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Auf die Critical Resource Analysis kann nicht über
die Befehlszeile zugegriffen werden (rad). Daher obliegt es dem Techniker oder dem
Systemverwalter sicherzustellen, dass durch die über die
Befehlszeile ausgeführten OLAR-Arbeitsschritte keine anderen
Systemdienste unterbrochen werden. Gehen Sie bei
der Verwendung von rad äußerst vorsichtig vor, da in den meisten
Fällen versucht wird, die jeweilige Operation abzuschließen.
Beispiel: Sie geben folgenden Befehl ein: rad -s Steckplatznummer. Dadurch werden alle Treiber für alle über
den jeweiligen Steckplatz gesteuerten E/A-Knoten vorübergehend
inaktiviert (z. B. bei einer Karte mit mehreren Anschlüssen),
auch wenn eigentlich nur ein Treiber inaktiviert werden sollte.
Wählen Sie die Befehlszeilenoptionen sorgfältig
aus, und überprüfen Sie diese. Der Abschnitt „Analysieren
kritischer Ressourcen“ enthält eine Liste
mit Arbeitsschritten für geschulte Techniker, mit deren
Hilfe Sie kritische Abhängigkeiten bestimmen können.
Obwohl diese Arbeitsschritte Teil der folgenden Arbeitsschritte
zum Hinzufügen und Ersetzen sind, erhalten Sie durch diesen
Abschnitt ein besseres Verständnis für die Auswirkungen
der OLAR-Operation. Damit auf jeden Fall eine
eingehende Analyse kritischer Ressourcen erfolgt, wenn die OLAR-Arbeitsschritte
mit Hilfe von rad ausgeführt werden, müssen Sie die Arbeitsschritte
exakt in der angegebenen Reihenfolge ausführen und abschließen.
Analysieren
kritischer Ressourcen |  |
Bei kritischen Ressourcen handelt es sich um Ressourcen, die
zu einem Systemabsturz führen oder den erfolgreichen Abschluss
einer Operation verhindern, wenn die Ressource vorübergehend
inaktiviert oder vom System getrennt wird. SAM nutzt z. B.
Speicherplatz im Dateisystem /usr. Wenn die Verbindung zu diesem Dateisystem verloren geht,
kann SAM diese Operation nicht mehr abschließen. Ein weiteres
Beispiel ist das Verwalten einer entfernten Maschine über
das Netzwerk mit Hilfe von SAM. Wenn die Netzwerk-Schnittstellenkarte, über
die SAM auf die entfernte Maschine zugreift, heruntergefahren wird,
verliert SAM die Verbindung zu dieser Maschine, und Verwaltungsoperationen
schlagen fehl. SAM kann nicht erkennen, welche Ressourcen für
eine Benutzeranwendung erforderlich sind. SAM teilt lediglich mit,
welche Ressourcen derzeit verwendet zu werden scheinen, bei denen
keine erkennbare Backup-Alternative oder Alternative zur Überbrückung
ausgefallener Ressourcen vorhanden ist. Sie müssen sicherstellen,
dass keine der berichteten Abhängigkeiten für
eine Anwendung kritisch ist. Beim Ersetzen einer Karte führt SAM eine Critical
Resource Analysis (Analyse der kritischen Ressourcen) durch, bei
der alle Anschlüsse auf der Zielkarte auf kritische Ressourcen
hin überprüft wird, die beim Herunterfahren der
Karte vorübergehend nicht verfügbar sind. Diese Funktion ist bei rad nicht verfügbar. Daher obliegt es dem Techniker
oder dem Systemverwalter sicherzustellen, dass die OLAR-Arbeitsschritte
ohne Sicherheitsrisiko durchgeführt werden können. Die folgende Vorgehensweise enthält Arbeitsschritte
für geschulte Techniker, mit denen Sie manuell einige der
grundlegenden Funktionen der Critical Resource Analysis von SAM
ausführen können: Geben
Sie rad -q ein, um den Steckplatz und den Hardwarepfad für die
Zielkarte zu bestimmen, sowie für andere betroffene Karten,
wie z. B. Karten mit mehreren Anschlüssen. Stellen Sie mit Hilfe von
rad -a fest, ob der Zielkarten-Steckplatz zu einer Stromversorgungsdomäne
mit weiteren Steckplätzen gehört. (In dieser Version
sind keine Stromversorgungsdomänen mit mehren Steckplätzen
implementiert.) Geben Sie rad -c ein, um die Eigenschaften der Zielkarte zu bestimmen. Geben Sie ioscan -fnk ein, um die Gerätenamen der Zielkarte und der
betroffenen Karten zu bestimmen. Bestimmen Sie die Anwendungen
und Prozesse, die von der Zielkarte und den betroffenen Karten abhängig
sind. Stellen Sie fest, ob diese
Anwendungen und Prozesse während der Arbeitsschritte zum
Hinzufügen oder Ersetzen heruntergefahren oder auf andere
Weise vorübergehend inaktiviert werden können. Bestimmen
Sie außerdem die Einschränkungen, die für
das vorübergehende Inaktivieren/Timeout dieser Karten gelten. Wenn
sich die Zielkarte in einem kritischen Pfad befindet und Dienste,
die von dieser Karte abhängig sind, nicht unterbrochen werden
können, versuchen Sie, eine baugleiche Karte
on-line hinzuzufügen, die Dienste auf die neue Karte zu
verschieben und die Zielkarte anschließend on-line zu ersetzen. Befindet sich die Zielkarte
nicht in einem kritischen Pfad, ersetzen Sie die Karte on-line,
nachdem die betroffenen Benutzer benachrichtigt und die Anwendungen
auf das vorübergehende Inaktivieren vorbereitet wurden.
