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Ignite-UX Verwaltungshandbuch: für HP-UX 11i > Kapitel 8 Starten und Installieren von HP-UX auf Clients mit dem Server

Konfigurieren der Installation

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Technische Dokumentation

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Zum Starten der Installation wählen Sie einen Client aus, indem Sie auf sein Symbol klicken, und wählen Sie im Menü „Actions“ eine der folgenden Optionen:

Abbildung 8-11 Ignite-UX Menü „Actions“

Ignite-UX Menü „Actions“

Neue Installation

Die Prozedur einer neuen Installation erfolgt linear, bis die Oberfläche zur Konfiguration der Client-Installation angezeigt wird. Ab diesem Punkt können Sie die Konfigurierung nach Ihrem Ermessen durchführen.

Initialisieren der Installation

Der Systemhardwarebestand des Zielsystems wird bei der Einleitung einer neuen Installation angezeigt. Stellen Sie sicher, dass die an den Client angeschlossene Hardware vorhanden ist und die angezeigten Informationen korrekt sind. Bei Ignite-Servern unter HP-UX 11i v3 werden alle Pfade zu jedem Gerät sowie die WWID angezeigt. Sie können diese Informationen anzeigen, indem Sie in der Liste mit dem Systemhardwarebestand (System Hardware Inventory) in der GUI nach unten blättern oder auf die Schaltfläche [ H/W Details ] in der TUI klicken.

Abbildung 8-12 Systemhardwarebestand

Systemhardwarebestand

Nachdem Sie den Hardwarebestand geprüft und ggf. Informationen eingegeben haben, klicken Sie auf OK.

Wenn Sie zuvor bereits diesen Client installiert hatten, werden Sie gefragt, ob Sie die letzte vom Ignite-UX Server verwendete Installationskonfiguration verwenden wollen, wie in Abbildung 8-13 dargestellt.

Abbildung 8-13 Dialogfenster zur Bestätigung der Konfigurationseinstellungen

Dialogfenster zur Bestätigung der Konfigurationseinstellungen

Antworten Sie mit Yes, um alle GUI-Felder mit den in der vorherigen Session verwendeten Konfigurationswerten wiederaufzufüllen; antworten Sie mit No, um eine vollständig neue Konfiguration zu erstellen und mit den von Ignite-UX definierten Standardwerten zu beginnen.

WICHTIG: Zur Vermeidung von Installationsfehlern stellen Sie sicher, dass das Verzeichnis /var/opt/ignite/clients/ und alle seine Unterverzeichnisse den Eigner bin:bin haben, damit die Konfigurationsinformationen des Clients in seine Datei config geschrieben werden können.

Danach wird die Benutzeroberfläche zur Konfiguration der Client-Installation angezeigt (Abbildung 8-14).

Die Oberfläche zur Konfiguration der Client-Installation

Es müssen nicht alle Felder in der Konfigurationsoberfläche bearbeitet werden. Sie können eine Schnellinstallation starten, indem Sie die Standardkonfiguration für Ihre Version von HP-UX auswählen und dann auf Go! klicken.

Ändern Sie die Felder der Konfigurationsoberfläche nach Ihrem Ermessen. Navigieren Sie zwischen den Registerkarten, indem Sie auf den Namen der gewünschten Registerkarte klicken. Möglicherweise möchten Sie zumindest das Root-Kennwort mit der Schaltfläche Set Root Password... auf der Registerkarte „System“ definieren und die DNS-Informationen über die Schaltfläche Network Services... auf der Registerkarte „System“ festlegen.

Abbildung 8-14 Registerkarten zur Konfiguration der Ignite-UX Client-Installation

Registerkarten zur Konfiguration der Ignite-UX Client-Installation

Die Schaltflächen Show Summary, Save As, Reset Configuration, Go!, Cancel und Help sind auf allen Registerkarten mit derselben Funktionalität verfügbar.

Tabelle 8-1 Auf allen Registerkarten verfügbare Funktionen

SchaltflächeFunktion
Show SummaryZeigt folgende Informationen der neuen Installation an: das HP-UX Release, die Software, das Basisplattenlayout und den Hardwarebestand für den Ziel-Client.
Save AsSpeichert die Konfiguration zur späteren Verwendung. Nicht über die TUI verfügbar. Gespeicherte Konfigurationen können über die Schaltfläche „Configurations...“ auf der Registerkarte „Basic“ geladen werden.
Reset ConfigurationFüllt alle GUI-Felder mit den Standardeinstellungen auf.
Go!Startet die Installation. Vor dem Start der Installation werden Sie zur Bestätigung aufgefordert.
CancelBeendet die Session.
HelpFür alle GUI-Felder ist eine Hilfe verfügbar. Kann auch mit der Taste F1 aufgerufen werden.

 

Registerkarte „Basic“

Die Registerkarte „Basic“, siehe Abbildung 8-14, wird standardmäßig angezeigt. Die Elemente auf dieser Registerkarte werden in den folgenden Teilabschnitten beschrieben.

Listen-Schaltfläche „Configurations:“

Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Auswahlliste neben „Configurations:“ und wählen Sie die für diese Installation zu verwendende Konfiguration aus. Die dargestellten Konfigurationsoptionen sind auf dem Ignite-UX Server in der Datei /var/opt/ignite/INDEX gespeichert.

Wenn die ausgewählte Konfiguration keine entsprechenden Umgebungen hat, wird die unten aufgeführte Meldung angezeigt. Wählen Sie eine andere Konfiguration für diese Installation. Wenn Sie den Client mit einer HP-UX Version gestartet haben, die nicht auf dem Server konfiguriert ist (Abbildung 8-4), können Sie den Client nicht mit dieser Version von HP-UX über diesen Ignite-UX Server installieren.

Abbildung 8-15 Hinweise über fehlende Umgebungen

Hinweise über fehlende Umgebungen
Schaltfläche „Descriptions...“

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um weitere Informationen über die ausgewählte Konfiguration anzuzeigen.

Listen-Schaltfläche „Environments:“

Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Auswahlliste neben „Environments:“ und wählen Sie in der Liste das zu installierende Betriebs­system bzw. die HP-UX 11i OE aus. Es kann sich hierbei um 64-Bit- oder 32-Bit-Betriebs­system­versionen handeln. Die Auswahl und die Standardwerte hängen von den auf dem Ignite-UX Server verfügbaren Releases ab. Es können auch ideale Modellbilder verfügbar sein, sofern solche erstellt wurden und ihre Konfigurationen der Datei /var/opt/ignite/INDEX des Servers hinzugefügt wurden.

Schaltfläche „Root disk..“

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die aktuelle Root-Platte zu ermitteln oder die Root-Platte zu wechseln.

Abbildung 8-16 Plattenauswahl - Dialogfenster „Root Disk“

Plattenauswahl - Dialogfenster „Root Disk“

Wählen Sie eine Platte aus der Liste der verfügbaren Platten aus. Klicken Sie anschließend auf OK. Informationen über unterstützte Geräte siehe „Unterstützte Peripheriegeräte“.

Das Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ hat ein Pulldown-Feld „View By:“ und ein Textfeld „Filter:“, mit dem die Anzeige von Platten gesteuert werden kann.

Die Auswahl im Pulldown-Feld „View By:“ steuert die Anzeige im Fenster „View“. Die Auswahl im Fenster „View“ steuert die Anzeige im Fenster „Path/Location“. Die Auswahlmöglichkeiten im Pulldown-Feld „View By:“ sind:

  • Adaptor

    Zeigt die vorhandenen Host Bus Adaptor (HBAs) im Fenster „View“ an. Das Fenster „Path/Location“ zeigt alle Pfade zu allen Platten an, die an den HBA angeschlossen sind, der z. Zt. im Fenster „View“ ausgewählt ist.

