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Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX 11i v2: HP Integrity Server und HP 9000 Server > Anhang A Bekannte Probleme und Fehlerbehebung

Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung

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Technische Dokumentation

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Tabelle A-1, „Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung“ beschreibt bekannte Probleme, die im Release HP-UX 11i v2 auftreten.

Tabelle A-1 Bekannte Probleme bei der Installation und Aktualisierung

Problem

Beschreibung/Aktion

Während einer Aktualisierung wird eine Kerndatei erzeugt

Wenn Sie eine Aktualisierung von Ihrer HP-UX 11i v2 Betriebsumgebung vom Juni 2007 auf die HP-UX 11i v2 Betriebsumgebung vom Dezember 2007 oder auf eine spätere Version durchführen, wird eine vom Befehl cimprovider erstellte Kerndatei angezeigt.

Die Kerndatei wird aufgrund eines EMS-Skripts (/etc/opt/resmon/lbin/mon_EMSHAProvider_state.sh) erstellt, das alle 15 Sekunden ausgeführt wird. Dieses Skript wird von cron ausgeführt. Der entsprechende Eintrag wird von EMS während der Installation in die Datei crontab geschrieben. Das Skript prüft den Status von EMSHAProvider mit Hilfe des Befehls cimprovider. Bei einer Leistungsverringerung des Providers versucht das Skript, den Provider zu deaktivieren und zu aktivieren.

Während einer Aktualisierung der Betriebsumgebung befindet sich das Produkt WBEM jedoch in einem inkonsistenten Zustand. In dieser Phase sollte kein WBEM-Befehl (einschließlich cimprovider) ausgeführt werden. Das EMS-Skript tut dies jedoch, was zur Erstellung einer Kerndatei führt.

Aktion

Sie können diesen Fehler ignorieren, da er keinen Verlust von Daten oder Funktionen verursacht. Wenn dieser Fehler während des Aktualisierungsprozesses vermieden werden soll, können Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:

Löschen Sie den Eintrag für mon_EMSHAProvider_state.sh vor dem Aktualisierungsprozess manuell aus der crontab-Datei (/var/spool/cron/crontabs/root).

Während der Aktualisierung von HP-UX 11i v1 auf HP-UX 11i v2 wird eine Kerndatei erzeugt

Wenn Sie Ihre HP-UX 11i v1 Betriebsumgebung vom Dezember 2006 auf eine spätere Betriebsumgebung wie HP-UX 11i v2 vom Juni 2007 oder später aktualisieren, wird möglicherweise eine Kerndatei angezeigt, die während des Aktualisierungsprozesses erstellt wurde.

Die Kerndatei wird aufgrund eines Aufrufs an den Befehl /usr/bin/pwd durch das Skript /usr/sam/bin/samreg erstellt. Der Befehl pwd aus der HP-UX 11i v2 Betriebsumgebung wird von einer Betriebsumgebung aufgerufen, die zu dieser Zeit noch aktualisiert wird, wodurch sich der Systemkern und die Bibliotheken noch auf Version HP-UX 11i v1 befinden. Aus diesem Grund erstellt pwd einen Speicherabzug.

Aktion

Sie können diese Kerndatei ignorieren, da sie keinen Verlust von Daten oder Funktionen verursacht.

Während des Entfernens einiger Produke aus HP-UX 11i v2 wird eine Kerndatei erzeugt

Wenn Sie Produkte wie iSCSI-00 oder HyprFabrc-00 aus einer HP-UX 11i v2 Betriebsumgebung vom Juni 2007 oder aus einer höheren Betriebsumgebung entfernen, stellen Sie möglicherweise fest, dass eine Kerndatei vom Prozess cimprovagt erstellt wird.

Aktion

Sie können diese Kerndatei ignorieren, da sie keinen Verlust von Daten oder Funktionen verursacht.

Application Discovery Agent fängt Meldungen nicht ordnungsgemäß ab und formatiert sie nicht ordnungsgemäß

Bei einer Dekonfiguration fängt Application Discovery Agent Meldungen nicht ordnungsgemäß ab und formatiert sie nicht ordnungsgemäß. Dies führt dazu, dass Meldungen nicht ordnungsgemäß in den für Software Distributor (SD) vorgesehenen Spalten in der Datei swagent.log ausgegeben werden.

