen wird diese Komponente als Daemon-Prozess („ppud“) implementiert. Auf OpenVMS-Systemen wird die Komponente als Prozess (PPU_SERVER) implementiert. Auf Windows-Systemen wird die Komponente als Service (Dienst) implementiert.

Virtuelle Partition
  

Unter HP-UX eine softwareseitige Partitionierung eines Computers oder einer festen Partition, wobei jede virtuelle Partition eine Instanz eines Betriebssystems enthält. Eine feste Partition kann mehrere virtuelle Partitionen enthalten, umgekehrt gilt dies jedoch nicht (d. h., eine virtuelle Partition kann nicht mehrere feste Partitionen umfassen).

Virtuelles System
  

Eine von HP Integrity Virtual Machines (Integrity VM) bereitgestellte Software-Entität. Dank dieser Technologie kann ein einzelner Server oder eine nPartition als Integrity VM-Host für mehrere virtuelle Systeme (jeweils als „VM-Gast“ bezeichnet) fungieren, auf denen eine separate Instanz eines Betriebssystems ausgeführt wird (als „Gastbetriebssystem“ bezeichnet). Jeder VM-Gast emuliert ein echtes Integrity System einschließlich Firmware. Virtuelle Systeme fungieren als Server in VSE (Virtual Server Environment).

Zähler
  

Die Software und das Hardwaregerät, das die PPU-Nutzungsdaten von der PPU-Software empfängt. Der Zähler wird von einem HP Kundendienstmitarbeiter installiert und konfiguriert.

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