  • Disks/Paths

    Zeigt einen Pfad für jede Platte/LUN im Fenster „View“ an. Das Fenster „Path/Location“ zeigt alle Pfade zu den Platten an, die z. Zt. im Fenster „View“ ausgewählt sind.

  • I/O Protocol

    Zeigt die verfügbaren Protokolle im Fenster „View“ an. Das Fenster „Path/Location“ zeigt alle Pfade zu allen Platten des Protokolltyps an, der z. Zt. im Fenster „View“ ausgewählt ist.

  • Size

    Zeigt die verfügbaren Plattengrößen im Fenster „View“ an. Das Fenster „Path/Location“ zeigt alle Pfade zu allen Platten der Größe an, die z. Zt. im Fenster „View“ ausgewählt ist.

  • Verwendung

    Das Fenster „Path/Location“ zeigt alle Pfade zu allen Platten an, die dem z. Zt. im Fenster „View“ ausgewählten Kriterium entsprechen. Mögliche Kriterien:

    • Alle

    • Platten, auf die in dieser Ignite-Session NICHT geschrieben wird

    • Platten, auf die in dieser Ignite-Session geschrieben wird

    • Platten ohne existierende Daten

    • Leere Platten und Platten mit nicht identifizierten Daten

Das Textfeld „Filter“ begrenzt die Daten im Fenster, indem nur Ergebnisse ausgegeben werden, die den angegebenen Text enthalten. Geben Sie den Text ein und wählen Sie Apply. Um den Filter aufzuheben, wählen Sie Clear. Der Filter wirkt für alle Sichten auf das Fenster „Path/Location“ außer für „Disks/Paths“, wo er auf das Fenster „View“ wirkt.

Im Fenster „Path/Location“ werden viele Informationen angezeigt, aber zur Anzeige aller Felder muss horizontal geblättert werden. Im Fenster „Path/Location“ werden folgende Felder angezeigt: „Path/Location“, „Usage“, „Group“, „Size“, „Model“, „WWID“, „Existing“ (vorhandene Daten), „Legacy Path“ und „Device ID“. Mit dem Filter können alle diese Felder angegeben werden.

Das Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ zeigt alle Pfade zu jeder Platte an. Daher werden Platten mit mehreren Pfaden mehrmals aufgelistet. Für eine kürzere Auflistung aller Pfade zu einem Gerät verwenden Sie die Sicht „Disks/Paths“ oder klicken Sie auf die Schaltfläche More Info. Geräte, die aus dem Ignite-UX Startbestand heraus blockiert wurden, werden nicht aufgeführt.

Neben der Liste aller Pfade für ein bestimmtes Gerät zeigt die Schaltfläche More Info ausführliche Informationen wie Geräte-ID und WWID an.

Abbildung 8-17 Dialogfenster „More Info“

Dialogfenster „More Info“

Das Fenster „Legacy HW Path“ ist auf Systemen unter HP-UX 11i v2 und früher nicht verfügbar. Der im Fenster „Legacy HW Path“ angezeigte Pfad wird auf der Grundlage des lunpath-Hardwarepfads aktualisiert, der zu diesem Zeitpunkt im Listenfenster ausgewählt ist. Für eine kürzere Liste aller traditionellen Hardwarepfade zu dem Gerät wählen Sie die Schaltfläche All Paths..., die nur auf Systemen unter HP-UX 11i v3 und höher verfügbar ist.

Abbildung 8-18 Dialogfenster „All Legacy HW Paths“

Dialogfenster „All Legacy HW Paths“
Listen-Schaltfläche „File System:“

Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Auswahlliste neben „File System:“, und wählen Sie anschließend in der Liste die gewünschte Dateisystem-Architektur aus.

Die angezeigte Liste der System-Auswahloptionen hängt von der Hardwarearchitektur des Clients ab. Die Standard-Auswahlmöglichkeiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt und im Anschluss beschrieben.

Tabelle 8-2 Dateisystem-Standardoptionen

 PA-RISCItanium-basierend
Whole Disk with VxFS Yes
Whole Disk (not LVM) with HFSYes 
LVM with HFSYes 
VxVM with VxFSYesYes
LVM with VxFSYesYes

 

Anleitungen zur Planung von Dateisystem-Layouts und zu Strategien der Plattenverwaltung finden Sie in den Dokumenten HP-UX System­verwalterhandbuch für HP-UX 11i v3 oder Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen: Leitfaden für HP-UX System­verwalter. Schlagen Sie außerdem im Abschnitt „Registerkarte „File System““ ausführliche Informationen zur Konfiguration des Dateisystems nach.

  • Whole Disk (Not LVM) with HFS or VxFS - Mit diesen Auswahlmöglichkeiten wird die gesamte Platte als eine einzige Einheit betrachtet. Dies ist die richtige Option, wenn die Platte 2 GB oder weniger Speicherplatz unter PA-RISC aufweist, sowie für HFS. Sie können eine 70-GB-Platte als eine einzige Einheit auf einem Itanium-basierenden System einsetzen.

  • Logical Volume Manager (LVM) with HFS (Hierarchical File System) - Diese Auswahl formatiert einzelne oder mehrere Plattensysteme so, dass die Systeme zu einem einzigen großen Platten-Pool kombiniert werden; anschließend werden die Volumen nach Bedarf zugeordnet. Das Root-Volumen und der Auslagerungsbereich müssen sich auf dem gleichen physischen Volumen befinden; sie werden von Ignite-UX auf diese Weise konfiguriert. Verwenden Sie die Registerkarte „File System“ (siehe „Registerkarte „File System““) zur Konfiguration der LVM-Volumen, oder verwenden Sie die von Ignite-UX für Sie errechneten Werte. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Hilfeseite lvm(7).

  • Veritas Volume Manager (VxVM) with VxFS - Diese Auswahl formatiert einzelne oder mehrere Plattensysteme so, dass die Systeme zu einem einzigen großen Platten-Pool unter VxVM kombiniert werden; anschließend werden die Volumen nach Bedarf zugeordnet. Die Root-Volumen (/), Startvolumen (/stand) und die primären Auslagerungsvolumen müssen sich auf der gleichen physischen Platte befinden; sie werden von Ignite-UX auf diese Weise konfiguriert. Verwenden Sie die Registerkarte „File System“ (siehe „Registerkarte „File System““) zum Konfigurieren der VxVM-Volumen. VxFS ermöglicht die Änderung der Dateisystemgröße nach der Installation. Mit dem optionalen Produkt HP OnlineJFS können Sie ein eingehängtes Dateisystem vergrößern oder verkleinern, defragmentieren oder eine Momentaufnahme („Snapshot“) erstellen.

  • Logical Volume Manager (LVM) with VxFS (Veritas File System) - Diese Auswahl formatiert einzelne oder mehrere Plattensysteme so, dass die Systeme zu einem einzigen großen Platten-Pool kombiniert werden; anschließend werden die Volumen aus diesem Pool nach Bedarf zugeordnet. VxFS ist identisch mit dem Journaled File System (JFS). Mit dem HP VxFS Produkt können Sie ein eingehängtes Dateisystem vergrößern oder verkleinern, defragmentieren oder eine Momentaufnahme („Snapshot“) erstellen.