Aktion

Beim Überprüfen der Software Distributor-Meldungen in der Datei swagent.log können Sie die folgenden Zeilen ignorieren, da diese zu Application Discovery Agent und nicht zu Software Distributor gehören:

* Running "unconfigure" script for product "AppDiscMN"
* Stopping the agent daemon
* Removing WBEM provider
removing the AmgrAgentProvider
* Removing ssl directories

LAN Indication Provider verursacht bei der Analyse der kritischen Ressourcen die Übergabe datenkritischer Ergebnisse

Wenn LAN Indication Provider aktiviert ist, gibt eine Analyse der kritischen Ressourcen (Critical Resource Analysis - CRA) einer Ethernet-Schnittstelle ein datenkritisches Ergebnis zurück. Die CRA wird vor dem Austausch der PCI-Online-Karte über SAM, den Befehl „olrad“ oder die PCI-Attention-Taste ausgeführt.

Aktion

Installieren Sie den DLPI-Patch (Data Link Provider Interface) PHNE_35545. Wenn dieser Patch installiert ist, hat LAN Indication Provider keine Auswirkungen auf die Ergebnisse der CRA. Der DLPI-Patch PHNE_35545 ist über das HP IT Resource Center verfügbar: http://itrc.hp.com.

Wenn dieser Patch nicht installiert ist, können Sie mit dem Online-Austausch einer Karte wie folgt fortfahren:

  • Überprüfen Sie den CRA-Bericht und stellen Sie fest, ob eine Online-Operation für den Steckplatz bezüglich des Systembetriebs sicher ist.

  • Wenn die Ausgabe von lanadmin -p <PPA> nur cimprovagt für die entsprechenden PPAs (Physical Point of Attachments) zeigt, kann die Option -f (force) zum Befehl „olrad“ sicher verwendet werden, um mit dem Austausch fortzufahren. Weitere Informationen zur Befehlsoption -f finden Sie auf der Hilfeseite „olrad (1m)“.

Ältere Version des Produkts „Availability“ kann einen Speicherabzug initiieren

Bei der Aktualisierung auf das Release von HP-UX 11i v2 vom Dezember 2007 kann eine ältere Version des Produkts „Availability“ (im Paket mit „ISEEPlatform“ geliefert) einen Aufruf an die Datei MC3/hpssidgen initiieren, die dann einen Speicherabzug initiiert. Der Speicherabzug hat keine Auswirkung auf den Aktualisierungs- oder Installationsprozess, es kann aber eine Systemkerndatei in / bleiben.

Aktion

Prüfen Sie, ob die Systemkerndatei von hpssidgen initiiert wurde, indem Sie den folgenden Befehl ausführen: file core

Die Antwort sollte wie folgt aussehen:

core file from 'hpssidgen' - received SIGSYS

Wenn Sie die obige Antwort erhalten, löschen Sie die Systemkerndatei, indem Sie folgenden Befehl ausführen: rm core

Datei „sapmap“ nicht im Paket T2803BA enthalten

Die Datei sapmap ist nicht im Paket T2803BA enthalten, was Auswirkungen auf die Funktionalität des WLM/SAP-Toolkit hat.

Die Datei „sapmap“ wurde an keiner der folgenden Positionen gefunden:

  • /opt/cmcluster/sap/contrib/wlm

  • /opt/cmcluster/sap/bin

Das WLM/SAP-Toolkit kann verschiedene Prozesse der SAP-Instanz den entsprechenden Auslastungsgruppen aufgrund der fehlenden, von „sapmap“ erstellten Zuordnungsdatei nicht zuordnen.

Aktion

Installieren Sie den Patch PHSS_34637, der über das HP IT Resource Center verfügbar ist: http://itrc.hp.com.

Patch für Glasfaser-Massenspeichertreiber FibrChanl-02 (fclp) erforderlich

Installieren Sie die gesamte Treibersoftware und alle abhängigen Patches, bevor Sie den Adapter FibrChanl-02 (fclp) installieren.

Weitere Informationen finden Sie in den „Fibre Channel Mass Storage Driver for HP-UX 11i v2 Release Notes“ unter:

http://docs.hp.com/en/netcom.html#Fibre%20Channel

Leistungsverminderung mit Patch PHCO_33675 und PHCO_34718

Wenn Sie den Patch PHCO_33675 oder den neueren libpthread-Patch PHCO_34718 auf Ihrem HP-UX 11i v2 System installiert haben, kann auf einem System mit hoher Auslastung, das für längere Zeit gemeinsam genutzte Mutexe verwendet, die Leistung von Anwendungen vermindert sein. Dieses Problem wird von der hohen Belastung durch Threads verursacht, die um gemeinsam genutzte Mutexe konkurrieren.

