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HP-UX Konfiguration der Peripheriegeräte: HP 9000 Rechner > Kapitel 3 Konfigurieren von Schnittstellenkarten

Auswählen von Gerätetreibern für Schnittstellenkarten

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Technische Dokumentation

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In den folgenden Abschnitten werden die Schnittstellen und die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten für Peripheriegeräte beschrieben.

Konfigurationsrichtlinien für asynchrone Datenkommunikation

HP-UX Multiplexer ermöglichen eine asynchrone Datenkommunikation über die Protokolle RS-232-C, RS-422 oder RS-423 (abhängig von der Karte). Alle HP-UX Rechner sind mit einem seriellen RS-232-C-Anschluss ausgestattet. Durch zusätzliche serielle Anschlusskarten kann die Anzahl der möglichen Verbindungen zwischen der Systemeinheit (SPU - System Processor Unit) und Terminals, Modems, Druckern und unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USVs) erweitert werden. Tabelle 3-2, „Voraussetzungen für den Anschluss von Multiplexern“ enthält eine Übersicht über die verfügbaren HP Karten, Architekturen und Treiber sowie über die Verteilerleisten zu den verschiedenen seriellen Karten. Außerdem werden die Anschlussmodule (Verteilerleisten) aufgelistet, die für die jeweiligen seriellen Anschlusskarten verfügbar sind.

Tabelle 3-2 Voraussetzungen für den Anschluss von Multiplexern

Karten

Anschlüsse, Protokoll

Architektur

Gerätetreiber

Verfügbare Anschlussmodule

(intern)

RS-232-C 2 Anschlüsse

Serie 700

asio0

Keine

(intern)

RS-232-C 3 Anschlüsse

Serie 800

asio0

Keine

98190A

MUX mit 16 Anschlüssen RS-232-C

Serie 800 CIO

mux0[1]

ADP 5062-3070

28639-50001

MUX mit 2 Anschlüssen [2]

Modelle 890, T500

mux4[3]

Keine

40299B

MUX mit 8 Anschlüssen RS-232-C oder RS-422 [4]

Serie 800 HP-PB

mux2 [5]

ADP 5062-3070 ADP422 5062-3085

J2092A

16 Anschlüsse RS-232-C [6]

HP-PB

mux2[5]

DDP 5062-3066 DDP 5181-2085 RJ45 0950-2431

J2093A

MUX mit 32 Anschlüssen RS423 oder RS422 [7]

HP-PB

mux2[5]

DDP 5062-3066 DDP 5181-2085 RJ45 0950-2431

J2094A

MUX mit 16 Anschlüssen RS-232-C [8]

HP-PB

mux2[5]

MDP 5062-3054

J2096A

MUX mit 32 Anschlüssen RS-232-C[6]

HP-PB

mux2[5]

DDP 5062-3066 DDP 5181-2085 RJ45 0950-2431

A1703-60003

MUX mit 2 Anschlüssen [9]

Serie 800 Modelle F/G/H/I

mux4[3]

Keine

A1703-60022

MUX mit 16 Anschlüssen [10]

Serie 800 Modelle E/F/G/H/I

mux2[5]

MDP 5062-3054 DDP 5062-3066 DDP 5181-2085

J2482A

EISA MUX mit 8 Anschlüssen

D-Klasse

eisa_mux0

J2483A

EISA MUX mit 64 Anschlüssen

D-Klasse

eisa_mux0

RJ45 J2484A DB25 J2485A RJ45 J2501A

J3592A

MUX PCI mit 8 Anschlüssen

Modelle B/C/J der A-, L- und N-Klasse

pci_mux0

J2593A

MUX PCI mit 64 Anschlüssen

Modelle B/C/J der A-, L-, N- und V-Klasse

pci_mux0

RJ45 J2484A DB25 J2485A RJ45 J2501A

[1] mux0 bewirkt, dass cio_ca0, sio, pfail und pa automatisch in den Systemkern einbezogen werden.