Schaltfläche „Root Swap (MB)...“

Die Größe des Root-Auslagerungsbereichs hängt von den installierten Anwendungen ab. Sie können angeben, dass der von Ignite-UX berechnete Standardwert verwendet werden soll; dieser Wert wird auf der Basis des auf dem Client verfügbaren Speichers ermittelt. Sie können aber auch auf Root Swap (MB)... klicken und eine der in der Liste angezeigten Auswahlmöglichkeiten auswählen. Sie können auch das Feld daneben direkt ändern, indem Sie die gewünschte Größe eintragen. Die Größe des Auslagerungsbereichs wird auf ein Vielfaches von 4 MB bzw. der LVM-Extentgröße abgerundet.

Informationen zur Berechnung des Auslagerungsbereichs finden Sie in den Dokumenten HP-UX System­verwalterhandbuch für HP-UX 11i v3 oder Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen: Leitfaden für HP-UX System­verwalter.

Schaltfläche „Languages...“

Die mit Ihrem HP-UX System verfügbaren Sprachen werden aufgelistet, wenn Sie auf Languages... klicken. Die Standardsprache, die beim ersten Starten der GUI eingestellt wurde, erscheint in dem Feld daneben. Wählen Sie die Sprache aus, die Sie als Standardwert für den Client verwenden wollen, falls es sich dabei nicht um die Standardsprache handelt. Sie können mehrere Sprachen auswählen, indem Sie auf die einzelnen Elemente doppelklicken. Zur Auswahl eines Elementbereichs in der Liste halten Sie die Maustaste gedrückt, ziehen Sie den Mauszeiger in das Dialogfenster und klicken Sie anschließend auf mark/unmark.

Zu jeder Sprache gibt es eine entsprechende Sprachumgebung (Sprachvariante), die die System­verwaltung einer Sprache für die folgenden Aufgaben beschreibt:

  • Nachrichtenverarbeitung

  • Darstellung von Zahlen

  • Anzeigen von Geldwerten

  • Zeitangaben

  • Generieren von Zeichen

  • Sortieren von Text

Klicken Sie auf Default Language..., um die „Default Language Choices“ (Standard-​Sprach­auswahl, siehe (Abbildung 8-19) anzuzeigen. Die Auswahl wird in zwei Spal­ten ange­zeigt: „Language“ (Sprache) und „Locale“ (Sprachumgebung). Zu jeder Spra­che kann es mehrere Möglichkeiten geben, wie sich die Sprache gegenüber dem System prä­sen­tiert. Ist dies der Fall, gibt es für eine einzige Sprache mehrere Sprachumgebungen.

Abbildung 8-19 Dialogfenster „Languages“

Dialogfenster „Languages“

Die Sprachumgebung legt fest, wie Sprachen aktiviert werden; sie wird neben „Code Set:“ wie folgt angegeben:

  • ASK_AT_FIRST_BOOT bietet die Möglichkeit, die Spracheinstellung bis zum ersten Systemstart des Client-Systems offen zu halten. Zu diesem Zeitpunkt werden Sie dann aufgefordert, die Sprache einzugeben. Die Spracheinstellung wird im Rahmen der ersten Systemkonfiguration durchgeführt.

  • SET_NULL_LOCALE erzeugt eine Sprachumgebung NULL, bei der die Sprachvariablen wie LANG und LC_ALL standardmäßig nicht eingestellt sind. Wenn keine Sprachumgebung eingestellt ist, werden Programme ohne lokalisierte Meldungskataloge ausgeführt, was die Gesamtleistung verbessern kann. Alle HP-UX Programme arbeiten in der Sprachumgebung C, und die Meldungen werden in englischer Sprache angezeigt.

Informationen zu weiteren Methoden zum Einstellen der Sprachumgebung finden Sie auf der Hilfeseite geocustoms(1M) und im Handbuch HP CDE Einführung.

Schaltfläche „Keyboards...“

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Art der Tastatur auszuwählen, die auf diesem Client verwendet werden soll. Andernfalls wird die Standardauswahl verwendet.

Der ausgewählte Name der Tastatursprache wird in der Datei /etc/kbdlang abgelegt. Falls Sie die Sprache falsch eingestellt haben, können Sie die Umgebung schnell wiederherstellen, indem Sie diese Datei löschen.

Schaltfläche „Additional...“

Klicken Sie auf Additional..., um in Ihren aktuellen Konfigurationsdateien zwischen bestimmten vordefinierten Verwendungsmodellen und Variablen auszuwählen. Die verfügbaren Schaltflächen werden durch die Variablen in Ihrer Konfigurationsdatei festgelegt. Sie können über diese Schaltflächen für jede Variable eine Einstellung festlegen.

Wenn Sie beispielsweise mit LVM arbeiten, werden Auswahloptionen angezeigt zum einfachen Einstellen mehrerer Platten, für Striping und zum Erstellen von Dateisystemen. Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite instl_adm(4).

Abbildung 8-20 Dialogfenster „Additional Configuration Controls“

Dialogfenster „Additional Configuration Controls“

Das Beispieldialogfenster „Additional Configuration Controls“ unten zeigt die Optionen für ein anderes System. Auf Systemen mit Firmware-Hyperthreading ist es standardmäßig aktiviert.

Abbildung 8-21 Dialogfenster 2 „Additional Configuration Controls“

Dialogfenster 2 „Additional Configuration Controls“
Registerkarte „Software“

Mit der Registerkarte „Software“ können Sie Anwendungen auswählen, die Sie beim Einrichten Ihres Ignite-UX Servers konfiguriert haben. Sie können auf ein spezifisches Depot zugreifen, Sie können aber auch den Depot-Standort wechseln. Diese Anzeige wird mit einem neu ausgewählten Depot nicht dynamisch aktualisiert. Wenn Sie ein neues Depot auswählen, muss sein Inhalt mit dem des aktuellen Depots identisch sein. Ist dies nicht der Fall, konfigurieren Sie mit make_config auf dem Ignite-UX Server das neue Depot, bevor Sie Ignite-UX aufrufen.

Ein Beispiel für einen möglichen Inhalt der Registerkarte „Software“ ist in Abbildung 8-22 für HP-UX 11i v1 und 11i v2 Systeme und in Abbildung 8-23 für HP-UX 11i v3 Systeme dargestellt.

Abbildung 8-22 Registerkarte „Software“ für HP-UX 11i v1 und 11i v2

Registerkarte „Software“ für HP-UX 11i v1 und 11i v2

Abbildung 8-23 Registerkarte „Software“ für HP-UX 11i v3

Registerkarte „Software“ für HP-UX 11i v3
Category

Wählen Sie eine Themenkategorie aus, zu der verfügbare Produkte angezeigt werden sollen. Wenn All ausgewählt ist, werden alle Softwarepakete im Depot angezeigt. Durch die Auswahl einer anderen Kategorie als All wird die Liste verkürzt. Weitere Kategorien können angezeigt werden, wenn sie über individuelle Konfigurationsdateien definiert sind.

Ab HP-UX 11i v3 werden Softwarepakete nicht mehr in den Kategorien „auswählbar“, „standardmäßig installiert“ und „immer installiert“ organisiert, sondern in den Kategorien „optional“, „empfohlen“, und „erforderlich“. Im Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX unter http://www.docs.hp.com/ finden Sie detaillierte Informationen zu den Softwarepaketen und zur OE-Struktur in Ihrer Version von HP-UX.

Ignite-UX ist in die Kategorie „auswählbar“ oder „optional“ eingestuft. Wenn Ignite auf dem Client-System installiert werden soll, müssen Sie es für die Installation auswählen.

Sie können die gesamte Software in der Kategorie „optional“ auswählen, indem Sie das Produkt „-OE- Optional“ markieren, und die gesamte Software in der Kategorie „empfohlen“, indem Sie das Produkt „-OE- Recommended“ markieren.

