| Deutschland - Deutsch |
|
|
|
![]() |
Ignite-UX Verwaltungshandbuch: für HP-UX 11i > Kapitel 8 Starten und Installieren von HP-UX auf Clients mit dem ServerKonfigurieren der Installation |
|
Zum Starten der Installation wählen Sie einen Client aus, indem Sie auf sein Symbol klicken, und wählen Sie im Menü „Actions“ eine der folgenden Optionen:
Die Prozedur einer neuen Installation erfolgt linear, bis die Oberfläche zur Konfiguration der Client-Installation angezeigt wird. Ab diesem Punkt können Sie die Konfigurierung nach Ihrem Ermessen durchführen. Der Systemhardwarebestand des Zielsystems wird bei der Einleitung einer neuen Installation angezeigt. Stellen Sie sicher, dass die an den Client angeschlossene Hardware vorhanden ist und die angezeigten Informationen korrekt sind. Bei Ignite-Servern unter HP-UX 11i v3 werden alle Pfade zu jedem Gerät sowie die WWID angezeigt. Sie können diese Informationen anzeigen, indem Sie in der Liste mit dem Systemhardwarebestand (System Hardware Inventory) in der GUI nach unten blättern oder auf die Schaltfläche [ H/W Details ] in der TUI klicken. Nachdem Sie den Hardwarebestand geprüft und ggf. Informationen eingegeben haben, klicken Sie auf OK. Wenn Sie zuvor bereits diesen Client installiert hatten, werden Sie gefragt, ob Sie die letzte vom Ignite-UX Server verwendete Installationskonfiguration verwenden wollen, wie in Abbildung 8-13 dargestellt. Antworten Sie mit Yes, um alle GUI-Felder mit den in der vorherigen Session verwendeten Konfigurationswerten wiederaufzufüllen; antworten Sie mit No, um eine vollständig neue Konfiguration zu erstellen und mit den von Ignite-UX definierten Standardwerten zu beginnen. Danach wird die Benutzeroberfläche zur Konfiguration der Client-Installation angezeigt (Abbildung 8-14). Es müssen nicht alle Felder in der Konfigurationsoberfläche bearbeitet werden. Sie können eine Schnellinstallation starten, indem Sie die Standardkonfiguration für Ihre Version von HP-UX auswählen und dann auf Go! klicken. Ändern Sie die Felder der Konfigurationsoberfläche nach Ihrem Ermessen. Navigieren Sie zwischen den Registerkarten, indem Sie auf den Namen der gewünschten Registerkarte klicken. Möglicherweise möchten Sie zumindest das Root-Kennwort mit der Schaltfläche Set Root Password... auf der Registerkarte „System“ definieren und die DNS-Informationen über die Schaltfläche Network Services... auf der Registerkarte „System“ festlegen. Die Schaltflächen Show Summary, Save As, Reset Configuration, Go!, Cancel und Help sind auf allen Registerkarten mit derselben Funktionalität verfügbar. Tabelle 8-1 Auf allen Registerkarten verfügbare Funktionen
Die Registerkarte „Basic“, siehe Abbildung 8-14, wird standardmäßig angezeigt. Die Elemente auf dieser Registerkarte werden in den folgenden Teilabschnitten beschrieben. Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Auswahlliste neben „Configurations:“ und wählen Sie die für diese Installation zu verwendende Konfiguration aus. Die dargestellten Konfigurationsoptionen sind auf dem Ignite-UX Server in der Datei /var/opt/ignite/INDEX gespeichert. Wenn die ausgewählte Konfiguration keine entsprechenden Umgebungen hat, wird die unten aufgeführte Meldung angezeigt. Wählen Sie eine andere Konfiguration für diese Installation. Wenn Sie den Client mit einer HP-UX Version gestartet haben, die nicht auf dem Server konfiguriert ist (Abbildung 8-4), können Sie den Client nicht mit dieser Version von HP-UX über diesen Ignite-UX Server installieren. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um weitere Informationen über die ausgewählte Konfiguration anzuzeigen. Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Auswahlliste neben „Environments:“ und wählen Sie in der Liste das zu installierende Betriebssystem bzw. die HP-UX 11i OE aus. Es kann sich hierbei um 64-Bit- oder 32-Bit-Betriebssystemversionen handeln. Die Auswahl und die Standardwerte hängen von den auf dem Ignite-UX Server verfügbaren Releases ab. Es können auch ideale Modellbilder verfügbar sein, sofern solche erstellt wurden und ihre Konfigurationen der Datei /var/opt/ignite/INDEX des Servers hinzugefügt wurden. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die aktuelle Root-Platte zu ermitteln oder die Root-Platte zu wechseln. Wählen Sie eine Platte aus der Liste der verfügbaren Platten aus. Klicken Sie anschließend auf OK. Informationen über unterstützte Geräte siehe „Unterstützte Peripheriegeräte“. Das Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ hat ein Pulldown-Feld „View By:“ und ein Textfeld „Filter:“, mit dem die Anzeige von Platten gesteuert werden kann. Die Auswahl im Pulldown-Feld „View By:“ steuert die Anzeige im Fenster „View“. Die Auswahl im Fenster „View“ steuert die Anzeige im Fenster „Path/Location“. Die Auswahlmöglichkeiten im Pulldown-Feld „View By:“ sind:
Das Textfeld „Filter“ begrenzt die Daten im Fenster, indem nur Ergebnisse ausgegeben werden, die den angegebenen Text enthalten. Geben Sie den Text ein und wählen Sie Apply. Um den Filter aufzuheben, wählen Sie Clear. Der Filter wirkt für alle Sichten auf das Fenster „Path/Location“ außer für „Disks/Paths“, wo er auf das Fenster „View“ wirkt. Im Fenster „Path/Location“ werden viele Informationen angezeigt, aber zur Anzeige aller Felder muss horizontal geblättert werden. Im Fenster „Path/Location“ werden folgende Felder angezeigt: „Path/Location“, „Usage“, „Group“, „Size“, „Model“, „WWID“, „Existing“ (vorhandene Daten), „Legacy Path“ und „Device ID“. Mit dem Filter können alle diese Felder angegeben werden. Das Dialogfenster „Disk Selection – Root Disk“ zeigt alle Pfade zu jeder Platte an. Daher werden Platten mit mehreren Pfaden mehrmals aufgelistet. Für eine kürzere Auflistung aller Pfade zu einem Gerät verwenden Sie die Sicht „Disks/Paths“ oder klicken Sie auf die Schaltfläche More Info. Geräte, die aus dem Ignite-UX Startbestand heraus blockiert wurden, werden nicht aufgeführt. Neben der Liste aller Pfade für ein bestimmtes Gerät zeigt die Schaltfläche More Info ausführliche Informationen wie Geräte-ID und WWID an. Das Fenster „Legacy HW Path“ ist auf Systemen unter HP-UX 11i v2 und früher nicht verfügbar. Der im Fenster „Legacy HW Path“ angezeigte Pfad wird auf der Grundlage des lunpath-Hardwarepfads aktualisiert, der zu diesem Zeitpunkt im Listenfenster ausgewählt ist. Für eine kürzere Liste aller traditionellen Hardwarepfade zu dem Gerät wählen Sie die Schaltfläche All Paths..., die nur auf Systemen unter HP-UX 11i v3 und höher verfügbar ist. Klicken Sie auf die Schaltfläche für die Auswahlliste neben „File System:“, und wählen Sie anschließend in der Liste die gewünschte Dateisystem-Architektur aus. Die angezeigte Liste der System-Auswahloptionen hängt von der Hardwarearchitektur des Clients ab. Die Standard-Auswahlmöglichkeiten sind in der folgenden Tabelle dargestellt und im Anschluss beschrieben. Tabelle 8-2 Dateisystem-Standardoptionen
Anleitungen zur Planung von Dateisystem-Layouts und zu Strategien der Plattenverwaltung finden Sie in den Dokumenten HP-UX Systemverwalterhandbuch für HP-UX 11i v3 oder Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen: Leitfaden für HP-UX Systemverwalter. Schlagen Sie außerdem im Abschnitt „Registerkarte „File System““ ausführliche Informationen zur Konfiguration des Dateisystems nach.