OLAR-Skripts |  |
 |  |  |  |  | HINWEIS: SAM führt die OLAR-Skripts automatisch aus.
Bei Verwendung von rad müssen Sie jedes erforderliche Skript wie bei
den Arbeitsschritten zum Hinzufügen und Ersetzen beschrieben
manuell starten. Das manuelle Starten bzw. Ausführen dieser
Skripts ist kompliziert. Daher empfiehlt HP, SAM zum Ausführen
von OLAR-Operationen zu verwenden. |  |  |  |  |
Standorte
und Kennungen für OLAR-SkriptsOLAR-Skripts befinden sich in folgendem Verzeichnis: /usr/sbin/olrad.d. Als Kennung verwenden sie den Treibernamen. Da OLAR-Skripts mit dem Treibernamen gekennzeichnet werden,
gilt Folgendes: Wenn der Befehl ioscan(1M) angibt,
dass der einem Gerät zugeordnete Treiber Treiber1 heißt,
hat das dem Gerät zugeordnete Skript ebenfalls den Namen Treiber1. Die Vorgehensweise zum Ausführen von OLAR-Skripts
werden zum gegebenen Zeitpunkt bei den detaillierten Arbeitsschritten
zum Hinzufügen und Ersetzen erläutert. Die grundlegende
Vorgehensweise ist jedoch wie folgt: Sie geben rad -q ein, um die Steckplatznummer und den Hardwarepfad der
Zielkarte zu bestimmen. Mit Hilfe von ioscan stellen Sie den Treiber für die Zielkarte
fest (in diesem Beispiel: Zieltreiber) Rufen Sie eine ausführliche
Auflistung (“long listing”) des Skriptverzeichnisses
auf: ls -l /usr/sbin/olrad.d Wenn das Skript Zieltreiber vorhanden ist, starten Sie dieses über die
entsprechenden Befehlszeilenparameter.
Vorangestellte
OLAR-Aktionen (Pref-OLAR)Starten Sie die vorangestellten OLAR-Skripts, um die Auswirkungen
zu bestimmen und zu berichten, die sich durch eine Betriebsunterbrechung oder
die Löschung ergeben (z. B. bei Anwendungen, die
auf die Ressourcen zugreifen). Außerdem wird mitgeteilt,
ob ein E/A-Knoten für das Ersetzen/Löschen inaktiviert
werden darf. (Das Inaktivieren eines E/A-Knotens erfolgt durch die
vorbereitenden OLAR-Skripts.)Bei vorangestellten OLAR-Skripts sind
folgende Parameter zulässig: Hardwarepfad des E/A-Knotens
Beispiel: # sh/usr/sbin/olrad.d/Treibername pref_replace hw_pfad Vorangestellte OLAR-Skripts geben folgende Werte aus: “0” (für “JA”) oder “1” (für “NEIN”). Wird “0” ausgegeben,
können Sie die weiteren Arbeitsschritte ausführen. Bei Ausgabe von “1” wird
vom Skript eine Meldung auf stderr angezeigt. Je nach Angaben in
dieser Meldung kann der Benutzer keine weiteren Arbeitsschritte
ausführen oder die Arbeit fortsetzen.
Vorbereitende
OLAR-Skripts (Prep-OLAR)Führen Sie vorbereitende OLAR-Skripts direkt vor
dem Zeitpunkt aus, zu dem der Betrieb der Softwaretreiber unterbrochen
wird. Dabei handelt es sich um den ersten Schritt beim Ersetzen
einer PCI-Steuereinheitenkarte. Diese Skripts enthalten die Anweisungen,
die zur Betriebsunterbrechung bei der Zielressource erforderlich
sind, bevor der Zugriff auf das Gerät tatsächlich
gestoppt wird. Ein Skript zum Vorbereiten des Kartenaustauschs (prep_replace) überprüft
das Gerät z. B. auf das Vorhandensein von Token-Ring,
Funktionen für hohe Verfügbarkeit, SwitchOver und/oder
verfügbare Backup-Mechanismen. Bei vorbereitenden OLAR-Skripts sind folgende Parameter zulässig: Hardwarepfad des E/A-Knotens
Beispiel: # sh/usr/sbin/olrad.d/Treibername prep_replace hw_pfad Das Skript gibt folgende Daten aus: “0” bei erfolgreicher Ausführung “1”, wenn
das Skript zwar fehlschlägt, aber der ursprüngliche
Status des Systems vor Ausführen des Skripts wiederhergestellt
werden konnte “2”, wenn
das Skript fehlschlägt und der ursprüngliche Status
nicht wiederhergestellt werden konnte
Nachbereitende
OLAR-Skripts (Post OLAR)Starten Sie die nachbereitenden OLAR-Skripts, sobald eine
PCI-E/A-Steuereinheitenkarte hinzugefügt bzw. ersetzt und
initialisiert wurde. Diese Skripts enthalten die Anweisungen, die
zur Inbetriebnahme der neuen Karte erforderlich sind, bevor der
Zugriff auf oder durch die Karte tatsächlich gestartet
oder neu gestartet wird. Ein nachbereitendes OLAR-Skript kann z. B.