[2] Die beiden Anschlüsse können nur für Konsolen und entfernte Konsolen verwendet werden; die Karte enthält außerdem einen Zugriffsanschluss (AP).

[3] mux4 bewirkt, dass lanmux0, lantty0, sio, pfail und pa automatisch in den Systemkern einbezogen werden.

[4] Die Karte enthält Konsol- und Zugriffsanschluss (AP).

[5] mux2 bewirkt, dass sio, pfail und pa automatisch in den Systemkern einbezogen werden.

[6] Peripheriegeräte müssen lokal angeschlossen werden (Abstand bis 15 m); Modemsignale sind nicht unterstützt.

[7] bis zu 1200 m.

[8] Peripheriegeräte können lokal über Daten- bzw. Modemsignale (Abstand bis zu 15 m) oder entfernt über asynchrone Modems angeschlossen werden.

[9] Personality-Karte enthält außerdem AP, SCSI, LAN. Die beiden Anschlüsse dieser Karte können nur für die Konsole und die entfernte Konsole verwendet werden.

[10] Personality-Karte enthält außerdem AP, SCSI, Parallelanschluss.

 

Verteilerleisten für asynchronen Anschluss

Mit Hilfe von Verteilerleisten (“Distribution Panels”, DDPs, ADP/MDPs) können die Verbindungsmöglichkeiten zwischen einer seriellen Schnittstellenkarte und Peripheriegeräten erweitert werden. Datenkommunikations- und Terminal-Steuereinheit (DTCs) ermöglichen außerdem die serielle Verbindung zu lokalen Geräten oder entfernten Geräten direkt im LAN-Netzwerk. Diese Verbindungsmöglichkeiten sind in Abbildung 3-2, „Serielle Verbindungen über Verteilerleisten oder DTC “ schematisch dargestellt.

Abbildung 3-2 Serielle Verbindungen über Verteilerleisten oder DTC

Serielle Verbindungen über Verteilerleisten oder DTC

Die Tabelle 3-1, „Empfohlene max. Anzahl der Verbindungen pro Schnittstelle“ fasst die Verteilerleisten und ihre Funktionen zusammen. Alle in dieser Liste aufgeführten Verteilerleisten ermöglichen die Verbindung zu Terminals, Druckern und Plottern. Leisten mit einer Vollduplex-Steuerung ermöglichen außerdem die Verbindung zu Modems.

Tabelle 3-3 Verteilerleisten

Modell

Verteilerleistentyp

Kompatible Protokolle

Komplexität

Anzahl Anschlüsse

Abmessungen

Duplex- Modem- steuerung

0950-2431

Direkt (DDP)

RS-232-C [1] RS-423 [2]

durchgeschleift

16 RJ45

19-Zoll-Rahmen für Gestelleinbau

nein

5062-3054

Modem (MDP) [3]

RS-232-C[1]

Zusatzlogik

8 DB25-Buchse

10,25 x 4,25 Zoll

ja

5062-3070

Aktiv (ADP)

RS-232-C[1]

Zusatzlogik

8 DB25-Buchse

10,25 x 4,25 Zoll

ja

5062-3085

Aktiv (ADP)

RS-422[2]

Zusatzlogik

8 DB25-Buchse

10,25 x 4,25 Zoll

ja

5181-2085

Direkt (DDP)

RS-232-C[1] RS-423[2]

durchgeschleift

8 DB25-Buchse

19-Zoll-Rahmen für Gestelleinbau

nein

28659-60005

Modem [4]

RS-232-C[1]

Zusatzlogik

6 DB25-Buchse

8,5 x 4 Zoll

ja

[1] Drei Signalleitungen: Senden, Empfangen, Erdung.

[2] Vier Signalleitungen: Senden, Senden/Erdung, Empfangen, Empfangen/Erdung

[3] früher ADP II

[4] Nur bei CIO-Systemen verwendet.