Die Größe des Root-Auslagerungsbereichs hängt von den installierten Anwendungen ab. Sie können angeben, dass der von Ignite-UX berechnete Standardwert verwendet werden soll; dieser Wert wird auf der Basis des auf dem Client verfügbaren Speichers ermittelt. Sie können aber auch auf Root Swap (MB)... klicken und eine der in der Liste angezeigten Auswahlmöglichkeiten auswählen. Sie können auch das Feld daneben direkt ändern, indem Sie die gewünschte Größe eintragen. Die Größe des Auslagerungsbereichs wird auf ein Vielfaches von 4 MB bzw. der LVM-Extentgröße abgerundet. Informationen zur Berechnung des Auslagerungsbereichs finden Sie in den Dokumenten HP-UX Systemverwalterhandbuch für HP-UX 11i v3 oder Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen: Leitfaden für HP-UX Systemverwalter. Die mit Ihrem HP-UX System verfügbaren Sprachen werden aufgelistet, wenn Sie auf Languages... klicken. Die Standardsprache, die beim ersten Starten der GUI eingestellt wurde, erscheint in dem Feld daneben. Wählen Sie die Sprache aus, die Sie als Standardwert für den Client verwenden wollen, falls es sich dabei nicht um die Standardsprache handelt. Sie können mehrere Sprachen auswählen, indem Sie auf die einzelnen Elemente doppelklicken. Zur Auswahl eines Elementbereichs in der Liste halten Sie die Maustaste gedrückt, ziehen Sie den Mauszeiger in das Dialogfenster und klicken Sie anschließend auf mark/unmark. Zu jeder Sprache gibt es eine entsprechende Sprachumgebung (Sprachvariante), die die Systemverwaltung einer Sprache für die folgenden Aufgaben beschreibt:
Klicken Sie auf Default Language..., um die „Default Language Choices“ (Standard-Sprachauswahl, siehe (Abbildung 8-19) anzuzeigen. Die Auswahl wird in zwei Spalten angezeigt: „Language“ (Sprache) und „Locale“ (Sprachumgebung). Zu jeder Sprache kann es mehrere Möglichkeiten geben, wie sich die Sprache gegenüber dem System präsentiert. Ist dies der Fall, gibt es für eine einzige Sprache mehrere Sprachumgebungen. Die Sprachumgebung legt fest, wie Sprachen aktiviert werden; sie wird neben „Code Set:“ wie folgt angegeben:
Informationen zu weiteren Methoden zum Einstellen der Sprachumgebung finden Sie auf der Hilfeseite geocustoms(1M) und im Handbuch HP CDE Einführung. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Art der Tastatur auszuwählen, die auf diesem Client verwendet werden soll. Andernfalls wird die Standardauswahl verwendet. Der ausgewählte Name der Tastatursprache wird in der Datei /etc/kbdlang abgelegt. Falls Sie die Sprache falsch eingestellt haben, können Sie die Umgebung schnell wiederherstellen, indem Sie diese Datei löschen. Klicken Sie auf Additional..., um in Ihren aktuellen Konfigurationsdateien zwischen bestimmten vordefinierten Verwendungsmodellen und Variablen auszuwählen. Die verfügbaren Schaltflächen werden durch die Variablen in Ihrer Konfigurationsdatei festgelegt. Sie können über diese Schaltflächen für jede Variable eine Einstellung festlegen. Wenn Sie beispielsweise mit LVM arbeiten, werden Auswahloptionen angezeigt zum einfachen Einstellen mehrerer Platten, für Striping und zum Erstellen von Dateisystemen. Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite instl_adm(4). Das Beispieldialogfenster „Additional Configuration Controls“ unten zeigt die Optionen für ein anderes System. Auf Systemen mit Firmware-Hyperthreading ist es standardmäßig aktiviert. Mit der Registerkarte „Software“ können Sie Anwendungen auswählen, die Sie beim Einrichten Ihres Ignite-UX Servers konfiguriert haben. Sie können auf ein spezifisches Depot zugreifen, Sie können aber auch den Depot-Standort wechseln. Diese Anzeige wird mit einem neu ausgewählten Depot nicht dynamisch aktualisiert. Wenn Sie ein neues Depot auswählen, muss sein Inhalt mit dem des aktuellen Depots identisch sein. Ist dies nicht der Fall, konfigurieren Sie mit make_config auf dem Ignite-UX Server das neue Depot, bevor Sie Ignite-UX aufrufen. Ein Beispiel für einen möglichen Inhalt der Registerkarte „Software“ ist in Abbildung 8-22 für HP-UX 11i v1 und 11i v2 Systeme und in Abbildung 8-23 für HP-UX 11i v3 