Aktion

Setzen Sie die Umgebungsvariable PTHREAD_SHARED_MUTEX_OLDSPIN auf „1“, um Ihre Systemleistung wiederherzustellen.

Nach der Ausführung des Befehls „swverify“ werden Meldungen über fehlende Dateien angezeigt

Wenn Sie nach einer Kaltinstallation des oder einer Aktualisierung auf das Release von HP-UX 11i v2 vom September 2006 einen Befehl „swverify“ auf Ihrem System ausführen, werden möglicherweise folgende Meldungen angezeigt:

* [140108] Checking files for product
"PHCO_33081,l=/,r=1.0".
* [140112] Checking files for fileset
"PHCO_33081.VEA-FILESET,l=/,r=1.0".
NOTE: [40252] Volatile file "/opt/VRTSob/jre.tar"
missing.
NOTE: [40252] Volatile file "/opt/VRTSob/jre_ia.tar" missing.

Aktion

Sie können diese Meldungen ignorieren.

Wiederherstellung von VxFS 3.5

Beim Release vom September 2006 wird das Produkt OnlineJFS 4.1 mit der HP-UX 11i v2 Mission Critical Operating Environment (MCOE) und der Enterprise Operating Environment (EOE) immer installiert. Wenn Sie jedoch das Release vom März 2006 oder vom Juni 2006 der MCOE oder der EOE von den Datenträgern installieren, müssen Sie auswählen, welche Version von OnlineJFS installiert werden soll: 3.5 oder 4.1. Diese Versionen des Produkts werden nicht automatisch vom MCOE- oder EOE-Datenträger installiert.Bei Kaltinstallation von oder Aktualisieren auf die HP-UX 11i v2 MCOE oder EOE vom September 2006 von Datenträger werden infolge von Softwareabhängigkeiten automatisch OnlineJFS 4.1 und VxFS 4.1 (sowie EnableVXFS) installiert. Um VxFS 3.5 und OnlineJFS 3.5 wieder auf das System zu bringen, müssen Sie OnlineJFS 4.1 und Base-VXFS vom System entfernen, dieses neu starten und dann OnlineJFS 3.5 neu von den Datenträgern für den Betriebssystemkern installieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des IT Resource Center: http://itrc.hp.com.

Fehler bei der Aktualisierung von VxFS 3.5 auf VxFS 4.1

Bei der Aktualisierung von VxFS 3.5 auf VxFS 4.1 kann die folgende Fehlermeldung angezeigt werden:

UX:vxfs fsck: INFO: V-3-20948:
/dev/vg00/lvol1:/dev/vg00/lvol1 is currently mounted
UX:vxfs fsck: ERROR: V-3-20914:
/dev/vg00/lvol1:sanity check: /dev/vg00/lvol1
already mounted

Aktion

Sie können diese Meldung ignorieren.

Pakete VMProvider und VMGuestlib werden mit Integrity Virtual Machines installiert

Wenn Sie Integrity Virtual Machines installiert haben, haben Sie bereits die Pakete VMProvider und VMGuestlib erhalten.

Daher erhalten Sie einen Fehler von Software Distributor, wenn Sie versuchen, die früheren Versionen dieser Pakete, die mit HP-UX geliefert werden, zu installieren. Sie sollten die Pakete verwenden, die mit der aktuellen Version von Integrity Virtual Machines geliefert werden.

Aktion

Erzwingen Sie die Installation nicht.

Problem bei Partition Manager mit HP SIM 5.x

Releases des Produkts Partition Manager vor HP-UX 11i v2 vom Mai 2005 und HP-UX 11i v1 vom September 2005 funktionieren nicht mit dem HP System Insight Manager 5.x.

Aktion

Sie müssen Partition Manager auf die Version HP-UX 11i v2 vom Mai 2005 oder auf die Version HP-UX 11i v1 vom September 2005 aktualisieren.

Fehler bei der Aktualisierung auf die Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v2 vom Dezember 2005 oder vom März 2006

Wenn Sie Ihren HP 9000 Server auf Betriebsumgebungen von HP-UX 11i v2 vom Dezember 2005 oder vom März 2006 aktualisieren, können folgende Fehlermeldungen während der Aktualisierung in swinstall.log ausgegeben werden:

ERROR: Could not apply the software selection "VMGuestLib" because it refers to a bundle or to a product, subproduct or fileset within a bundle but no compatible bundles meeting the specification were found.