 

Datenkommunikations- und Terminal-Steuereinheit (DTC)

Datenkommunikations- und Terminal-Steuereinheit (DTCs) sind Geräte in separaten Gehäusen, die an ein LAN-Netzwerk angeschlossen werden können, um zusätzliche serielle Verbindungen für lokale Geräte oder entfernte Geräte zu ermöglichen. Im Gegensatz zu seriellen Schnittstellenkarten, die direkt mit dem Betriebssystem kommunizieren, erfolgt bei DTCs die Kommunikation mit den Peripheriegeräten über Telnet-TCP/IP-Protokolle. Aus diesem Grund ist die Funktionalität von DTCs nicht ganz so umfangreich wie bei seriellen Schnittstellenkarten. Es stehen zwei Arten von DTCs zur Verfügung:

  • DTC 16MX Telnet Terminal-Server (J2063A). Ermöglicht eine direkte Verbindung zum LAN, Diagnosefunktionen und bis zu 16 seriell angeschlossene Peripheriegeräte.

  • DTC 16RX Telnet Terminal-Server (J2064A). Ermöglicht die Verwaltung mit Routenfunktion zusätzlich zur direkten Verbindung zum LAN, Diagnosefunktionen und 16 seriell angeschlossenen Peripheriegeräten.

  • DTC 72MX Kommunikations-Server (J2070A). Ermöglicht den Zugriff auf LAN, Telnet, X.25 und den seriellen Anschluss von bis zu 72 Peripheriegeräten über eine asynchrone Prozessorkarte.

Zur Konfiguration von DTCs stehen zwei DTC-Softwareprodukte zur Verfügung: HP OpenView DTC Manager (Bestellnummer D2355A) oder HP DTC Manager/UX (Bestellnummer J2120A). Beide Systeme können mit HP-UX Systemen verwendet werden. Ausführliche Informationen zu diesen Produkten erhalten Sie von Ihrem HP Vertriebsbeauftragten.

RS-232-C-Verkabelung

Bei der Verkabelung können serielle Geräte als Datenkommunikationsgeräte (DCE) oder als Terminal-Geräte (DTE) aufgefasst werden. Ursprünglich entspricht ein DCE einem Modem, ein DTE einem Endgerät auf dem Datenpfad (normalerweise einem Terminal am einen Ende und einem Rechner am anderen Ende). Das folgende Diagramm zeigt eine schematische Darstellung der Datenübertragung; die aktiven Signalleitungen sind in Tabelle 3-4, „Signalleitungen für DCE und DTE“ angegeben.

Rechner [DTE]-{ DCE~~Telefonleitungen~~DCE }-[DTE] Terminal

Tabelle 3-4 Signalleitungen für DCE und DTE

DCE-Stifte

DTE-Stifte

Senden[1]

3

2

Empfangen

2

3

Überwachen

4,20

5,6,8,22

Kontrolle

5,6,8,22

4,20

Erdung

7

7

[1] Für eine einfache serielle Übertragung werden nur die Leitungen “Senden”, “Empfangen” und “Erdung” benötigt.

 

Tabelle 3-5, „RS-232-C-Verbindungen“ enthält eine Kurzübersicht über die RS-232-Verkabelung zwischen seriellen Geräten und einem HP-UX System. RS-422-Verbindungen und Verbindungen zwischen zwei Systemeinheiten sind in dieser Abbildung nicht dargestellt.

Tabelle 3-5 RS-232-C-Verbindungen

Host-Rechner Verbindung [1]

Geräte- Verbindung

Empfohlenes Kabel

DTE-4F

DCE-25F

Für DCEs nicht empfohlen. Verwenden Sie 92219T + 17255=D.

DTE-4F

DTE-25F

92219T

DTE-4F

DTE-25M

92219T + 92224F-Adapter

DTE-9F

DCE-25F

92221M oder 98561-61604 + 40242M

DTE-9F

DTE-25F

92221P oder 98561-61604 + 40242G

DTE-9F

DTE-25M

98561-61604 + 40242C

DTE-9M

DCE-25F

24542M oder 98574-61606 + 92221M oder 98574-61606 + 98561-61604 + 40242M

DTE-9M

DTE-25F

24542G oder 98574-61606 + 92221P oder 98574-61606 + 98561-61604 + 40242G

DTE-9M

DTE-25M

24542H oder 98574-61606 + 98561-61604 + 40242C

DCE-25F

DCE-25F

40242G

DCE-25F

DTE-25F

40242M oder 92224M Adapter (sofern Kabel vorhanden)