dazu dienen, bei einem Firmware-Patch den Mikrocode auf eine Schnittstellenkarte
herunterzuladen. Außerdem können diese Skripts
verwendet werden, um die Software über die erneute Verfügbarkeit
der Ressource zu informieren. Jedes
OLAR-fähige Gerät verfügt über
ein Skript, das die Parameter akzeptiert und den jeweiligen Ergebniscode
zurückgibt.
Bei nachbereitenden OLAR-Skripts sind folgende Parameter zulässig: Hardwarepfad des E/A-Knotens
Beispiel: # sh/usr/sbin/olrad.d/Treibername post_replace hw_pfad Das Skript gibt folgende Daten aus: “0” bei erfolgreicher Ausführung “1”, wenn
das Skript zwar fehlschlägt, aber der ursprüngliche
Status des Systems vor Ausführen des Skripts wiederhergestellt
werden konnte “2”, wenn
das Skript fehlschlägt und der ursprüngliche Status
nicht wiederhergestellt werden konnte
Befehlszeilenparameter
für OLAR-SkriptsIn der folgenden Liste sind die gültigen Kombinationen
aus OLAR-Aktionen (Hinzufügen (add) und Ersetzen (replace))
und Skriptaktionen (Vorangestellt (pref), vorbereitend (prep), nachbereitend
(post)) aufgelistet, aus denen sich eine Liste der gültigen
Ausführungsparameter für Skriptaktionen ergibt: DLKM-Module |  |
DLKM bietet die Möglichkeit, Softwaretreiber automatisch
zu laden. Ist ein DLKM-Treiber auf einem System installiert, ist
der Treiber im System (Systemkern) registriert und konfiguriert.
Der Treiber kann dabei immer, auf Anforderung oder automatisch,
geladen werden. Im ersten Fall entspricht die Vorgehensweise
derjenigen bei statischen Treibern, insofern als der Treiber beim
Systemstart stets in den Systemkern geladen wird. Im zweiten Fall wird der Treiber durch Ausführen
eines Skripts im Benutzerbereich geladen. Greift eine Anwendung auf
das Gerät zu, wird der Treiber automatisch geladen und
mit dem Systemkern verknüpft. Dies erfolgt ohne Wissen
des Benutzers oder der Anwendung (wenn der Treiber nicht bereits
im Systemkern geladen und mit diesem verknüpft ist). Wenn sich
der Treiber im Systemkern befindet, aber zu einem bestimmten Zeitpunkt
nicht mehr verwendet wird, kann er aus diesem Speicherbereich entfernt
werden, um zusätzlichen Speicherplatz freizugeben. Dies
kann auch ohne Auswirkungen auf Benutzer und Anwendungen erfolgen.
Bei OLAR-Arbeitsschritten bieten DLKM-Treiber häufig
wesentliche Vorteile gegenüber herkömmlichen Gerätetreibern. Wenn z. B. eine neue Schnittstellenkarte on-line
hinzugefügt wird, können Sie die im Folgenden
erläuterten Arbeitsschritte ausführen: Unterbrechen
der Stromversorgung zum Steckplatz Einsetzen einer neuen Schnittstellenkarte Erneutes Aktivieren der Stromversorgung
zum Steckplatz Ausführen von ioscan - keine Treiber
fordern die Karte an Ausführen von rad -c zum Abfragen der Gerätedaten Vergleichen dieser Daten mit denjenigen in der Treiberdatenbank Automatisches Laden des korrekten DLKM-Treibers Erneutes Ausführen von ioscan, damit der
Treiber die Karte anfordert
Dieser Prozess kann durchgeführt werden, ohne den
Systemkern neu zu erstellen und das System neu zu starten. On-line-Ersetzen
(OLR) einer PCI-Karte mit Hilfe von rad |  |
Vor dem Ersetzen einer
Schnittstellenkarte in einem System müssen Sie die folgenden
Auswirkungen dieses Prozesses auf das System berücksichtigen.
Lesen Sie darüber hinaus die diesbezüglichen detaillierten
Informationen im Abschnitt „Planung
und Vorbereitung“: Stellen Sie sicher, dass Sie
ggf. eine Karte mit mehreren Anschlüssen erkennen.