Systeme dargestellt. Wählen Sie eine Themenkategorie aus, zu der verfügbare Produkte angezeigt werden sollen. Wenn All ausgewählt ist, werden alle Softwarepakete im Depot angezeigt. Durch die Auswahl einer anderen Kategorie als All wird die Liste verkürzt. Weitere Kategorien können angezeigt werden, wenn sie über individuelle Konfigurationsdateien definiert sind. Ab HP-UX 11i v3 werden Softwarepakete nicht mehr in den Kategorien „auswählbar“, „standardmäßig installiert“ und „immer installiert“ organisiert, sondern in den Kategorien „optional“, „empfohlen“, und „erforderlich“. Im Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX unter http://www.docs.hp.com/ finden Sie detaillierte Informationen zu den Softwarepaketen und zur OE-Struktur in Ihrer Version von HP-UX. Ignite-UX ist in die Kategorie „auswählbar“ oder „optional“ eingestuft. Wenn Ignite auf dem Client-System installiert werden soll, müssen Sie es für die Installation auswählen. Sie können die gesamte Software in der Kategorie „optional“ auswählen, indem Sie das Produkt „-OE- Optional“ markieren, und die gesamte Software in der Kategorie „empfohlen“, indem Sie das Produkt „-OE- Recommended“ markieren. Klicken Sie auf ein Produkt in der Liste, um es auszuwählen. Wenn Sie den Status in der Spalte „Marked ?“ ändern wollen, verwenden Sie die Schaltfläche Mark/Unmark Selection(s) oder doppelklicken Sie auf das Produkt. Wenn Sie versuchen, die Markierung eines Produkts aufzuheben, das installiert werden muss, wird eine Meldung wie die folgende angezeigt: Die Spalte „Marked ?“ kann folgenden Status haben:
Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite instl_adm(4). Ihre Möglichkeit, Installationssoftware auszuwählen bzw. deren Auswahl aufzuheben, hängt von der Art des Pakets ab, in dem sich die Software befindet (z. B. „Required“), sowie von der anderen ausgewählten Software. Im Installations- und Aktualisierungshandbuch für HP-UX unter http://www.docs.hp.com/ finden Sie detaillierte Informationen zu den Softwarepaketen und zur OE-Struktur in Ihrer Version von HP-UX. Wählen Sie eine Spalte, nach deren Inhalt die Produktlisten sortiert werden. Standardmäßig werden die Listen nach „Product“ (Produkt) sortiert. Sie können auch nach zwei Kriterien sortieren lassen. Beispielsweise können Sie zuerst nach der Spalte „Product“ und dann nach „Marked“ sortieren lassen, um alle Produkte, für die „Yes “ angegeben ist, in alphabetischer Reihenfolge anzeigen zu lassen, gefolgt von allen Produkten, für die „No“ angegeben ist, in alphabetischer Reihenfolge. Mit dieser Schaltfläche können Sie den Status der Spalte „Marked ?“ des ausgewählten Produkts ändern. Mit dieser Schaltfläche können Sie den Depotstandort ändern, von dem Sie Software auswählen. Beim Ändern des Depotstandorts wird das Ausgangsdepot für alle Produkte geändert. Der folgende Hinweis wird angezeigt, wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken: Ignite-UX wird aus einem neu ausgewählten Depot nicht dynamisch aktualisiert. Wenn Sie ein neues Depot auswählen, muss sein Inhalt mit dem des aktuellen Depots identisch sein. Wenn das neue Depot nicht mit dem aktuellen identisch ist, führen Sie den Befehl make_config auf dem Ignite-UX Server aus, um das neue Depot vor dem Aufruf von Ignite-UX zu konfigurieren. Wählen Sie im Dialogfenster „Change Depots Locations“ ein anderes Depot aus. Geben Sie in den Textfeldern Server: und Depot: das neue Depot an. Klicken Sie auf Modify, um die Depotinformationen im Dialogfenster zu aktualisieren. Klicken Sie auf OK, um die Änderungen am Ignite-UX Server zu bestätigen. Wenn Sie von einem idealen Modellbild aus installieren, können Sie im Dialogfenster „Change Depot Locations“ den Archiv-Server und den Archivpfad ändern. Wenn Patches in einem separaten Depot gespeichert sind, werden sie standardmäßig nach dem Betriebssystem installiert. Falls mehrere Anwendungsdepots installiert werden sollen, müssen Sie eventuell die Installationsreihenfolge der Patches in einer Konfigurationsdatei angeben. Weitere Informationen hierzu finden Sie in „Verwenden von Konfigurationsdateien“.