Product

Klicken Sie auf ein Produkt in der Liste, um es auszuwählen. Wenn Sie den Status in der Spalte „Marked ?“ ändern wollen, verwenden Sie die Schaltfläche Mark/Unmark Selection(s) oder doppelklicken Sie auf das Produkt. Wenn Sie versuchen, die Markierung eines Produkts aufzuheben, das installiert werden muss, wird eine Meldung wie die folgende angezeigt:

Abbildung 8-24 Auswahl der Software kann nicht aufgehoben werden

Auswahl der Software kann nicht aufgehoben werden

Die Spalte „Marked ?“ kann folgenden Status haben:

Required

Ausgewählt, die Auswahl kann nicht aufgehoben werden.

Yes

Ausgewählt, die Auswahl kann aufgehoben werden.

No

Nicht ausgewählt, kann ausgewählt werden.

Unavail

Nicht ausgewählt, kann nicht ausgewählt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite instl_adm(4).

Ihre Möglichkeit, Installationssoftware auszuwählen bzw. deren Auswahl aufzuheben, hängt von der Art des Pakets ab, in dem sich die Software befindet (z. B. „Required“), sowie von der anderen ausgewählten Software. Im Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX unter http://www.docs.hp.com/ finden Sie detaillierte Informationen zu den Softwarepaketen und zur OE-Struktur in Ihrer Version von HP-UX.

Listen-Schaltfläche „Sort by...“

Wählen Sie eine Spalte, nach deren Inhalt die Produktlisten sortiert werden. Standardmäßig werden die Listen nach „Product“ (Produkt) sortiert. Sie können auch nach zwei Kriterien sortieren lassen. Beispielsweise können Sie zuerst nach der Spalte „Product“ und dann nach „Marked“ sortieren lassen, um alle Produkte, für die „Yes “ angegeben ist, in alphabetischer Reihenfolge anzeigen zu lassen, gefolgt von allen Produkten, für die „No“ angegeben ist, in alphabetischer Reihenfolge.

Schaltfläche „Mark/Unmark Selection(s)“

Mit dieser Schaltfläche können Sie den Status der Spalte „Marked ?“ des ausgewählten Produkts ändern.

Schaltfläche „Change Depot Location...“

Mit dieser Schaltfläche können Sie den Depotstandort ändern, von dem Sie Software auswählen. Beim Ändern des Depotstandorts wird das Ausgangsdepot für alle Produkte geändert. Der folgende Hinweis wird angezeigt, wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken:

Abbildung 8-25 Hinweis zur Änderung des Depotstandorts

Hinweis zur Änderung des Depotstandorts

Ignite-UX wird aus einem neu ausgewählten Depot nicht dynamisch aktualisiert. Wenn Sie ein neues Depot auswählen, muss sein Inhalt mit dem des aktuellen Depots identisch sein. Wenn das neue Depot nicht mit dem aktuellen identisch ist, führen Sie den Befehl make_config auf dem Ignite-UX Server aus, um das neue Depot vor dem Aufruf von Ignite-UX zu konfigurieren.

Wählen Sie im Dialogfenster „Change Depots Locations“ ein anderes Depot aus.

Abbildung 8-26 Dialogfenster „Change Depots Locations“

Dialogfenster „Change Depots Locations“

Geben Sie in den Textfeldern Server: und Depot: das neue Depot an. Klicken Sie auf Modify, um die Depotinformationen im Dialogfenster zu aktualisieren. Klicken Sie auf OK, um die Änderungen am Ignite-UX Server zu bestätigen.

Wenn Sie von einem idealen Modellbild aus installieren, können Sie im Dialogfenster „Change Depot Locations“ den Archiv-Server und den Archivpfad ändern.

Wenn Patches in einem separaten Depot gespeichert sind, werden sie standardmäßig nach dem Betriebs­system installiert. Falls mehrere Anwendungsdepots installiert werden sollen, müssen Sie eventuell die Installationsreihenfolge der Patches in einer Konfigurationsdatei angeben. Weitere Informationen hierzu finden Sie in „Verwenden von Konfigurationsdateien“.

WICHTIG: Das Einschließen mehrerer Versionen von Veritas Volume Manager von Symantec (VxVM) in demselben Installationsdepot oder in separaten Depots, die in einer einzigen neuen Installations-Session zusammen genutzt werden, wird nicht unterstützt. In diesem Fall wird das Produkt unbrauchbar. Bei der versuchten Verwendung des Installationsdepots oder im Fall von Nicht-SD-Depots beim versuchten Neustart werden Fehler erzeugt. Weitere Informationen hierzu finden Sie in „Überlegungen beim Einsatz von Veritas Volume Manager von Symantec aus“.

Interaktiver Befehl „swinstall“ Eine interaktive swinstall-Session ermöglicht Ihnen die Auswahl eines Depots, die Änderung von Installationsoptionen und die Ausführung anderer Softwareinstallations­aufgaben über das Konsolenfenster unmittelbar vor Softwareladephase der Installation. Nach der Auswahl einer interaktiven swinstall-Session wird die folgende Meldung angezeigt.

Abbildung 8-27 Hinweise zur interaktiven swinstall-Session

Hinweise zur interaktiven swinstall-Session
HINWEIS: Bei Systemen unter HP-UX 11i v3 und später wird swm (Software Manager) anstelle von swinstall verwendet. Verweise auf swinstall durch Ignite-UX können, je nach Release, entweder swm oder swinstall bedeuten. Auf Systemen unter HP-UX 11i v3 und später finden Sie weitere Informationen hierzu auf der Hilfeseite swm(1M).

Zu Beginn der Softwareladephase wird die Installation unterbrochen, und die folgende Meldung wird über die Konsole angezeigt.

Abbildung 8-28 Aufrufen des interaktiven Befehls swinstall

Aufrufen des interaktiven Befehls swinstall

Während der Ausführung des interaktiven Befehls swinstall können Sie einen Server, ein Depot und einzelne Pakete für die Installation auswählen. Blättern Sie mit den Pfeiltasten durch die Liste und wählen Sie durch Drücken der Leertaste ein neues Depot für die Softwareinstallation aus. (Unten in der Anzeige steht eine Navigationshilfe zur Verfügung.)

Abbildung 8-29 Depotliste der interaktiven swinstall-Session

Depotliste der interaktiven swinstall-Session

Nach der Auswahl eines Depots drücken Sie n, um die in dem Depot verfügbare Software anzuzeigen.

Abbildung 8-30 Liste zur interaktiven Auswahl von Paketen für Swinstall

Liste zur interaktiven Auswahl von Paketen für Swinstall

Mit der Leertaste können Sie einzelne Pakete auswählen oder deren Auswahl aufheben. Drücken Sie i, um mit der Ignite-UX Installation fortzufahren.

Wenn Sie x drücken, wird die folgende Meldung angezeigt: Would you like to exit, save or continue the job? [x]/s/c

Drücken Sie c, um zur swinstall-Session zurückzukehren.

Ignite-UX prüft, ob Sie Basissoftware geladen haben; normalerweise wird aber das Verlassen ohne Installation nicht empfohlen.

Registerkarte „System“

Geben Sie über die Registerkarte „System“ die für diesen Client spezifischen Informationen wie Hostname, IP-Adresse, Root-Kennwort und die Zeitzone ein.

Abbildung 8-31 Registerkarte „System“

Registerkarte „System“
Listen-Schaltfläche „Final System Parameters“

Sie können die Parameter auf der Registerkarte „System“ jetzt oder beim ersten Systemstart des Clients einstellen. Wenn Sie die Variante „Beim ersten Systemstart“ wählen, brauchen Sie auf der Registerkarte „System“ jetzt keine Parameter zu ändern.