Bestimmen Sie die Nummer des
Steckplatzes, in dem sich die zu ersetzende Karte befindet. Beispiel: # rad -q Slot Path Bus Speed Power Occupied Suspended Driver(s)_Capable 1 0/5 40 33 Off No N/A N/A 2 0/4 32 33 On Yes No Yes 4 0/8 64 33 On Yes No Yes 5 0/10 80 33 Off No N/A N/A 6 0/2 16 33 On Yes No Yes |
Achten Sie insbesondere auf den Inhalt der folgenden Felder: Path zeigt den Hardwarepfad für die einzelnen
physischen Steckplätze der Maschine an. Driver(s)_Capable gibt an, ob der Treiber für die zu ersetzende Karte
OLAR-fähig ist oder nicht.
 |  |  |  |  | HINWEIS: Sollten später bei den Arbeitsschritten Schwierigkeiten
auftreten, müssen Sie ggf. auf die in Schritt 1 festgestellten
Daten zurückgreifen. Daher empfiehlt es sich, einen Bildschirmabzug
zu drucken oder die Ausgabedaten des Befehls rad -q auf andere Weise zu speichern oder zu drucken. |  |  |  |  |
Stellen Sie wie folgt sicher,
dass der von rad angegebene Steckplatz für die Zielkarte mit
der Kennung des physischen Steckplatzes für die Zielkarte
auf dem Server übereinstimmt: Versetzen Sie den Steckplatz für
die Zielkarte wie folgt in den Status ATTENTION (Wartungsstatus), so dass die bernsteinfarbene LED
neben dem Kartensteckplatz blinkt: # rad -f attention Steckplatznummer Dabei steht Steckplatznummer für die Daten im Feld “Slot”,
die vom Befehl rad -q ausgegeben wurden. Stellen Sie sicher, dass der
korrekte Kartensteckplatz von Ihnen ausgewählt wurde. Überprüfen
Sie dazu, die Steckplatznummer auf dem Gehäuse, die sich
direkt neben der blinkenden LED befindet. Wenn Sie z. B.
den Befehl rad -f attention 2 eingeben, sollte die Nummer neben der blinkenden LED
2 lauten. Wenn die von rad ausgegebene
Steckplatznummer nicht mit dem physischen Steckplatz übereinstimmt,
der in den Wartungsstatus (attention) versetzt wurde, müssen
Sie diesen Schritt wie folgt wiederholen, bis Sie den richtigen
Steckplatz finden: Geben
Sie den Befehl rad -q erneut ein, und protokollieren Sie die angezeigten Daten. Geben Sie für jede
aufgelistete Steckplatznummer den Befehl rad -f flag Steckplatznummer ein. Notieren Sie sich die Nummer neben der blinkenden
LED. Geben Sie danach den Befehl rad -f off Steckplatznummer ein, um die LED auszuschalten. Wiederholen Sie diesen Prozess,
bis Sie über eine präzise Liste der von rad berichteten Steckplatznummern mit entsprechender Zuordnung
der Steckplatznummern auf dem Gehäuse verfügen.
Da derzeit keine Stromversorgungsdomänen
mit mehreren Steckplätzen implementiert sind, können
Sie diesen Arbeitsschritt auslassen. Sobald die korrekte
Steckplatznummer für die Zielkarte bestimmt wurde, geben
Sie folgenden Befehl ein, um die weiteren von diesem Steckplatz
betroffenen Steckplätze (in derselben Stromversorgungsdomäne)
zu bestimmen: # rad -a Steckplatznummer Sind keine weiteren Steckplätze durch diesen Steckplatz
betroffen, gibt rad -a nur die Nummer des von Ihnen ausgewählten
Steckplatzes aus. Wenn sich der von Ihnen ausgewählte Steckplatz
zusammen mit anderen Steckplätzen in einer Stromversorgungsdomäne
befindet, werden die Nummern aller Steckplätze in getrennten
Zeilen ausgegeben. Prüfen Sie, ob die Zielkarte über
mehrere E/A-Knoten verfügt (z. B. eine Karte mit
mehreren Anschlüssen): # rad -h Steckplatznummer Von diesem Befehl werden alle E/A-Knoten auf der Zielkarte
berichtet. Prüfen Sie das Verzeichnis /usr/sbin/olard.d/ auf Vorhandensein eines vorbereitenden OLAR-Skripts für das Ersetzen (prep_replace). Sind für den jeweiligen Treiber keine vorbereitenden
Aktionen erforderlich, ist kein Skript vorhanden. Im Abschnitt „OLAR-Skripts“ finden Sie detaillierte
Informationen zu den Namen, zur Position und zum Verwendungszweck
von OLAR-Skripts.