Interaktiver Befehl „swinstall“ Eine interaktive swinstall-Session ermöglicht Ihnen die Auswahl eines Depots, die Änderung von Installationsoptionen und die Ausführung anderer Softwareinstallationsaufgaben über das Konsolenfenster unmittelbar vor Softwareladephase der Installation. Nach der Auswahl einer interaktiven swinstall-Session wird die folgende Meldung angezeigt. Zu Beginn der Softwareladephase wird die Installation unterbrochen, und die folgende Meldung wird über die Konsole angezeigt. Während der Ausführung des interaktiven Befehls swinstall können Sie einen Server, ein Depot und einzelne Pakete für die Installation auswählen. Blättern Sie mit den Pfeiltasten durch die Liste und wählen Sie durch Drücken der Leertaste ein neues Depot für die Softwareinstallation aus. (Unten in der Anzeige steht eine Navigationshilfe zur Verfügung.) Nach der Auswahl eines Depots drücken Sie n, um die in dem Depot verfügbare Software anzuzeigen. Mit der Leertaste können Sie einzelne Pakete auswählen oder deren Auswahl aufheben. Drücken Sie i, um mit der Ignite-UX Installation fortzufahren. Wenn Sie x drücken, wird die folgende Meldung angezeigt: Would you like to exit, save or continue the job? [x]/s/c Drücken Sie c, um zur swinstall-Session zurückzukehren. Ignite-UX prüft, ob Sie Basissoftware geladen haben; normalerweise wird aber das Verlassen ohne Installation nicht empfohlen. Geben Sie über die Registerkarte „System“ die für diesen Client spezifischen Informationen wie Hostname, IP-Adresse, Root-Kennwort und die Zeitzone ein. Sie können die Parameter auf der Registerkarte „System“ jetzt oder beim ersten Systemstart des Clients einstellen. Wenn Sie die Variante „Beim ersten Systemstart“ wählen, brauchen Sie auf der Registerkarte „System“ jetzt keine Parameter zu ändern. Ihr Client benötigt einen eindeutigen Systemnamen. Ein Hostname muss folgende Voraussetzungen erfüllen:
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Hilfeseite hostname(1). Geben Sie die IP-Adresse in diesem Feld in der folgenden Form ein: n.n.n.n, wobei jedes n für eine Zahl von 0 bis 255 steht. Verwenden Sie zum Ermitteln der IP-Adresse eines vorhandenen Systems den Befehl nslookup. Wenn der Hostname des Clients beispielsweise test lautet, geben Sie Folgendes ein:
Sie können auch mit dem Befehl ping den Hostnamen und die IP-Adresse eines Systems ermitteln und feststellen, ob eine bestimmte IP-Adresse bereits verwendet wird. Wenn Sie nicht sicher sind, koordinieren Sie die Zuordnung von IP-Adressen mit Ihrem Netzwerkadministrator.