ERROR: Could not apply the software selection "VMProvider" because it refers to a bundle or to a product, subproduct or fileset within a bundle but no compatible bundles meeting the specification were found."

Auf HP 9000 Servern werden die Produkte VMGuestLib und VMProvider ohne negative Auswirkungen während der Aktualisierung übersprungen. Sie können diese Fehlermeldungen daher ignorieren. Wenn diese Meldungen während des Aktualisierungsprozesses nicht ausgegeben werden sollen, führen Sie eine der folgenden Aktionen aus:

Aktion

  • Installieren Sie Update-UX aus der Betriebsumgebung von HP-UX 11i v2 vom Dezember 2005 oder vom März 2006. Löschen Sie die oben aufgeführten Produkte aus der Datei /usr/lib/sw/update-ux.selections oder

  • Erstellen Sie eine update-ux-Auswahldatei, die die oben aufgeführten Produkte ausschließt. Verwenden Sie die Option -f wie in der nachfolgenden Beispielsyntax gezeigt:
    update-ux -s Depot -f neue_Auswahldatei HPUX11i-Betriebsumgebungstyp

Die oben aufgeführten Aktionen sollten nur auf einem HP 9000 System ausgeführt werden. Führen Sie diese Aktionen nicht auf einem Itanium-System aus.

Aktualisierung nicht möglich, wenn Servicecontrol Manager Version 2.5 oder eine frühere Version installiert ist

Wenn HP Servicecontrol Manager in einer Version vor 2.5 unter Ihrem Betriebssystem HP-UX 11i v1 installiert ist oder wenn HP Servicecontrol Manager 2.5 unter Ihrem Betriebssystem HP-UX 11i v1 konfiguriert ist, müssen Sie Servicecontrol Manager entfernen, bevor Sie Ihr System auf HP-UX 11i v2 aktualisieren. Wenn Sie HP Servicecontrol Manager Version 2.5 oder früher nicht von Ihrem System entfernen, schlägt der Aktualisierungsvorgang auf HP-UX 11i v2 fehl.

Wenn Sie Ihr System von HP-UX 11i v1 auf HP-UX 11i v2 aktualisieren, HP Servicecontrol Manager nie ausgeführt haben und HP Systems Insight Manager nicht verwenden wollen, können Sie das Produkt HP Servicecontrol Manager entfernen, nachdem Sie Ihr Betriebssystem auf HP-UX 11i v2 aktualisiert haben.

Aktion

Finden Sie durch Eingabe folgender Befehle heraus, ob die Version 2.5 oder früher von HP Servicecontrol Manager auf Ihrem System installiert ist:

swlist -l bundle B8337BA B8339BA B8338BA
swlist -l product ServControlMgr AgentConfig \
SysMgmtServer SysMgmtAgent

Stellen Sie fest, ob die Versionsnummer „A.02.05.xx“ oder früher ist. Wenn die Versionsnummer „A.02.05.xx“ oder früher ist, müssen Sie Servicecontrol Manager von Ihrem HP-UX 11i v1 System entfernen.

Prüfen Sie außerdem, ob die Datei /var/opt/mx/data/.inititalization vorhanden ist. Wenn die Datei auf Ihrem System existiert, müssen Sie Servicecontrol Manager von Ihrem HP-UX 11i v1 System entfernen, bevor Sie auf HP-UX 11i v2 aktualisieren.

Deinstallieren Sie HP Servicecontrol Manager mit folgendem Befehl: swremove ID

wobei ID die Produkt- oder Paket-ID ist.

Löschen Sie die alten Produktunterverzeichnisse durch Ausführen des folgenden Befehls:
rm -fr /opt/mx /etc/opt/mx

Aktualisierungsprobleme bei HP Servicecontrol Manager 3.0 und HP Systems Insight Manager 4.x

Wenn Sie Ihr System von HP-UX 11i v1 auf HP-UX 11i v2 aktualisieren, HP Systems Insight Manager (HP SIM) 4.x installiert ist und Sie HP SIM nicht zu verwenden beabsichtigen, können Sie das Produkt HP SIM entfernen. Geben Sie hierzu folgenden Befehl ein: swremove -x enforce_dependencies=false T2414BA