Ist das Skript vorhanden, führen Sie folgende Arbeitsschritte
durch: Führen Sie
das Skript für jeden Anschluss auf der Zielkarte aus: # /usr/sbin/olrad.d/Treibername prep_replace <hw_pfad> Das Skript prep_replace führt
die erforderlichen vorbereitenden Schritte aus, damit der Treiberbetrieb
vorübergehend unterbrochen werden kann. Eine Netzwerkkarte
muss z. B. möglicherweise vom Netzwerkbetrieb
getrennt werden. Vergewissern Sie sich, dass beim Ausführen
des Skripts keine Fehlermeldungen ausgegeben wurden, bevor Sie den
nächsten Arbeitsschritt ausführen.
Inaktivieren Sie die Treiber
für die Zielkarte(n): # rad -s Steckplatznummer Daraufhin werden der Hardwarepfad und die Kartennummer angezeigt, und
Sie werden aufgefordert, das Inaktivieren zu bestätigen. Geben Sie Y ein, um den Prozess fortzusetzen. Beispiel: The following interface driver I/O node(s) will be suspended: 0/12/0/0 c720 Do you wish to continue(Y/N)? Y #
|
Handelt es sich bei der Zielkarte um eine Karte mit mehreren
Anschlüssen, werden alle zugehörigen E/A-Knoten
vorübergehend inaktiviert. Nach erfolgreichem Inaktivieren des Treibers gibt rad die Eingabeaufforderung aus. Wenn der Treiber aus
irgendeinem Grund nicht inaktiviert werden kann, gibt rad eine entsprechende Fehlermeldung auf der Konsole
aus. Unterbrechen Sie die Stromversorgung
zu den Zielsteckplätzen: # rad -o Steckplatznummer Nach erfolgreichem Herunterfahren des Steckplatzes wird die
Eingabeaufforderung angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt erlischt die
grüne Netz-LED des Zielsteckplatzes, und die bernsteinfarbene
Wartungs-LED (attention) blinkt weiterhin. Auf diese Weise können
Sie die inaktivierte Karte leichter im Systemgehäuse finden. Ersetzen Sie die Zielkarte wie
folgt: Bereiten Sie
das Gehäuse der PCI-E/A-Karte auf das Entfernen der Karte
vor: Entfernen
Sie die Frontblende. Ziehen Sie die Systemeinheit
hinten aus dem Gehäuse heraus. In der Systemeinheit befinden
sich zwei Gehäuse für PCI-E/A-Karten, eines auf
der linken und eines auf der rechten Seite. Soll eine PCI-E/A-Karte
auf der linken Seite ersetzt werden, müssen Sie möglicherweise
die hintere Abdeckung entfernen.
Gehen Sie zum Herausnehmen der
Ziel-PCI-E/A-Karte aus der Systemeinheit wie folgt vor: Lösen
Sie das E/A-Kabel von der herauszunehmenden PCI-E/A-Karte. Lösen Sie die beiden
fixen Schrauben an der hinteren Kante der PCI-Abdeckung, und ziehen
Sie die Abdeckung von der Systemeinheit ab. Lösen Sie die Befestigungsschraube
der PCI-E/A-Karte aus der hinteren Trennwand. Lösen Sie die PCI-E/A-Karte
aus ihrer Halterung, indem Sie diese am herausstehenden Griff an
der Trenn-/Abziehvorrichtung für die PCI-Karte herausziehen.
Auf der linken Seite löst sich die Karte aus der Halterung
unter der Abziehvorrichtung, auf der rechten Seite aus der Halterung über
der Abziehvorrichtung.
Die Trenn-/Abziehvorrichtung für die PCI-Karte verbleibt
im Kartengehäuse, wenn sie nicht bewusst ausgebaut wird. Fassen Sie die PCI-E/A-Karte
an der Kante an, und ziehen Sie diese aus der Systemeinheit heraus.
Gehen Sie wie folgt vor, um die
neue PCI-E/A-Karte in die Systemeinheit einzusetzen: Richten
Sie die PCI-Karte am entsprechenden Steckplatz aus. Setzen Sie die PCI-Karte
in das Kartengehäuse zwischen den Trenn-/Abziehvorrichtungen
ein. Drücken Sie die
PCI-Karte auf den Steckplatz, bis diese fest sitzt. Bringen Sie die Befestigungsschraube
für die PCI-Karte an der hinteren Trennwand an, und ziehen
Sie die Schraube an.
Bereiten Sie die Systemeinheit
wie folgt auf das erneute Einsetzen vor: Bringen
Sie die PCI-Abdeckblende wieder an. Schließen Sie das
entsprechende E/A-Kabel an der installierten PCI-Karte an. Setzen Sie die Systemeinheit
wieder in das Gehäuse ein. Bringen Sie die hintere Abdeckung
wieder an (ggf. bei PCI-E/A-Karten auf der linken Seite der Systemeinheit).
