Wechselt zum Inhalt Deutschland - Deutsch
HP.com Deutschland Startseite Produkte und Services Support und Treiber Lösungen Kaufen
» Kontakt zu HP
Weitere Optionen
HP.com Deutschland Startseite
Ignite-UX Verwaltungshandbuch: für HP-UX 11i > Kapitel 5 Verwalten der E/A für die Installation und Wiederherstellung

Praktische Überlegungen

» 

Technische Dokumentation

Gesamtes Buch in PDF
» Kommentare
Text beginnt hier

 » Inhaltsverzeichnis

 » Glossar

 » Stichwortverzeichnis

Ignite-UX verwendet Hardwarepfade, mit denen Sie E/A-Geräte wie Platten, CD-, DVD- und Bandlaufwerke während der Installation und Wiederherstellung angeben können. Das Format des zur Angabe der E/A-Geräte verwendeten Hardwarepfads hängt von der verwendeten Version von HP-UX sowie von anderen Faktoren ab. Für ein einziges Gerät können je nach Ihrer Konfiguration zudem mehrere Pfade angezeigt werden.

Bei HP-UX 11i v3 kann die HP-UX Systemsoftware mit Ignite-UX den besten Pfad auswählen, wenn ein bestimmter Pfad erforderlich ist. Beispielsweise wählt die Systemsoftware Startpfade aus, wenn das Startgerät ausgewählt wird.

Möglicherweise müssen Sie horizontal blättern, um den ganzen Pfad und die zugehörigen Daten in den Anzeigen der Ignite-UX GUI lesen zu können.

Konfiguration der Systeminstallation

Wenn HP-UX mit Ignite auf einem Client installiert wird, muss die Root-Platte angegeben werden. Ignite-UX wählt eine Standardplatte, die jedoch mit Hilfe der Schaltfläche Root Disk... unter der Registerkarte „Basic“ auf der Oberfläche zur Konfiguration der Client-Installation, die unten gezeigt wird, geändert werden kann.

Abbildung 5-4 Registerkarten zur Konfiguration der Ignite-UX Client-Installation

Registerkarten zur Konfiguration der Ignite-UX Client-Installation

Der im Textfeld „Root Disk“ angezeigte Hardwarepfad ist der lunpath-Hardwarepfad für HP-UX 11i v3 und höher oder der traditionelle Hardwarepfad für HP-UX 11i v2 und früher.

Bei der Auswahl von Root Disk... wird das Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ angezeigt (Abbildung 5-5).

Abbildung 5-5 Plattenauswahl - Dialogfenster „Root Disk“

Plattenauswahl - Dialogfenster „Root Disk“

Das Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ zeigt alle Pfade zu jeder Platte an. Daher werden Platten mit mehreren Pfaden mehrmals aufgelistet. Setzen Sie das Pulldown-Feld „View By:“ auf Disks/Paths (die Standardeinstellung ist I/O Protocol), um die Pfade zu jeder einzelnen Platte anzuzeigen. Weitere Informationen zur Verwendung des Dialogfensters „Disk Selection – Root Disk“ finden Sie in „Schaltfläche „Root disk..““.

HINWEIS: Durch die Blockierung während der Bestandsaufnahme können Geräte während des Ignite-UX Starts schneller ermittelt werden. Aus dem Bestand blockierte Geräte werden in den Dialogfenstern „Disk Selection" nicht aufgelistet. Weitere Informationen zur Verwendung von Ignite-UX Variablen wie inventory_block_path und inventory_block_protocols finden Sie auf der Hilfeseite instl_adm(4) sowie in „Steuerung des E/A-Konfigurationsprozesses“ und „Schaltfläche „Additional...““. Weitere Informationen zum flexiblen Benennungsmodell finden Sie in Abbildung 5-3.

Bei einem SAS-Gerät werden physische Positionen im Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ angezeigt, wie in Abbildung 5-6 unten dargestellt.