Wenn Sie Ihr System von HP-UX 11i v1 auf HP-UX 11i v2 aktualisieren und HP Servicecontrol Manager 3.0 auf Ihrem System konfiguriert ist oder HP SIM auf Ihrem System installiert ist und Sie HP SIM künftig einsetzen wollen, müssen Sie auf eine der folgenden Arten auf HP SIM aktualisieren:

Falls HP Servicecontrol Manager 3.0 auf Ihrem System konfiguriert ist und Sie die betreffenden Daten nicht verlieren wollen, müssen Sie Servicecontrol Manager 3.0 auf HP SIM 4.2 aktualisieren, bevor Sie Ihr System von HP-UX 11i v1 auf HP-UX 11i v2 aktualisieren. Weitere Informationen finden Sie im „HP SIM Installation and User Guide“ unter: http://docs.hp.com.

Wenn Sie keine Daten von HP Servicecontrol Manager behalten wollen, können Sie Servicecontrol Manager vor der Aktualisierung durch Eingabe des folgenden Befehls entfernen. swremove ID

Wenn Servicecontrol Manager nicht konfiguriert ist oder wenn HP SIM 4.x installiert ist und Sie HP SIM weiterhin verwenden wollen, müssen Sie HP SIM 5.x zur Aktualisierung auswählen. Dies können Sie mit der Option -x match_target=true oder durch Auswahl von „HPSIM-HP-UX“ im interaktiven Modus tun. Sie können „HPSIM-HP-UX“ auch in der Befehlszeile angeben. Das Installationsprogramm von HP SIM 5.x aktualisiert eine konfigurierte und eine unkonfigurierte Version von HP SIM 4.x. Wenn Sie HP Servicecontrol Manager oder HP Systems Insight Manager entfernen wollen, müssen Sie die im Produkt verwendeten Unterverzeichnisse mit folgendem Befehl löschen: rm -fr /opt/mx /etc/opt/mx Wenn diese Unterverzeichnisse nicht gelöscht werden, können Datenbankfehler auftreten, wenn versucht wird, mxinitconfig -a beim Installieren von HP SIM 5.x auszuführen.

Das Installationswerkzeug auf dem OE-Datenträger und das Netzwerkdepot müssen übereinstimmen

Das Installationswerkzeug Ignite-UX auf dem OE-Datenträger unterstützt die Verwendung von Netzwerkdepots. Die Netzwerkdepots müssen jedoch mit den Datenträgerdepots übereinstimmen, damit die Auswahlmöglichkeiten im Installationswerkzeug ordnungsgemäß funktionieren.

In der Ignite-UX Dokumentation wird zudem beschrieben, wie Netzwerkdepots eingerichtet und verwendet werden, ohne dass der OE-Datenträger für jede Installation verwendet wird. Auf der folgenden Website finden Sie Informationen zum Produkt Ignite-UX:

http://docs.hp.com/en/IUX/

HP empfiehlt keine Kombination der Root- („/“) und Start- („/stand“) Verzeichnisse

Beim Erstellen einer benutzerspezifischen Systemkonfiguration, die das Datenträger-Management verwendet, sollten die Root- („/“) und Startverzeichnisse („/stand“) nicht auf der gleichen Partition liegen. Standardkonfigurationen enthalten die Root- und Start-Verzeichnisse in separaten Partitionen, wenn das Datenträger-Management aktiv ist.

Aktion

Der bevorzugte Ansatz ist die Verwendung der Standard-Dateisystemkonfiguration bei der Installation von HP-UX. Wenn Sie eine benutzerspezifische Dateisystemkonfiguration unter Verwendung des Datenträger-Managements erstellen wollen, vergewissern Sie sich, dass die Root- und Start-Verzeichnisse in separaten Partitionen liegen.

Pakete OnlineDiag und SysFaultMgmt müssen geladen werden

Wenn Sie das Paket OnlineDiag oder SysFaultMgmtentfernen oder nicht installieren, funktionieren einige von diesen Paketen abhängige Produkte nicht korrekt.

Informationen über die neuesten Aktualisierungen siehe

http://docs.hp.com/en/diag.html

Verwendung des Befehls „shutdown“ statt des Befehls „reboot“

In seltenen Fällen kann das System nach dem Befehl reboot blockieren, wenn beim Systemabschluss ein schwerwiegendes Problem mit der Hardware oder dem Betriebssystems auftritt.Bei älteren Versionen von HP-UX tritt eine Zeitüberschreitung und ein Panikzustand auf, wenn das System nach 10 Minuten nicht vollständig abgeschlossen ist. Das System wartet jetzt unbegrenzt lange darauf, dass der Systemabschluss zu Ende geführt wird.