Aktivieren Sie die Stromversorgung
zu den Zielsteckplätzen: # rad -i Steckplatznummer Wird der Zielsteckplatz wieder mit Strom versorgt, erscheint
die Eingabeaufforderung und die grüne Netz-LED am Steckplatz
leuchtet. Starten Sie die Treiber für
die Zielkarte und die betroffenen Karten erneut: # rad -r Steckplatznummer Nach erfolgreichem Neustart der Treiber gibt rad die Eingabeaufforderung aus. Wenn Sie rad mit der Option -r verwenden, werden alle Treiber, die dem von Ihnen
angegebenen Steckplatz zugeordnet sind, erneut gestartet. Wenn einer dieser Treiber nicht erneut gestartet werden kann,
versucht rad, die Zielressource und alle betroffenen Treiber auf
den Status vor Ausführen dieses Befehls zurückzusetzen. Dabei besteht die Möglichkeit, dass rad einen Treiber nicht auf seinen vorherigen Status
zurücksetzen kann. Sie erhalten jedoch keine diesbezüglichen
Fehlermeldungen. rad überspringt einfach den jeweiligen
Treiber und versucht, alle anderen betroffenen Treiber zurückzusetzen. Gehen Sie wie folgt vor, um sicherzustellen, dass alle Treiber
korrekt auf ihren früheren Status zurückgesetzt
wurden: Geben Sie rad -q und danach rad -a ein, um die Daten für den Zielsteckplatz und
die betroffenen Steckplätze abzufragen. Geben Sie rad -v ein, um spezifische Informationen zum Treiberstatus für
die betroffenen Hardwarepfade abzufragen.
Vergleichen Sie die Ausgabedaten dieser Befehle mit den Informationen, die
Sie im ersten Teil dieser Arbeitsschritte erhalten haben: “Vorbereiten einer
Schnittstellenkarte auf das Ersetzen mit Hilfe von rad”. Ändern Sie diejenigen Treiber manuell,
die nicht korrekt auf ihren früheren Status zurückgesetzt
wurden. Prüfen Sie das Verzeichnis /usr/sbin/olard.d/ auf Vorhandensein eines nachbereitenden OLAR-Skripts
für das Ersetzen (post_replace). Weitere Informationen
zu den Namenskonventionen für Skripts und allgemeine Informationen
zu Skripts finden Sie im Abschnitt „OLAR-Skripts“. Sind für den jeweiligen Treiber keine
nachbereitenden Aktionen für das Ersetzen erforderlich,
ist kein Skript vorhanden.
Ist das Skript vorhanden, starten Sie dieses wie folgt: # sh /usr/sbin/olrad.d/Treibername post_replace hw_pfad Stellen Sie sicher, dass die ersetzte Ressource gültig
ist: Hinweis: Im Allgemeinen werden Sie über die Ausgabedaten
der Befehle rad und ioscan auf Fehler oder Probleme hingewiesen, wenn Sie in
den Arbeitsschritten fortfahren. Wenn die Treiber beim vorherigen
Schritt erfolgreich gestartet wurden, stellen Sie wie folgt sicher,
dass die neue Ressource funktioniert: Geben Sie ioscan ein, um den Status der Gerätetreiber für
das Ziel abzufragen. Geben Sie rad (mit der Option -q und danach mit der Option -c) ein, um sicherzustellen, dass die Zielkarten funktionieren.
Schalten Sie die Wartungs-LED (attention) für
den Steckplatz der Zielkarte aus (OFF): # rad -f attention Steckplatznummer Dabei steht Steckplatznummer für die Daten im Feld “Slot”,
die vom Befehl rad -q ausgegeben werden. Teilen Sie den Benutzern und den Anwendungen mit, dass
die Ressource verfügbar ist.
On-line-Hinzufügen
(OLA) einer PCI-Karte mit Hilfe von rad |  |
Vor dem physischen Einsetzen einer neuen
Schnittstellenkarte in ein System müssen Sie die folgenden
Auswirkungen dieses Prozesses auf das System berücksichtigen.
Lesen Sie darüber hinaus die diesbezüglichen detaillierten
Informationen im Abschnitt „Planung
und Vorbereitung“:
Die neue Karte
muss mit dem System kompatibel sein. Jeder OLAR-fähige
PCI-Steckplatz wird mit einer bestimmten Menge an Strom versorgt,
so dass die neue Karte nicht mehr als die maximal verfügbare
Strommenge erfordern darf. Die neue Karte muss die Bus-Frequenz
des Steckplatzes unterstützen. Im Systemkern muss der korrekte
Treiber für die Karte konfiguriert sein. In der Dokumentation
zur Karte können Sie den erforderlichen Treiber nachschlagen.
(In den meisten Fällen entspricht der Typ der neuen Karte
demjenigen einer bereits im System vorhandenen Karte, so dass der
entsprechende Treiber bereits im Systemkern geladen ist.) Befindet
sich der erforderliche Treiber nicht bereits im Systemkern und handelt
es sich nicht um ein DLKM-Modul, müssen Sie den Treiber über
die Befehlszeile laden. Handelt es sich beim erforderlichen
Treiber um einen statischen Treiber, der noch nicht im Systemkern
konfiguriert ist, müssen Sie den Treiber zu einem anderen
Zeitpunkt manuell hinzufügen. Dazu müssen Sie
die Maschine neu starten.