Textfeld „Hostname“

Ihr Client benötigt einen eindeutigen Systemnamen. Ein Hostname muss folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Er darf nicht mehr als 8 Zeichen enthalten, um mit dem Befehl uname kompatibel zu sein.

  • Er darf nur Buchstaben, Ziffern, Unterstreichungszeichen (_) oder Bindestriche (-) enthalten.

  • Der Name muss mit einem Buchstaben beginnen. Großbuchstaben sollten nach Möglichkeit nicht verwendet werden.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Hilfeseite hostname(1).

Textfeld „IP Address“

Geben Sie die IP-Adresse in diesem Feld in der folgenden Form ein: n.n.n.n, wobei jedes n für eine Zahl von 0 bis 255 steht.

Verwenden Sie zum Ermitteln der IP-Adresse eines vorhandenen Systems den Befehl nslookup. Wenn der Hostname des Clients beispielsweise test lautet, geben Sie Folgendes ein:

#nslookup test
Name Server:  server.corp.com
Address:  10.1.48.11

Trying DNS
Non-authoritative answer:
Name:    test.corp.com
Address:  10.1.50.12
#

Sie können auch mit dem Befehl ping den Hostnamen und die IP-Adresse eines Systems ermitteln und feststellen, ob eine bestimmte IP-Adresse bereits verwendet wird. Wenn Sie nicht sicher sind, koordinieren Sie die Zuordnung von IP-Adressen mit Ihrem Netzwerkadministrator.

WICHTIG: Achten Sie darauf, dass Sie nicht versehentlich die IP-Adresse des Namen-Servers eingeben. Ihr Netzwerk könnte dadurch ausfallen; die Ergebnisse sind nicht vorhersagbar.
Textfeld „Subnet Mask:“

In diesem Feld wird die Subnetzmaske für das Client-System festgelegt. Die Subnetzmaske wird normalerweise von Ihrem Netzwerkadministrator bereitgestellt. Sie hat die Form einer IP-Adresse oder einer entsprechenden Hexadezimalzahl. Beispiel:

255.255.248.0 oder 0xfffff800

oder

255.255.255.0 oder 0xffffff00

Textfelder „Time:“, „Day:“, „Month:“ und „Year:“

Die für den Client angezeigten Angaben zum Tag und zur Uhrzeit Uhrzeit hängen von der Installationsmethode ab. Wenn Sie die Installation von einem Server durchführen, wird die Uhrzeit mit dem Server synchronisiert; führen Sie die Installation vom Client durch, wird die Uhrzeit über die Hardware-Uhrzeit des Clients festgelegt. Geben Sie, falls erforderlich, Werte für die Felder „Time:“, „Day;“ und „Year:“ ein: Verwenden Sie für die Uhrzeit das 24-Stunden-Format: hh:mm.

Wählen Sie den richtigen Monat aus, indem Sie auf die Listen-Schaltfläche neben dem Feld „Month“ und auf den entsprechenden Monat in der Liste klicken. Bearbeiten Sie weitere Felder mit der Rückschritttaste und der Taste Entf.

Die eingestellte Zeit wird automatisch angepasst, wenn Sie über die unten beschriebene Schaltfläche Set Time Zone... eine andere Zeitzone auswählen.

Schaltfläche „Set Time Zone“

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Auswahl der Zeitzonen anzuzeigen, wie in Abbildung 8-32 dargestellt. Wählen Sie mit der Listen-Schaltfläche „General Locations“ den Standort des Clients und wählen Sie dann die Zeitzone aus. Klicken Sie auf OK, um den Wert einzustellen. Datum und Uhrzeit auf der Registerkarte„System“ werden an die neue Zeitzone angepasst, und die Umgebungsvariable TZ wird gesetzt.

Abbildung 8-32 Dialogfenster „Set Time Zone“

Dialogfenster „Set Time Zone“
Schaltfläche „Set Root Password...“

Legen Sie durch Klicken auf diese Schaltfläche ein Kennwort für das Konto root fest, um die Sicherheit des Client-Systems sicherzustellen. Das Dialogfenster „Set Root Password“ wird angezeigt, wie in Abbildung 8-33 dargestellt.

Abbildung 8-33 Dialogfenster „Set Root Password“

Dialogfenster „Set Root Password“

Im Interesse einer höheren Sicherheit empfiehlt HP, beim Festlegen eines Kennworts die folgenden Regeln zu beachten:

  • Das Kennwort sollte mindestens acht Zeichen lang sein.

  • Es sollten ausschließlich Buchstaben aus dem englischen Alphabet (keine Umlaute, kein „ß“) verwendet werden.

  • Das Kennwort sollte mindestens zwei Großbuchstaben, zwei Kleinbuchstaben und mindestens eine Ziffer oder ein Sonderzeichen enthalten.

  • Vermeiden Sie die Verwendung des Sonderzeichens @; falls das Zeichen erforderlich ist, verwenden Sie die Syntax \@.

Schaltfläche „Network Services...“

Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die für den Client verfügbaren Netzwerkservices zu konfigurieren.

Abbildung 8-34 Registerkarten für „Network Services“

Registerkarten für „Network Services“

Static Routes. Falls Ihr Netzwerk in Subnetze unterteilt ist, müssen Sie vermutlich ein Gateway-System angeben, um andere Subnetze erreichen zu können:

  • Destination - Das Feld enthält das Wort „default“ (Standardwert) oder die IP-Adresse des Zielnetzwerks.

  • Gateway - Dies ist die IP-Adresse des Geräts, das Ihr Netzwerk mit dem fernen Netzwerk verbindet, oder Ihre eigene IP-Adresse, wenn ein „Wildcard-Routing“ verwendet wird.

  • Destination Hop Count - Wenn die IP-Adresse Ihres Gateways nicht mit der IP-Adresse Ihres Clients übereinstimmt, ist dieser Ziel-Hop-Zähler normalerweise auf 1 gesetzt. Falls die IP-Adresse Ihres Gateways mit der IP-Adresse Ihres Clients übereinstimmt, lautet der Wert des Ziel-Hop-Zählers 0.

Nachdem Sie die entsprechenden Felder auf dieser Registerkarte ausgefüllt haben, klicken Sie auf Add (Hinzufügen) bzw. Modify (Ändern), um die Informationen zu speichern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Hilfeseite routing(7).

Abbildung 8-35 Registerkarte „DNS“

Registerkarte „DNS“

DNS. Auf der Registerkarte „DNS“ können Sie den Domänennamen (eine Erweiterung zum Hostnamen, z. B. xx.corp.com) und die IP-Adresse des Domänennamen-Servers konfigurieren.

Für die Wiederherstellung über das Netzwerk muss jetzt der Domänenname und die IP-Adresse des DNS-Servers für den Client eingestellt werden, es sei denn, die Listen-Schaltfläche „Final System Parameters“ auf der Registerkarte „System“ ist auf Ask at first boot eingestellt.

Die Liste der DNS-Server nach IP-Adresse wird ausgefüllt, wenn diese Adressen auf dem Ignite-UX Server vordefiniert sind.

Sie können diese Informationen über den Befehl nslookup auf einem laufenden System suchen, wenn Sie der Liste einen DNS-Server hinzufügen wollen. Geben Sie die IP-Adresse des Namens-Servers in das Textfeld „DNS Server IP Address“ ein.

Verwenden Sie die Schaltflächen Add, Modify und Remove, um diese Liste direkt zu ändern.

Darüber hinaus können Sie mit der Schaltfläche DNS Search... optionale DNS-Domänen angeben, die durchsucht werden sollen, wie in Abbildung 8-36 dargestellt.