Abbildung 5-6 Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ mit physischen Positionen

Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ mit physischen Positionen

Für eine ausführlichere Auflistung aller Pfade zu einem Gerät wählen Sie den gewünschten Pfad aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche More Info oder verwenden Sie die Sicht „Disks/Paths“. Wenn eine LUN mehrere Pfade hat, können Sie einen beliebigen Pfad auswählen, um die Anzeige „More Info“ aufzurufen. Sie können z. B. jeden lunpath-Hardwarepfad unten auswählen, da beide Pfade auf dieselbe LUN verweisen.

0/0/6/0/0.0x50060b000019c8a6.0x4001000000000000

0/0/10/0/0.0x50060b000019c8a6.0x4001000000000000

Die Anzeige „More Info“ unterstützt Sie bei der Umstellung von traditionellen Hardwarepfaden auf die lunpath-Hardwarepfade. Die Anzeige „More Info“ zeigt Details zu einer LUN an, so dass Sie leichter prüfen können, ob die ausgewählte LUN auch die gewünschte ist. Der traditionelle Hardwarepfad wird auch ganz rechts im Fenster „Path/Location“ des Dialogfensters „Disk Selection" angezeigt. Durch horizontales Blättern können Sie ihn anzeigen.

Abbildung 5-7 Dialogfenster „More Info“

Dialogfenster „More Info“

Bei HP-UX 11i v3 und höher zeigt die Anzeige „More Info“ alle lunpath-Hardwarepfade für ein Gerät an. (Die Pfade können sehr lang sein. Durch horizontales Blättern können Sie den ganzen Pfad anzeigen.) Der im Feld „Legacy HW Path“ angezeigte Pfad hängt vom lunpath-Hardwarepfad ab, der zu diesem Zeitpunkt im Fenster mit der Auswahlliste ausgewählt ist. Es wird ein traditioneller Hardwarepfad aufgelistet. Für eine präzisere Liste aller traditionellen Hardwarepfade zum Gerät wählen Sie die Schaltfläche All Paths... (Abbildung 5-8).

Das Fenster „Legacy HW Path“ und die Schaltfläche All Paths... sind auf Systemen unter HP-UX 11i v2 und früher nicht verfügbar.

Abbildung 5-8 Dialogfenster „All Paths“

Dialogfenster „All Paths“

Der Zugriff auf das Dialogfenster „Disk Selection – Add/Remove Disks“ erfolgt über die Registerkarte „File System“ der Oberfläche zur Konfiguration der Client-Installation. Es zeigt den lunpath-Hardwarepfad, den traditionellen Hardwarepfad oder die physische Position an. Das Anzeigeformat von Hardwarepfaden zu physischen Positionen finden Sie in Abbildung 5-6.

Abbildung 5-9 Dialogfenster „Disk Selection – Add/Remove Disks“

Dialogfenster „Disk Selection – Add/Remove Disks“

Die Anzeige „More Info“ wird auch über das Dialogfenster „Disk Selection – Add/Remove Disks“ zur Verfügung gestellt, um die Prüfung von Auswahlen zu ermöglichen und die Umstellung auf das flexible Benennungsmodell zu unterstützen.

Ermitteln von Geräten für andere Aufgaben

Für zahlreiche andere Ignite-Aufgaben ist die Angabe oder Ermittlung von E/A-Geräten erforderlich:

  • Bei der Erstellung von Installationsdatenträgern müssen Sie den Befehl ioscan verwenden, um das Band-, CD- oder DVD-Laufwerk zu finden. Ignite-UX enthält einige Softwarekomponenten zum Schreiben von CDs/DVDs, die nicht von HP entwickelt wurden und die ausschließlich mit traditionellen speziellen Gerätedateien funktionieren.

  • Bei einer Systemwiederherstellung auf Itanium-basierenden Systemen müssen Sie den Hardwarepfad des Bandgeräts suchen, um eine EFI-Startoption zu erstellen. (Dies sollte bei der Banderstellung geschehen.)

