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Ignite-UX Verwaltungshandbuch: für HP-UX 11i > Kapitel 8 Starten und Installieren von HP-UX auf Clients mit dem Server

Methoden der Installation von Client-Systemen

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Technische Dokumentation

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Ignite-UX ermöglicht die manuelle Installation von Client-Systemen von der Ignite-UX GUI aus, wie in diesem Kapitel beschrieben, oder als automatisierten Prozess, wie in Kapitel 11 beschrieben. Sie können Clients auch von einem fernen System aus mit bootsys installieren, oder Sie installieren den Client lokal mit einem von einem Ignite-UX Server abgerufenen Betriebs­system, wie in Kapitel 7 beschrieben.

Für jede dieser Installationsmethoden ist eine Konfigurationsdatei erforderlich, wie in Kapitel 10 beschrieben. Die Konfiguration kann ein beliebiges unterstütztes HP-UX 11i Betriebs­system sowie alle weiteren erforderlichen Patches und Anwendungen enthalten.

In diesem Kapitel wird die Installation vom Ignite-UX Server aus beschrieben, entweder mit der Ignite-UX GUI oder als Ferninstallation über den Befehl bootsys.

Beginnen Sie Ihren Installationsprozess mit „Vorbereiten des Clients für die Installation“.

WARNUNG! Alle Daten auf den Client-Platten, die für die Installation verwendet werden, einschließlich des Betriebs­systems, werden bei dieser Installation komplett entfernt.
WICHTIG: Während der Installation und Wiederherstellung von HP-UX 11i v3 verursachen angeschlossene Active/Passive-Geräte beträchtliche Verzögerungen (eine Stunde oder mehr); sie können jedoch auch das Blockieren eines Systems verursachen. Ähnlich kann der Anschluss eines Active/Passive-Geräts vor der Installation des Plug-ins Active/Passive Switch (APSW) dazu führen, dass die Ausführung einiger Befehle längere Zeit in Anspruch nimmt. Trennen Sie daher alle Active/Passive-Geräte, die an Ihr System angeschlossen sind, bevor Sie HP-UX 11i v3 installieren oder wiederherstellen. Nach der Installation oder Wiederherstellung muss das Plug-in APSW wieder installiert werden, bevor ein Active/Passive-Gerät an das System angeschlossen wird.

Unterstützte Peripheriegeräte

Wenn ein Plattengerät sichtbar ist, wird es nicht unbedingt für die Installation unterstützt. Sie müssen überprüfen, ob die Platte vom System, dem Host Bus Adaptor (HBA), der Firmware, dem HP-UX Release und dem zu verwendenden Volumen-Verwaltungsprogramm unterstützt wird.

In der Hardwaredokumentation finden Sie Informationen über die unterstützten E/A-​Konfigurationen. Die HP Hardwaredokumentation finden Sie unter http://www.docs.hp.com.

Möglicherweise ist eine neue Firmware zur Unterstützung eines neuen Geräts oder HBA erforderlich. Stellen Sie sicher, dass die Firmware des Clients die Geräte und den HBA unterstützt, die für den Systemstart und für Root-Zwecke verwendet werden sollen. Nach der ersten Lieferung des Systems HP9000 RP 8400 ermöglichten Änderungen an der Firmware z. B., dass das System von Platten aus gestartet werden konnte, die an Ultra 160-HBAs angeschlossen sind. Im Installations- und Aktualisierungshandbuch für Ihr HP-UX Release unter http://www.docs.hp.com finden Sie Quellen von Firmware-Informationen.

Außerdem kann die Firmware-​Unterstützung für Glasfaser, Bandgeräte und LAN-Karten Unterschiede aufweisen. In einigen Fällen werden Geräte für die Datenspeicherung, aber nicht für den Systemstart unterstützt.

Für eine bestimmte Gruppe von Geräten wird VxVM-​Unterstützung geboten. Sehen Sie in der Liste unterstützter Geräte nach – siehe http://docs.hp.com/en/oshpux11iv2.html#VxFS. Suchen Sie den Abschnitt Support Matrixes im Dokument Device Support for Veritas Products on HP-UX.