Abbildung 8-36 Dialogfenster „Set DNS Search Domains“

Dialogfenster „Set DNS Search Domains“

Die Domänen in dieser Suchliste werden zum Suchen nach Hostnamen verwendet. Es sind bis zu sechs Einträge für Such-Domänen aktiviert mit einer Syntax wie xx.corp.com. Für eine korrekte Suche sollte der erste Eintrag in der Liste die lokale Domäne für nicht qualifizierte Host-Namen sein.

Sie können zu durchsuchende Domänen hinzufügen oder ändern, indem Sie den Text im Feld „Search Domain“ eingeben und auf die entsprechende Schaltfläche Add oder Modify klicken. Zum Entfernen einer Domäne wählen Sie diese in der Liste aus und klicken Sie auf Remove.

HINWEIS: Die Domänen- und Suchoptionen schließen sich gegenseitig aus; es können jedoch beide angegeben werden. Falls beide angegeben sind, wird die Suchoption als letzte geschrieben und hat damit Vorrang.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Hilfeseite resolver(4) sowie im Handbuch Installing and Administering NIS Services oder im Handbuch HP-UX IP Address and Client Management Administrator's Guide.

Abbildung 8-37 Registerkarte „NIS“

Registerkarte „NIS“

NIS. Nicht-Server-Hosts werden in einem Netzwerk häufig als NIS-Clients eingesetzt. Wenn ein Prozess auf einem NIS-Client Konfigurationsinformationen anfordert, fragt er beim NIS-Server nach, statt seine lokalen Konfigurationsdateien zu durchsuchen. Die Gruppe der von Servern und Clients gemeinsam verwendeten Konfigurationsdaten wird als NIS-Domäne bezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auf den Hilfeseiten domainname(1) und domainname(1M) sowie im Handbuch Installing and Administering NIS Services.

Abbildung 8-38 Registerkarte „XNTP“

Registerkarte „XNTP“

XNTP. Der Daemon-Prozess xntpd verwaltet die Systemzeit in Übereinstimmung mit den Internet-Standardzeit-Servern. Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite xntpd(1M).

Schaltfläche „Additional Interfaces(s)“

Klicken Sie auf diese Schaltfläche auf der Registerkarte „System“, um weitere im Client vorhandene LAN-Schnitt­stellenkarten anzugeben. Sie können IP- und Subnetzinformationen nach Bedarf hinzufügen oder ändern sowie die zu verwendende primäre LAN-Schnitt­stelle festlegen.

Abbildung 8-39 Dialogfenster „Network Interface(s)“

Dialogfenster „Network Interface(s)“
  1. Wählen Sie eine Schnitt­stellenkarte (Interface) in der Auswahlliste aus.

  2. Tragen Sie die IP-Adresse im Feld „IP Address:“ ein bzw. ändern Sie sie. (Falls erforderlich)

  3. Tragen Sie die Subnetzmaske im Feld „Subnet Mask:“ ein bzw. ändern Sie sie. (Falls erforderlich)

  4. Wählen Sie die primäre Schnitt­stelle im Feld Primary Interface aus entsprechend dem gewünschten Status für die ausgewählte Schnitt­stelle. Wenn der Client über mehrere Schnitt­stellen verfügt, wird die primäre Schnitt­stelle dem Hostnamen des Systems in /etc/hosts zugeordnet.

  5. Klicken Sie auf Modify, wenn Sie mit dem Aktualisieren der Schnitt­stellen fertig sind.

Schaltfläche „Security Choices...“

Klicken Sie auf diese Schaltfläche auf der Registerkarte „System“, um das Dialogfeld „Security Choices“ aufzurufen. Diese Schaltfläche wird nur angeboten, wenn in Ihrer Konfiguration festgelegt ist, dass bei der Installation Sicherheitsfunktionen aktiv sein sollen. Diese Optionen erlauben die Auswahl aus verschiedenen definierten Sicherheitsstufen und vermindern damit die Verletzlichkeit des Systems. Wenn Sie eine Sicherheitsoption auswählen, muss vor dem Klicken von GO! das Root-Kennwort festgelegt werden, da ansonsten das System verletzlich ist.

Abbildung 8-40 Dialogfeld „Security Choices“

Dialogfeld „Security Choices“
Registerkarte „File System“

Mit der Registerkarte „File System“ können Sie zahlreiche Konfigurations­aufgaben zu Dateisystem und Platten durchführen. Das Erscheinungsbild hängt von der Dateisystemauswahl auf der Registerkarte „Basic“ ab. Das Beispiel in Abbildung 8-41 zeigt, was Sie bei der Auswahl von LVM auf einem PA-RISC Client sehen.

Abbildung 8-41 Registerkarte „File System“

Registerkarte „File System“
WICHTIG: Die auf dieser Registerkarte dargestellten Informationen sind auf das Release und die Hardwarearchitektur des Betriebs­systems zugeschnitten. HP empfiehlt äußerste Vorsicht bei der Änderung dieser Werte.
Hinzufügen oder Ändern einer Dateisystemkonfiguration

Das Hinzufügen eines neuen Dateisystems und das Ändern eines bestehenden sind vergleichbare Aktionen, da für beide Aktionen die gleichen Informationen benötigt werden.

WICHTIG: Durch das Umbenennen oder Ändern der Platten-Dateisystemstruktur geht das alte Dateisystem auf dieser Platte verloren.

Führen Sie zum Hinzufügen oder Ändern der Dateisystemkonfigurationen die folgenden Schritte aus:

  1. Wählen Sie ein Dateisystem in der Liste aus. Um die gesamten verfügbaren Informationen für das Dateisystem anzuzeigen, können Sie die horizontalen und vertikalen Bildlaufleisten verwenden oder die Größe des Dialogfensters ändern.

  2. Verwenden Sie zum Eingeben bzw. Ändern der Informationen die folgenden Schaltflächen und Felder und klicken Sie dann auf Add oder Modify. Wenn Sie auf eine andere Registerkarte wechseln, ohne auf Add oder Modify zu klicken, gehen Ihre Änderungen verloren.

    Usage:

    Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Auswahlliste „Usage:“, um die gewünschte Verwendung in der Liste der Dateisystemanwendungen auszuwählen. Die verfügbaren Auswahlmöglichkeiten sind HFS, VxFS, SWAP, Unused (Nicht verwendet), DUMP und SWAP+DUMP. Im Allgemeinen empfiehlt HP die Verwendung von VxFS.

    Group:

    Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Auswahlliste neben „Group:“, um den entsprechenden Volumengruppennamen für das ausgewählte Dateisystem auszuwählen.

    Wenn Sie eine neue/nicht verwendete Platte hinzufügen und ihr einen anderen Volumengruppennamen geben oder eine neue Volumengruppe erstellen wollen, verwenden Sie die Schaltfläche Add/Remove Disks... .

    Wenn Sie die Volumengruppe umkonfigurieren (z. B. umbenennen) wollen, klicken Sie auf Additional Tasks und wählen Sie Group Parameters aus, um einen benutzerdefinierten Gruppennamen anzugeben und weitere Plattenparameter zu ändern.

    Mount Dir:

    Ändern Sie dieses Feld und stellen Sie die root-Platte ein. Verwenden Sie hierzu die standardmäßigen HP-UX Ziele zum Einhängen von Verzeichnissen (/, /usr, /stand, /var, /opt etc.). Sie können auch eigene Einhängepunkte angeben, beispielsweise /special oder /apps.

    Avail:

    Zeigt den freien Plattenplatz in der derzeit ausgewählten Volumengruppe an.