In diesem Feld wird die Subnetzmaske für das Client-System festgelegt. Die Subnetzmaske wird normalerweise von Ihrem Netzwerkadministrator bereitgestellt. Sie hat die Form einer IP-Adresse oder einer entsprechenden Hexadezimalzahl. Beispiel: Die für den Client angezeigten Angaben zum Tag und zur Uhrzeit Uhrzeit hängen von der Installationsmethode ab. Wenn Sie die Installation von einem Server durchführen, wird die Uhrzeit mit dem Server synchronisiert; führen Sie die Installation vom Client durch, wird die Uhrzeit über die Hardware-Uhrzeit des Clients festgelegt. Geben Sie, falls erforderlich, Werte für die Felder „Time:“, „Day;“ und „Year:“ ein: Verwenden Sie für die Uhrzeit das 24-Stunden-Format: hh:mm. Wählen Sie den richtigen Monat aus, indem Sie auf die Listen-Schaltfläche neben dem Feld „Month“ und auf den entsprechenden Monat in der Liste klicken. Bearbeiten Sie weitere Felder mit der Rückschritttaste und der Taste Entf. Die eingestellte Zeit wird automatisch angepasst, wenn Sie über die unten beschriebene Schaltfläche Set Time Zone... eine andere Zeitzone auswählen. Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die Auswahl der Zeitzonen anzuzeigen, wie in Abbildung 8-32 dargestellt. Wählen Sie mit der Listen-Schaltfläche „General Locations“ den Standort des Clients und wählen Sie dann die Zeitzone aus. Klicken Sie auf OK, um den Wert einzustellen. Datum und Uhrzeit auf der Registerkarte„System“ werden an die neue Zeitzone angepasst, und die Umgebungsvariable TZ wird gesetzt. Legen Sie durch Klicken auf diese Schaltfläche ein Kennwort für das Konto root fest, um die Sicherheit des Client-Systems sicherzustellen. Das Dialogfenster „Set Root Password“ wird angezeigt, wie in Abbildung 8-33 dargestellt. Im Interesse einer höheren Sicherheit empfiehlt HP, beim Festlegen eines Kennworts die folgenden Regeln zu beachten:
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um die für den Client verfügbaren Netzwerkservices zu konfigurieren. Static Routes. Falls Ihr Netzwerk in Subnetze unterteilt ist, müssen Sie vermutlich ein Gateway-System angeben, um andere Subnetze erreichen zu können:
Nachdem Sie die entsprechenden Felder auf dieser Registerkarte ausgefüllt haben, klicken Sie auf Add (Hinzufügen) bzw. Modify (Ändern), um die Informationen zu speichern. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Hilfeseite routing(7). DNS. Auf der Registerkarte „DNS“ können Sie den Domänennamen (eine Erweiterung zum Hostnamen, z. B. xx.corp.com) und die IP-Adresse des Domänennamen-Servers konfigurieren. Für die Wiederherstellung über das Netzwerk muss jetzt der Domänenname und die IP-Adresse des DNS-Servers für den Client eingestellt werden, es sei denn, die Listen-Schaltfläche „Final System Parameters“ auf der Registerkarte „System“ ist auf Ask at first boot eingestellt. Die Liste der DNS-Server nach IP-Adresse wird ausgefüllt, wenn diese Adressen auf dem Ignite-UX Server vordefiniert sind. Sie können diese Informationen über den Befehl nslookup auf einem laufenden System suchen, wenn Sie der Liste einen DNS-Server hinzufügen wollen. Geben Sie die IP-Adresse des Namens-Servers in das Textfeld „DNS Server IP Address“ ein. Verwenden Sie die Schaltflächen Add, Modify und Remove, um diese Liste direkt zu ändern. Darüber hinaus können Sie mit der Schaltfläche DNS Search... optionale DNS-Domänen angeben, die durchsucht werden sollen, wie in Abbildung 8-36 dargestellt. Die Domänen in dieser Suchliste werden zum Suchen nach Hostnamen verwendet. Es sind bis zu sechs Einträge für Such-Domänen aktiviert mit einer Syntax wie xx.corp.com. Für eine korrekte Suche sollte der erste Eintrag in der Liste die lokale Domäne für nicht qualifizierte Host-Namen sein. Sie können zu durchsuchende Domänen hinzufügen oder ändern, indem Sie den Text im Feld „Search Domain“ eingeben und auf die entsprechende Schaltfläche Add oder Modify klicken. Zum Entfernen einer Domäne wählen Sie diese in der Liste aus und klicken Sie auf Remove. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Hilfeseite resolver(4) sowie im Handbuch Installing and Administering NIS Services oder im Handbuch HP-UX IP Address and Client Management Administrator's Guide. NIS. Nicht-Server-Hosts werden in einem Netzwerk häufig als NIS-Clients eingesetzt. Wenn ein Prozess auf einem NIS-Client Konfigurationsinformationen anfordert, fragt er beim NIS-Server nach, statt seine lokalen Konfigurationsdateien zu durchsuchen. Die Gruppe der von Servern und Clients gemeinsam verwendeten Konfigurationsdaten wird als NIS-Domäne bezeichnet. Weitere Informationen finden Sie auf den Hilfeseiten domainname(1) und domainname(1M) sowie im Handbuch Installing and Administering NIS Services. XNTP. Der Daemon-Prozess xntpd verwaltet die Systemzeit in Übereinstimmung mit den Internet-Standardzeit-Servern. Weitere Informationen finden Sie auf der Hilfeseite xntpd(1M). Klicken Sie auf diese Schaltfläche auf der Registerkarte „System“, um weitere im Client vorhandene LAN-Schnittstellenkarten anzugeben. Sie können IP- und Subnetzinformationen nach Bedarf hinzufügen oder ändern sowie die zu verwendende primäre LAN-Schnittstelle festlegen.