LVM unterstützt alle Geräte, die auch von HP-UX unterstützt werden. In HP-UX Supported Mass Storage Devices Matrix finden Sie eine Tabelle der E/A-Geräte, die bei den einzelnen Versionen von HP-UX unterstützt werden.

Andere Überlegungen für die Client-Installation

Sie können Plattenstapel mit HP-UX installieren, die Installations­aufgaben unterstützen jedoch keine Konfiguration eines Plattenstapels. Der Plattenstapel muss als Erstes konfiguriert werden. Schlagen Sie hierzu die Konfigurationsanleitungen in Ihrer Plattenstapel-Dokumentation nach. In einigen Fällen können Plattenstapel über die System-Firmware eingerichtet werden. Die Ignite-UX Installationsumgebung enthält Werkzeuge, mit denen ebenfalls Plattenstapel konfiguriert werden können. Wenn Sie diese Werkzeuge in der Installationsumgebung verwenden wollen, benötigen Sie Zugriff auf die Funktionen zur Wiederherstellung für Experten, um eine Shell für die Installationsumgebung starten zu können. Möglicherweise müssen auch Dateien, die normalerweise nicht Bestandteil der Installationsumgebung sind, mit dem Ignite-UX Befehl loadfile installiert werden. Nach der Konfiguration des Plattenstapels muss das System neu gestartet werden, damit die neu konfigurierten Platten-LUNs während der Installation verwendet werden können.

Die Ignite-UX Installations­werkzeuge für das Betriebs­system auf der Client-Seite unterstützen VT100- und Wyse 60-Terminals, kompatible Terminal-Emulatoren sowie alle HP Terminals. Weitere Informationen zur Navigation innerhalb der Ignite-UX GUI mit der Tastatur finden Sie in Anhang E.

Netzwerkanforderungen

Während der Installation kann nur eine einzige LAN-Schnitt­stelle verwendet werden; diese Schnitt­stelle muss in der Ignite-UX GUI konfiguriert sein oder von bootsys automatisch verarbeitet werden. Wenn ein Client mehrere LAN-Schnitt­stellen hat, müssen Sie diejenige auswählen, die im richtigen Netzwerk konfiguriert ist. Verwenden Sie hierzu die Schaltfläche Additional Interfaces... auf der Registerkarte „System“ (siehe „Registerkarte „System““).

Darüber hinaus sollten Sie die folgenden Punkte beachten:

  • Wenn Sie vorhaben, einen Netzwerk-Systemstart für einen Client durchzuführen, muss sich der Ignite-UX Server im gleichen Subnetz befinden wie der zu installierende Client.

  • Falls Sie mehrere LAN-Verbindungen haben, müssen Sie diejenige auswählen, die für den Installationsprozess verwendet werden soll.

  • Falls Sie eine weiter führende Methode verwenden wollen, können Sie in jedem Subnetz, von dem aus Clients gestartet werden sollen, ein Starthilfe-System implementieren. Weitere Informationen hierzu finden Sie in Anhang D, oder verwenden Sie die Befehle bootsys bzw. make_boot_tape.

  • Wenn Sie das System mit bootsys starten, können Sie keine Schnitt­stelle auswählen, die Teil einer HP Auto Port Aggregation-Gruppe ist (APA). Der Befehl bootsys unterstützt keine Schnitt­stellen, die Teil einer APA-Gruppe sind. Siehe hierzu auch „Installation mithilfe von bootsys“.

TIPP: Normalerweise können Sie nur die Ethernet-Schnitt­stelle zum Starten verwenden und sind auf die integrierte Ethernet-Schnitt­stelle an der primären startfähigen E/A-Schnitt­stelle angewiesen. Andere LAN-Schnitt­stellen bieten eventuell keine Startunterstützung; Sie können daher auch einen Systemstart über Datenträger (CD, DVD oder Band) in Betracht ziehen und anschließend über diese anderen Netzwerkschnitt­stellen die Verbindung zu einem Ignite-UX Server aufbauen.
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