  • Während der Zwei-Schritt-Datenträgerwiederherstellung müssen Sie den Hardwarepfad des Bandlaufwerks auswählen, von dem aus die Wiederherstellung durchgeführt werden soll.

  • Bei einer Wiederherstellung für Experten müssen Sie den Hardwarepfad für die Platte haben, für die Sie eine Wiederherstellung versuchen.

  • Wenn Sie Platten in Konfigurationsdateien angeben, um sie zu definieren oder in einer einzigen Volumengruppe zu kombinieren, müssen Sie die Hardwarepfade der Platten angeben.

Wichtige Merkmale der flexiblen Sicht

Die folgenden Punkte unterstützen Sie bei der Umstellung von der traditionellen Sicht auf die flexible Sicht:

  • Stellen Sie bei der Verwendung der neuen permanenten DSFs sicher, dass Sie die neue Verzeichnisstruktur verwenden:

    Tabelle 5-1 DSF-Verzeichnisse von Massenspeichern

    Permanente DSFsTraditionelle DSFs
    /dev/disk/dev/dsk
    /dev/rdisk/dev/rdsk
    /dev/rtape/dev/rmt

     

  • Abhängig von dem verwendeten Volumen-Verwaltungsprogramm können sowohl traditionelle DSFs als auch permanente DSFs während der Installation und Wiederherstellung von HP-UX 11i v3 erstellt werden. Wenn Ignite-UX Dateisysteminhalte für HP-UX 11i v3 erstellt, werden permanente DSFs für LVM-Volumen sowie für das VxVM 5.0-Layout und traditionelle DSFs für VxVM 3.5- und 4.1-Volumen verwendet.

    HINWEIS: Die VxVM-Komponenten in der Ignite-UX Installationsumgebung und das Installationsdepot müssen Version 5.0 sein, damit permanente DSFs verwendet werden können.
  • Beachten Sie, dass permanente DSFs eine Wiederherstellung überdauern, wenn Ignite die Wiederherstellung auf dieselbe Hardware durchführt oder Ersatzhardware zuordnen kann. Es ist jedoch möglich, dass sie bei Installationen verändert werden. Abbildung 5-10 enthält einen Überblick über die Konsistenz der E/A-Adressierung.

  • Wenn Hardware ersetzt wird und keine Wiederherstellung erforderlich ist, können Sie io_redirect_dsf ausführen, um die Systemkonfiguration zu korrigieren. Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite io_redirect_dsf(1M).

Abbildung 5-10 Konsistenz der E/A-Adressierung

Konsistenz der E/A-Adressierung

Verwenden Sie die folgende Legende für die Abbildung „Konsistenz der E/A-Adressierung“ oben.

K = konsistent — ID-Wert der Geräteadressierung wird in den HP-UX Konfigurationsdaten gespeichert und die Korrelation zwischen diesen Werten und Geräten ändert sich infolge des Ereignisses nicht.

N = neuer Wert — ID-Wert der Geräteadressierung wird infolge des Ereignisses neu erstellt. Der ID-Wert der Geräteadressierung für ein Gerät ändert sich möglicherweise infolge eines Ereignisses.

W = wiederhergestellt — Ignite-UX stellt die Zuordnung zwischen den ID-Werten der Geräteadressierung und den Geräten wenn möglich her. Der Prozess zum Abgleich vorheriger und aktueller Geräte wird von Ignite-UX Methoden zum Wiederherstellungsabgleich gesteuert. Bei unterschiedlichen Systemkonfigurationen ist möglicherweise kein Abgleich möglich.

* — Kann ein konsistenter Wert für einige E/A-Protokolle wie paralleles SCSI sein und kann ein neuer Wert für einige E/A-Protokolle wie Glasfaser sein.

Druckbare Version
Datenschutzerklärung

Impressum
Mit der Benutzung dieser Website erklären Sie sich mit den entsprechenden Nutzungsbedingungen einverstanden
© Hewlett-Packard Development Company, L.P.