    Size:

    Die Auswahlliste „Size:“ ermöglicht die Auswahl der Art der Größenänderung, und das Textfeld ermöglicht die Eingabe des Größenwerts. Die Anzeige „Avail:“ gibt an, wie viel Speicherplatz in der momentan ausgewählten Volumengruppe nicht zugeordnet ist. Änderungen werden in den Spalten „Size(MB)“ und „Size Type“ der Dateisystemliste angezeigt, nachdem Add oder Modify ausgewählt wurde.

    Sie können zwar die Größe von Dateisystemen ändern, Ignite-UX erzwingt jedoch bestimmte Mindestgrößen und ändert bei Bedarf die Größenangabe nach oben. Diese Größenangaben basieren auf dem Speicherplatzbedarf der zu installierenden Software und auf der für das Dateisystem definierten Größe.

    Informationen zu Beschränkungen der Dateisystemgröße finden Sie in den folgenden Dokumenten:

    • Hinweise zu LVM unter HP-UX 11i v3 siehe Anhang LVM-Spezifikationen und -Beschränkungen im Dokument HP-UX System­verwalterhandbuch (Band 3): Verwaltung logischer Volumen unter http://www.docs.hp.com.

    • Hinweise zu VxFS unter allen Versionen von HP-UX siehe Informationsblatt Supported File and File System Sizes for HFS and JFS unter http://docs.hp.com/en/oshpux11iv3.html#VxFS.

    • Hinweise zu HP-UX Versionen vor Version 11i v3 siehe Abschnitt Planung der Verwaltung von Dateisystemen im Dokument Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen: Leitfaden für HP-UX System­verwalter unter http://www.docs.hp.com.

    Folgende Alternativen zur Größendefinition stehen zur Verfügung:

    Fixed MB - Das ausgewählte Dateisystem wird auf die im Textfeld eingegebene Größe gesetzt.

    All Remaining - Das ausgewählte Dateisystem übernimmt automatisch den gesamten verbleibenden Dateisystemplatz auf der Platte bzw. in der Volumengruppe.

    Free MB - Diese Auswahl ist hilfreich, wenn Sie wissen, wie viel freien Speicherplatz das Volumen nach der Installation des Systems haben soll. Die Größe des Volumens wird die für „Free MB“ angegebene Menge plus der für die ausgewählte Software erforderliche Speicherplatz sein.

    Free % - Diese Kategorie ähnelt „Free Size“; die Angabe wird jedoch in Prozent ausgedrückt. Diese Auswahl wird verwendet, wenn Sie wissen, wie voll das Volumen in Prozent der Volumengröße sein soll. Wenn Sie 20 Prozent angeben, ist das Volumen nach der Installation der Software noch zu 20 Prozent frei.

    Range MB - Wählen Sie diese Kategorie in der Liste aus, um die maximale Größe für das Dateisystem anzugeben (das Minimum wird durch die für das Dateisystem ausgewählte Software bestimmt). Das Dateisystem /usr muss genügend Speicherplatz aufweisen, um eine Aktualisierung des Betriebs­systems zu ermöglichen. Das absolute Minimum beträgt 324 MB für ein 64-Bit-System. Schlagen Sie hierzu auch im Installationshandbuch zu Ihrem Release von HP-UX nach.

WICHTIG: Die Änderungen werden erst gespeichert, wenn Sie auf Add oder Modify klicken. Wenn Sie weitere Änderungen vornehmen und anschließend ohne Verwendung einer dieser Schaltflächen eine andere Registerkarte auswählen, werden Ihre Änderungen nicht angewandt und gehen verloren.

Weitere Anforderungen für spezifische Dateisystem-Layouts:

Tabelle 8-3 Volumenanforderungen für LVM und VxVM

Volumen-ManagerVolumenanforderungen
LVM
  • Eines der Volumen muss root (/) sein.

  • Ein Auslagerungsvolumen (primär) ist erforderlich.

  • Die Verzeichnisnamen müssen gültige HP-UX Namen sein (beispielsweise /usr oder /database).

VxVM
  • Eines der Volumen muss root (/) sein. Eine Root-Volumengruppe wird immer mit VxVM Version 3.5 erstellt.

  • Eines der Volumen muss das Startvolumen (/stand) mit HFS-Verwendung sein.

  • Ein Auslagerungsvolumen (primär) ist erforderlich.

  • Die Verzeichnisnamen müssen gültige HP-UX Namen sein (beispielsweise /usr oder /database).

 

Entfernen eines Dateisystems

Zum Löschen eines der auf der Registerkarte aufgeführten Dateisysteme wählen Sie das eingehängte Verzeichnis aus und klicken Sie auf Remove.

Schaltfläche „Add/Remove Disks...“

Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, wird ein Dialogfenster geöffnet, in dem Sie die folgenden Aufgaben ausführen können:

  • Ermitteln der aktuellen Plattenverwendung.

  • Wechseln der Volumengruppe, der eine Platte zugewiesen ist.

  • Hinzufügen einer neuen Platte, Konfigurieren eines Einhängeverzeichnisses, Hinzufügen der Platte zu einer Volumengruppe und Zuweisen eines Auslagerungswerts.

  • Entfernen einer Platte durch Angabe von „None“ als Verwendung. Dies verhindert auch, dass die Platte durch die aktuelle Installation überschrieben wird.

Abbildung 8-42 Dialogfenster „Disk Selection - Add/Remove Disks“

Dialogfenster „Disk Selection - Add/Remove Disks“

Führen Sie zum Ändern, Hinzufügen oder Entfernen einer Platte zum bzw. aus dem Client die folgenden Schritte aus:

  1. Wählen Sie eine Platte in der Liste aus. Im Fenster „Path/Location“ werden viele Informationen angezeigt, aber zur Anzeige aller Felder muss horizontal geblättert werden. Im Fenster „Path/Location“ werden folgende Felder angezeigt: „Path/Location“, „Usage“, „Group“, „Size“, „Model“, „WWID“, „Existing“ (vorhandene Daten), „Legacy Path“ und „Device ID“. In „Schaltfläche „Root disk..““ finden Sie Anweisungen zur Verwendung der Optionen „View By“ und „Filter:“ . In „Schaltfläche „Root disk..““ finden Sie Anweisungen zur Verwendung des Dialogfensters „More Info“. Informationen über unterstützte Geräte siehe „Unterstützte Peripheriegeräte“.

  2. Klicken Sie auf die Auswahllisten-Schaltfläche „Usage:“, um für diese Platte eine andere Verwendung festzulegen, oder auf None, um sie zu entfernen. Je nach Ihrer Auswahl werden weitere Felder und Schaltflächen angezeigt. Die Auswahl von VxVM bewirkt beispielsweise die Anzeige der Schaltfläche Disk Group... und des dazugehörigen Felds.

  3. Wählen Sie Modify, um Ihre Änderungen auszuführen.

  4. Wenn Sie fertig sind, wählen Sie OK, um zur Registerkarte „File System“ zurückzukehren.

Listen-Schaltfläche „---- Additional Tasks ----“

Diese Schaltfläche ermöglicht ggf. die Konfiguration weiterer Informationen in den folgenden Kategorien:

Die Auswahl dieser Kategorien bewirkt ein Umbenennen der Schaltfläche, und Sie haben in dem daraufhin angezeigten Dialogfenster die Gelegenheit, die Parameter der ausgewählten Kategorie zu ändern.

HINWEIS: Die Auswahlmöglichkeiten des Dialogfensters unterscheiden sich je nach den Dateisystemoptionen, die Sie auf der Registerkarte „Basic“ ausgewählt haben.
Disk Parameters

Disk Parameters - Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Spuren pro Zylinder oder die Umdrehungen pro Minute für die einzelnen Platten im Client mit der Auswahl Disk Parameters der Schaltfläche Additional Tasks festzulegen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, jede Platte zu initialisieren.