Klicken Sie auf diese Schaltfläche auf der Registerkarte „System“, um das Dialogfeld „Security Choices“ aufzurufen. Diese Schaltfläche wird nur angeboten, wenn in Ihrer Konfiguration festgelegt ist, dass bei der Installation Sicherheitsfunktionen aktiv sein sollen. Diese Optionen erlauben die Auswahl aus verschiedenen definierten Sicherheitsstufen und vermindern damit die Verletzlichkeit des Systems. Wenn Sie eine Sicherheitsoption auswählen, muss vor dem Klicken von GO! das Root-Kennwort festgelegt werden, da ansonsten das System verletzlich ist. Mit der Registerkarte „File System“ können Sie zahlreiche Konfigurationsaufgaben zu Dateisystem und Platten durchführen. Das Erscheinungsbild hängt von der Dateisystemauswahl auf der Registerkarte „Basic“ ab. Das Beispiel in Abbildung 8-41 zeigt, was Sie bei der Auswahl von LVM auf einem PA-RISC Client sehen. Das Hinzufügen eines neuen Dateisystems und das Ändern eines bestehenden sind vergleichbare Aktionen, da für beide Aktionen die gleichen Informationen benötigt werden.
Führen Sie zum Hinzufügen oder Ändern der Dateisystemkonfigurationen die folgenden Schritte aus:
Weitere Anforderungen für spezifische Dateisystem-Layouts: Tabelle 8-3 Volumenanforderungen für LVM und VxVM
Zum Löschen eines der auf der Registerkarte aufgeführten Dateisysteme wählen Sie das eingehängte Verzeichnis aus und klicken Sie auf Remove. Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, wird ein Dialogfenster geöffnet, in dem Sie die folgenden Aufgaben ausführen können:
Führen Sie zum Ändern, Hinzufügen oder Entfernen einer Platte zum bzw. aus dem Client die folgenden Schritte aus:
Diese Schaltfläche ermöglicht ggf. die Konfiguration weiterer Informationen in den folgenden Kategorien: Die Auswahl dieser Kategorien bewirkt ein Umbenennen der Schaltfläche, und Sie haben in dem daraufhin angezeigten Dialogfenster die Gelegenheit, die Parameter der ausgewählten Kategorie zu ändern.
Disk Parameters - Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Spuren pro Zylinder oder die Umdrehungen pro Minute für die einzelnen Platten im Client mit der Auswahl Disk Parameters der Schaltfläche Additional Tasks festzulegen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, jede Platte zu initialisieren.
Ausführliche Informationen zu diesen Plattenparametern finden Sie auf den Hilfeseiten mkfs_vxfs(1M) und mkfs_hfs(1M). File System Parameters - Es sind zwar mehrere Dateisysteme von Ignite-UX vordefiniert, Sie können diese jedoch wie folgt auf Ihre Umgebung abstimmen.
Volume Parameters - Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Standardwerte für das Volumen zu ändern und detaillierte Volumenkonfigurationen für LVM- und VxVM-Dateisysteme vorzunehmen.
Group Parameters - Sie können weitere Parameter für Volumengruppen festlegen, um die Volumen detaillierter zu definieren.
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||