Stellen Sie über die
Befehlszeile sicher, dass der korrekte Treiber für die Karte
im Systemkern geladen und konfiguriert ist. Bestimmen Sie die Steckplatznummer
eines verfügbaren Steckplatzes, in dem Sie die neue Schnittstellenkarte
hinzufügen können. Beispiel: # rad -q Slot Path Bus Speed Power Occupied Suspended Driver(s)_Capable 1 0/5 40 33 On Yes No Yes 2 0/4 32 33 Off No N/A N/A 4 0/8 64 33 Off No N/A N/A 5 0/10 80 33 On Yes Yes Yes 6 0/2 16 33 On Yes No No
|
Wählen Sie einen verfügbaren Steckplatz
aus (Feld Occupied = No), und notieren Sie sich dessen Nummer. Stellen Sie wie folgt sicher,
dass der von rad angegebene Steckplatz für die Zielkarte
mit der Kennung des physischen Steckplatzes für die Zielkarte
auf dem Server übereinstimmt: Versetzen Sie
den Steckplatz für die Zielkarte wie folgt in den Status
attention (Wartungsstatus), so dass die bernsteinfarbene LED
neben dem Kartensteckplatz blinkt: # rad -f attention Steckplatznummer Dabei steht Steckplatznummer für die Daten im Feld “Slot”,
die vom Befehl rad -q ausgegeben wurden. Stellen Sie sicher, dass der
von Ihnen ausgewählte Steckplatz richtig angegeben wurde
und dass er tatsächlich leer ist. Überprüfen
Sie dazu die Steckplatznummer, die sich auf dem Gehäuse
direkt neben der blinkenden LED befindet. Wenn Sie z.B. den Befehl
rad -f attention 2 eingeben, sollte die Nummer neben der blinkenden LED
2 lauten. Wenn die von rad ausgegebene
Steckplatznummer nicht mit dem physischen Steckplatz übereinstimmt,
der in den Wartungsstatus (attention) versetzt wurde, müssen
Sie diesen Schritt wie folgt wiederholen, bis Sie den richtigen
Steckplatz finden: Geben
Sie den Befehl rad -q erneut ein, und protokollieren Sie die angezeigten Daten. Geben Sie für jede
aufgelistete Steckplatznummer den Befehl rad -f flag Steckplatznummer ein. Notieren Sie sich die Nummer neben der blinkenden
LED. Geben Sie danach den Befehl rad -f off Steckplatznummer ein, um die LED auszuschalten. Wiederholen Sie diesen Prozess,
bis Sie über eine präzise Liste der von rad berichteten Steckplatznummern mit entsprechender Zuordnung
der Steckplatznummern auf dem Gehäuse verfügen.
Da bei dieser Version
keine Stromversorgungsdomänen mit mehreren Steckplätzen
implementiert sind, können Sie diesen Arbeitsschritt auslassen. Sobald
die korrekte Steckplatznummer für die hinzuzufügende
Karte bestimmt wurde, geben Sie folgenden Befehl ein, um die weiteren
von diesem Steckplatz betroffenen Steckplätze (in derselben
Stromversorgungsdomäne) zu bestimmen: # rad -a Steckplatznummer Da bei dieser Version keine Stromversorgungsdomänen
mit mehreren Steckplätzen implementiert sind, hat dieser
Steckplatz keine Auswirkungen auf andere Steckplätze, und
der Befehl rad -a gibt nur die ID des von Ihnen ausgewählten
Steckplatzes aus. Wenn sich der von Ihnen ausgewählte Steckplatz
zusammen mit anderen Steckplätzen in einer Stromversorgungsdomäne
befindet, werden die Nummern aller Steckplätze in getrennten
Zeilen ausgegeben (dies ist in der derzeitigen Version nicht implementiert). Da bei dieser Version
keine Stromversorgungsdomänen mit mehreren Steckplätzen
implementiert sind, können Sie diesen Arbeitsschritt auslassen.