HINWEIS: HP empfiehlt, die Angaben „Trks/Cyl:“ und „Disk RPM:“ nicht zu ändern und die Ausführung von „Media Init:“ nicht zu aktivieren. Mit modernen Plattenlaufwerken wird durch die Änderung der Spuren pro Zylinder oder der Drehzahl kein Vorteil erzielt, und defekte Sektoren werden automatisch ausgeblendet. Wenn Schreib-/Lesefehler mit einer Platte auftreten, sollten Sie die Platte eventuell austauschen. Weil moderne Platten sehr viel Speicherkapazität haben, dauert die Ausführung von „Media Init:“ zur Initialisierung Stunden und bietet keinen Vorteil.
  1. Klicken Sie auf ----Additional Tasks---- und wählen Sie Disk Parameters... aus. Daraufhin wird ein Dialogfenster wie das in Abbildung 8-43 dargestellte angezeigt.

    Abbildung 8-43 Dialogfenster „Advanced Disk Parameters“

    Dialogfenster „Advanced Disk Parameters“
  2. Heben Sie eine Platte in der Auswahlliste hervor, um sie auszuwählen.

  3. Konfigurieren Sie bei Bedarf die Felder „Trks/Cyl:“ (Spuren und Zylinder) und „Disk RPM:“ durch direkte Eingabe der gewünschten Werte. Die Verwendung der Standardwerte wird empfohlen, da diese Werte für alle unterstützten Plattengeräte vordefiniert sind.

  4. Klicken Sie auf Modify, um alle Änderungen zu implementieren.

  5. Wenn Sie fertig sind, klicken Sie auf OK, um zur Registerkarte „File System“ zurückzukehren.

Ausführliche Informationen zu diesen Plattenparametern finden Sie auf den Hilfeseiten mkfs_vxfs(1M) und mkfs_hfs(1M).

File System Parameters

File System Parameters - Es sind zwar mehrere Dateisysteme von Ignite-UX vordefiniert, Sie können diese jedoch wie folgt auf Ihre Umgebung abstimmen.

  1. Klicken Sie auf ----Additional Tasks---- und wählen Sie File System Parameters... aus. Daraufhin wird ein Dialogfenster wie das in Abbildung 8-44 dargestellte angezeigt.

    Abbildung 8-44 Dialogfenster „Advanced File System Parameters“

    Dialogfenster „Advanced File System Parameters“
  2. Die angezeigten Werte gelten speziell für den jeweiligen Dateisystemtyp und können daher gewisse Unterschiede aufweisen. Ändern Sie die Werte nach Bedarf.

    Die Listen-Schaltfläche „VxFS Version“ wird angeboten, wenn ein VxFS-Dateisystem ausgewählt ist. Diese Option wird bei Clients unter HP-UX 11i v2 und höher verwendet, um die Version des VxFS-Dateisystems zur Erstellung eines Einhängepunkts anzugeben. Bei Auswahl von Default wird der Wert 5 verwendet.

    WICHTIG: Aktivieren Sie nicht „largefiles“ auf dem Startdateisystem. HP bietet hierfür keine Unterstützung und Ignite-UX ermöglicht keine Installation oder Wiederherstellung, wenn „largefiles“ auf dem Startdateisystem aktiviert ist.
    HINWEIS: HP empfiehlt, für HFS-Dateisysteme keinen Wert für „Rotational Delay“ (Rotationsverzögerung) einzustellen. Durch die Einstellung dieses Werts wird bei modernen Plattenlaufwerken kein Vorteil erzielt.

    Spezifische Informationen zur Verwendung dieser Parameter finden Sie auf den Hilfeseiten mkfs(1M), newfs_hfs(1M), mkfs_hfs(1M) und tunefs(1M).

  3. Klicken Sie auf Modify, um alle Änderungen zu implementieren.

  4. Klicken Sie nach der Änderung aller Werte auf OK, um zur Registerkarte „File System“ zurückzukehren.

Volume Parameters

Volume Parameters - Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Standardwerte für das Volumen zu ändern und detaillierte Volumenkonfigurationen für LVM- und VxVM-Dateisysteme vorzunehmen.

  1. Klicken Sie auf ----Additional Tasks---- und wählen Sie Volume Parameters... aus. Daraufhin wird ein Dialogfenster wie das in Abbildung 8-45 dargestellte angezeigt; dieses Beispiel zeigt ein LVM-Volumen.

    Abbildung 8-45 Dialogfenster „Advanced Volume Layout“

    Dialogfenster „Advanced Volume Layout“
  2. Ändern Sie die folgenden Werte nach Bedarf:

    Cont Alloc:

    Legt die Strategie für die fortlaufende Zuordnung fest. Ein fortlaufendes logisches Volumen zeichnet sich durch drei Merkmale aus:

    • Physische Extents werden in aufsteigender Folge zugeordnet.

    • Es gibt keine Lücke zwischen physischen Extents innerhalb einer gespiegelten Kopie.

    • Alle physischen Extents einer gespiegelten Kopie befinden sich auf einem einzigen physischen Volumen.

    • Das Root-Volumen (/), das Start-Volumen (/stand), die Speicherauszugs-Volumen und der primäre Auslagerungsbereich müssen immer mit der Einstellung „Cont Alloc“ Yes erstellt werden.

    Stripes:...

    Wenn sich in der Volumengruppe zwei oder mehr Platten befinden, können Sie ein Data Striping über mehrere Platten aktivieren, um eine höhere Leistung zu erzielen.

    Stripe Size:

    Konfigurieren Sie diese Option, wenn sich mindestens zwei Platten in einer Volumengruppe befinden. Im ersten Dropdown-Menü können Sie die Einheit und im zweiten Dropdown-Menü die Größe konfigurieren. Die Standardgröße für das Striping entspricht der Blockgröße des Dateisystems (normalerweise 8 KB).

    B-block Relo:

    Die „Bad-block relocation“ (Neuzuordnung fehlerhafter Blöcke) ist ein Mechanismus, der bei einem Plattendefekt versucht, den fehlerhaften Block an einen anderen Ort auf der Platte zu verlagern. Dies entspricht dem Standardverhalten beim Erstellen eines logischen Volumen; allerdings wird diese Einstellung für die logischen root-, swap- und dump-Volumen nicht unterstützt.

    Vol Name:

    Geben Sie den gewünschten Namen für das ausgewählte Volumen ein.

    Disk Mapping...

    Zeigt ein Dialogfenster an, in dem Sie die Auswahl der Plattenlaufwerke für die Speicherung der Volumendaten einschränken können. Normalerweise werden die Daten über diese Platten sequenziell zugeordnet.

    Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite lvcreate(1M) für LVM oder auf der Hilfeseite vxassist(1M) für VxVM.

  3. Klicken Sie auf „Modify“, um alle Änderungen zu implementieren.

  4. Wenn Sie mit der Änderung aller Werte fertig sind, klicken Sie auf OK, um zur Registerkarte „File System“ zurückzukehren.

Group Parameters

Group Parameters - Sie können weitere Parameter für Volumengruppen festlegen, um die Volumen detaillierter zu definieren.

  1. Klicken Sie auf ----Additional Tasks---- und wählen Sie Group Parameters... aus. Ein Dialogfenster wie das in Abbildung 8-46 dargestellte wird angezeigt; dieses Beispiel zeigt ein LVM-Gruppen-Layout.

    Abbildung 8-46 Dialogfenster „Advanced Group Parameters“

    Dialogfenster „Advanced Group Parameters“
  2. Ändern Sie die folgenden Werte nach Bedarf:

    • Group Name: — Umbenennen vorhandener Volumengruppen.