Aktion

HP empfiehlt, den Befehl reboot nicht zu verwenden. Verwenden Sie stattdessen den Befehl shutdown.

Fehler bei der Kaltinstallation

Nach der Kaltinstallation des Release HP-UX 11i v2 vom September 2004 oder eines späteren Release werden eventuell die folgenden Meldungen in der Datei swagent.log angezeigt:

lvlnboot: /etc/lvmtab: No such file or directory
lvlnboot: “/etc/lvmtab” could not be read into memory.

Aktion

Sie können diese Meldungen ignorieren.

HPUX-HIDS verursacht einen automatischen Neustart

Wegen der Restrukturierung des HIDS Produktpakets im Release vom September 2004 verursacht die Installation oder Aktualisierung von HPUX-HIDS Version 2.x auf eine neuere HPUX-HIDS Version einen automatischen Neustart des Systems. Eine Restrukturierung des Produkts wurde implementiert, um ein in älteren Releases vorhandenes Verhalten zu korrigieren, bei dem eine Dateigruppe ohne übergeordnete Dateigruppe nach einer Aktualisierung auf dem System verbleibt. Beachten Sie, dass Aktualisierungen von HPUX-HIDS Version 3.0 auf eine neuere Version KEINEN Neustart des Systems erfordern.

Installation ganzer Platten nicht unterstützt mit VxFS und 18-GB-Platten

Die Installation von HP-UX wird in der Installationskonfiguration „Ganze Platte“ mit VxFS und Platten der Größe 18 GB nicht unterstützt.Wenn Sie versuchen, eine Installation mit der Konfiguration „Ganze Platte“ unter VxFS auf 18-GB-Platten durchzuführen, blockiert die Installation wahrscheinlich an mehreren Stellen im Verlauf des Installationsprozesses.

Aktion

Vermeiden Sie eine Installation mit VxFS mit der Option für ganze Platten bei 18-GB-Platten. Wir empfehlen die Verwendung von LVM oder VxVM zur Partitionierung der Platten als alternative Installationskonfiguration.

Warnung „last_install configuration already exists“

Bei einer Aktualisierung auf HP-UX 11i v2 erscheint eventuell die folgende Warnung in Ihrer Protokolldatei swagent.log:

WARNING: The configuration named 'last_install'
already exists.
NOTE: Continuing since -f flag was specified.
* Please wait: flushing kernel registry database to disk.
* The current configuration has been saved to 'last_install'.
* The title of the configuration 'last_install' has been set to "Created by last OS install".

Dieses Problem tritt auf, wenn die Werkzeuge für die Systemkern-Konfiguration versuchen, eine Kopie der neu aktualisierten Systemkonfiguration in /stand/last_install zu speichern. Da von einer früheren Installation oder Aktualisierung bereits eine ältere Version der Konfiguration vorhanden ist, wird eine Warnung ausgegeben.

Sie können diese Meldung ignorieren. Die Werkzeuge zur Systemkern-Konfiguration überschreiben wie erwartet die ältere Konfiguration mit der neuesten Version.

Speicherabweichungen mit dem Befehl „parstatus“

Bei Verwendung des Befehls „parstatus“ auf PA-RISC Plattformen stimmt die Größe des für CLM reservierten Speichers evtl. nicht mit der von CLM angeforderten Menge überein, da eine gewisse Menge an Speicher möglicherweise exklusiv der Firmware zugeordnet ist, wie im folgenden Beispiel gezeigt:

parstatus -Vp0
[Partition]
Partition Number : 0
Partition Name : Partition 0
Status : Active
IP Address :
Primary Boot Path : 12/0/3/0/0/4/1.12.0
Alternate Boot Path : 0/0/1/0/0.5.0
HA Alternate Boot Path : 0/0/1/0/0.6.0
PDC Revision : 36.8
IODCH Version : 5e70
Cell Architecture : PA-RISC
CPU Compatibility : 24176-PA
CPU Speed : 750 MHz
Core Cell : cab0,cell0
Total Good Memory Size : 64.0 GB
Total Interleave Memory: 32.1 GB
Total Requested CLM : 32.0 GB
Total Allocated CLM : 31.9 GB

Aktion

Sie können die Ausgabe des Befehls „parstatus“ ignorieren.