Wenn der Zielsteckplatz (in derselben Stromversorgungsdomäne)
sich auf andere Steckplätze auswirkt, inaktivieren
Sie die Treiber für diese Steckplätze vorübergehend: # rad -s Steckplatznummer Daraufhin werden der Hardwarepfad und die Kartennummer angezeigt, und
Sie werden aufgefordert, das Inaktivieren zu bestätigen. Geben
Sie Y ein, um den Prozess fortzusetzen. Beispiel: The following interface driver I/O node(s) will be suspended: 0/12/0/0 c720 Do you wish to continue(Y/N)? Y # |
Nach erfolgreichem Inaktivieren des Treibers gibt rad die Eingabeaufforderung aus. Wenn der Treiber aus
irgendeinem Grund nicht inaktiviert werden kann, gibt rad eine entsprechende Fehlermeldung auf der Konsole
aus. Unterbrechen Sie die Stromversorgung
zu den Zielsteckplätzen: # rad -o Steckplatznummer Nach erfolgreichem Herunterfahren des Steckplatzes wird die
Eingabeaufforderung angezeigt. Zu diesem Zeitpunkt erlischt die
grüne Netz-LED des Zielsteckplatzes, und die bernsteinfarbene
Wartungs-LED (attention) blinkt weiterhin. Auf diese Weise können
Sie den Zielsteckplatz für die neue Karte leichter im Systemgehäuse
finden. Fügen Sie die Zielkarte
wie folgt hinzu: Bereiten Sie
das Gehäuse der PCI-E/A-Karte wie folgt auf das Hinzufügen
der Karte vor: Entfernen
Sie die Frontblende. Ziehen Sie die Systemeinheit
hinten aus dem Gehäuse heraus. In der Systemeinheit befinden
sich zwei Gehäuse für PCI-E/A-Karten, eines auf
der linken und eines auf der rechten Seite. Soll eine PCI-E/A-Karte
auf der linken Seite hinzugefügt werden, müssen
Sie möglicherweise die hintere Abdeckung entfernen.
Gehen Sie zum Einsetzen der neuen
PCI-E/A-Karte in die Systemeinheit wie folgt vor: Richten
Sie die PCI-Karte am entsprechenden Steckplatz aus. Setzen Sie die PCI-Karte
in das Kartengehäuse zwischen den Trenn-/Abziehvorrichtungen
ein. Drücken Sie die
PCI-Karte auf den Steckplatz, bis diese fest sitzt. Bringen Sie die Befestigungsschraube
für die PCI-Karte an der hinteren Trennwand an, und ziehen
Sie die Schraube an.
Bereiten Sie die Systemeinheit
wie folgt auf das erneute Einsetzen vor: Bringen
Sie die PCI-Abdeckblende wieder an. Schließen Sie das
entsprechende E/A-Kabel an der installierten PCI-Karte an. Setzen Sie die Systemeinheit
wieder in das Gehäuse ein. Bringen Sie die hintere Abdeckung
wieder an (ggf. bei PCI-E/A-Karten auf der linken Seite der Systemeinheit).
Aktivieren Sie die Stromversorgung
zu den Zielsteckplätzen: # rad -i Steckplatznummer Wird der Zielsteckplatz wieder mit Strom versorgt, erscheint
die Eingabeaufforderung, und die grüne Netz-LED am Steckplatz
leuchtet. Starten Sie die Treiber für
die betroffenen Karten erneut: # rad -r Steckplatznummer Nach erfolgreichem Starten der Treiber gibt rad die Eingabeaufforderung aus. Wenn der Treiber aus
irgendeinem Grund nicht gestartet werden kann (die neue Karte ist
nicht mit dem vorhandenen Treiber kompatibel, oder die Karte erfordert
zu viel Strom), gibt rad eine entsprechende Fehlermeldung auf der Konsole
aus. Konfigurieren Sie die neue Karte wie folgt: Geben Sie den Befehl
rad (mit der Option -q und danach mit der Option -c) ein, um den Hardwarepfad für die neue Karte
zu bestimmen bzw. zu überprüfen. Verwenden Sie diesen Hardwarepfad
in Verbindung mit ioscan, um die Konfiguration der neuen Karte abzuschließen.
Beispiel: ioscan -H hw_pfad
Durch Verwendung der Option -H begrenzen Sie den Gültigkeitsbereich des
Befehls ioscan auf den von Ihnen angegebenen Hardwarepfad und die
E/A-Knoten, die diesem Pfad untergeordnet sind. Dies beschleunigt die
Operation und begrenzt gleichzeitig das Risiko, neue Probleme im System
zu verursachen. Prüfen Sie das Verzeichnis /usr/sbin/olard.d/ auf Vorhandensein eines nachbereitenden OLAR-Skripts
für das Hinzufügen (post_add). Weitere Informationen
zu den Namenskonventionen für Skripts und allgemeine Informationen
zu Skripts finden Sie im Abschnitt „OLAR-Skripts“. Sind für den jeweiligen Treiber keine
nachbereitenden Aktionen für das Ersetzen erforderlich,
ist kein Skript vorhanden.
Ist das Skript vorhanden, führen Sie folgende Arbeitsschritte
durch: Führen Sie
das Skript für den Zielsteckplatz aus: # sh/usr/sbin/olrad.d/Treibername post_add hw_pfad Wenn festgestellt wurde, dass
sich der Zielsteckplatz zusammen mit anderen Steckplätzen
in einer Stromversorgungsdomäne befindet, starten Sie dieses
Skript (post_add) auch für die anderen Steckplätze (in
dieser Version nicht implementiert).
Schalten Sie die Wartungs-LED (attention) für
den Steckplatz der Zielkarte aus (OFF): # rad -f attention Steckplatznummer Dabei steht Steckplatznummer für die Daten im Feld “Slot”,
die vom Befehl rad -q ausgegeben wurden. Teilen Sie den Benutzern und den Anwendungen mit, dass
die Ressource verfügbar ist.
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