Installieren oder Entfernen von MirrorDisk/UX (B2491BA oder B5403BA)

Wenn Sie MirrorDisk/UX als eigenständiges Produkt installieren oder entfernen wollen, müssen Sie den neuesten LVM Befehls-Patch auf Ihrem System erneut installieren. Der LVM Befehls-Patch kann PHCO_31709 oder ein neuerer Patch sein.

Wenn Sie den LVM Befehls-Patch nicht erneut installieren, können die beiden folgenden Probleme auftreten:

Zunächst kann die folgende Fehlermeldung in Ihrer Datei swverify.log auftreten:

* [140112] Checking files for fileset "PHCO_31709.LVM-RUN,l=/,r=1.0".
ERROR: [40263] File "/sbin/lvchange" should have mtime "1089446778" but the actual mtime is "1062572400".
ERROR: [40265] File "/sbin/lvchange" should have size "1759044" bytes but the actual size is "1808628".
ERROR: [40263] File "/usr/sbin/lvchange" should have mtime "1089446783" but the actual mtime is "1062572400".
ERROR: [40265] File "/usr/sbin/lvchange" should have size "1110444" bytes but the actual size is "1138004"
ERROR: [140113] Fileset "PHCO_31709.LVM-RUN,l=/,r=1.0" had file errors.

Zum Zweiten sind die LVM-Befehle auf dem Befehl nicht die neuesten (die mit dem neuesten LVM Befehls-Patch installierten).

Sie müssen den auf Ihrem System vorhandenen oder einen neueren LVM Befehls-Patch erneut installieren. Wenn Sie das Produkt MirrorDisk/UX von Ihrem System entfernen, muss der LVM Befehls-Patch mit der Option -x reinstall=true installiert werden.

Sie finden den LVM Befehls-Patch PHCO_31709 oder einen neueren Patch in BUNDLE11i auf dem HP-UX 11i v2 OE-Datenträger vom September 2004 oder neuer oder auf der IT Resource Center Website unter: http://itrc.hp.com

update() blockiert bei Systemen mit großem Speicher

Während eines Neustarts mit reboot r können Systeme mit großer Speicherkapazität blockieren aufgrund eines Fehlers der Funktion update() während des Neustarts. Dieser Fehler tritt auf, wenn der Timer-Wert (UpdateHangTimeout) abläuft, bevor update() abgeschlossen ist.

Dies ist ein bekanntes Problem bei RX8620 32-Wege-Servern mit 128 GB Speicher.

Sie können dieses Problem abfedern, indem Sie den Timer-Wert für UpdateHangTimeout mithilfe des Befehls adb wie folgt auf 20 Minuten erhöhen (Benutzereingabe in Fettschrift):

adb -w /stand/vmunix /dev/kmem
abd> UpdateHangTimeout /W 0x1d4c0
UpdateHangTimeout:0x120000=0x1d4c0
abd> UpdateHangTimeout/D
UpdateHangTimeout:
UpdateHangTimeout:        120000
HINWEIS: Bei einer hohen Auslastung scheint das System während des Systemstarts eventuell dennoch bis zu 20 Minuten lang zu blockieren.

update-ux bricht ab bei einer Aktualisierung von HP-UX 11i (B.11.11) bei Releases vor Juni 2004

Bei der Aktualisierung von HP-UX 11i v1 (B.11.11) Releases vor dem Release Juni 2004 kann der folgende Fehler auftreten:

/var/adm/sw/tmp/update-ux/update-ux[34]: 6686 Abort(coredump)
ERROR: The command:
'/var/adm/sw/tmp/update-ux/swinstall
-x reinstall=true
-x autoselect_dependencies=false
-x enforce_dependencies=false
-x allow_incompatible=true
-x mount_all_filesystems=false
-f/var/adm/sw/tmp/update-ux/pre-update.filesets
-s /SD_CDROM' failed.
Output follows: /usr/lib/dld.sl: Unresolved symbol:
pthread_attr_init (code) from /var/adm/sw/tmp/update-ux/swinstall
For more information, see /var/adm/sw/swagent.log

Installieren Sie die neueste Version von update-ux vom HP-UX 11i v2 DVD-Datenträger; eine Beschreibung hierzu finden Sie in „Aufgabe 2: Installieren des neuesten Update-UX Pakets (erforderlich)“.

 

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