DCE-25F

DTE-25M

40242C oder direkter Anschluss (sofern Kabel vorhanden)

DCE-25F

DCE-25F

92219Q

DTE-25F

DCE-25F

40242M oder 92224M-Adapter (sofern Kabel vorhanden)

DTE-25F

DTE-25F

40242G

DTE-25F

DTE-25M

17255D

DTE-50F

DCE-25F

5061-4215

DTE-50F

DTE-25F

5061-4216 + 92224M

DTE-50F

DTE-25M

5061-4216

[1] F kennzeichnet Buchsenanschlüsse; M kennzeichnet Stecker. 4 kennzeichnet USOC RJ-11C-Anschlüsse (wie z. B. an modernen Telefonanlagen), 9 kennzeichnet 9-polige DB-0 Submin-D-Anschlüsse, 25 kennzeichnet 25-polige DB-25 Submin-D-Anschlüsse, 50 kennzeichnet 50-polige D-Anschlüsse.

 

Konfigurationsrichtlinien für die parallele (Centronics-)Verkabelung

Die parallele Centronics-Schnittstelle ermöglicht die gleichzeitige Datenübertragung über mehrere Datenleitungen, 1 Bit pro Leitung. Die Übertragungsmethode ist deutlich schneller als die serielle Übertragung; sie wird daher für Drucker, Plotter und Scanner bevorzugt eingesetzt.

Bei Workstations der Serie 700 gehört die parallele Centronics-Schnittstelle zur Standardausrüstung; bei Systemen der Serie 800 kann die parallele Schnittstelle auf der standardmäßig mitgelieferten Multifunktions-E/A-Karte (Personality-Karte) oder auf einer zusätzlichen SCSI/Centronics-Schnittstellenkarte verfügbar sein. Auf CIO-Systemen der Serie 800 werden Centronics-Schnittstellen nicht unterstützt.

Tabelle 3-6 Konfigurationsvoraussetzungen für Centronics

Architektur

Schnittstellenkarte

Schnittstellentreiber

Serie 700 Integrierte Ein-/Ausgabe

(intern)

CentIf[1]

Serie 800 HP-PB

28655A

lpr0

[1] CentIf bewirkt, dass ChrDrv automatisch in den Systemkern einbezogen wird.

 

Konfigurationsrichtlinien für die EISA-Konfiguration

Für die Konfiguration einer Schnittstellenkarte am EISA-Bus muss der Gerätetreiber eisa im Systemkern vorhanden (in /stand/system aufgelistet) sein.

EISA ist eine Gruppe von Diensten, die von anderen Schnittstellen verwendet werden. Die Konfiguration von EISA-Karten unterscheidet sich daher von der Konfiguration anderer HP-UX Schnittstellen. In Anhang A, „Konfigurieren von EISA-Karten“ finden Sie ausführliche Informationen zum Konfigurieren von EISA-Karten und zur Verwendung des Hilfsprogramms /sbin/eisa_config.

Auslagerung (Swapping) auf ein EISA-Gerät

Wenn Sie an eine EISA-Karte Ihres Systems ein Gerät anschließen, das als primäres Swap-Gerät verwendet werden soll, müssen Sie die Einzelschritte in der folgenden Reihenfolge ausführen:

  1. Führen Sie einen Systemabschluss durch, ohne den Systemkern neu zu erstellen (die Auslagerung erfolgt weiterhin auf dem ursprünglichen Swap-Gerät).

  2. Fügen Sie die EISA-Karte hinzu, und schließen Sie das neue Gerät an.

  3. Starten Sie das System erneut (die Auslagerung erfolgt noch immer auf dem ursprünglichen Swap-Gerät).

  4. Konfigurieren Sie den Systemkern, so dass die Auslagerung auf das neue EISA-Gerät erfolgt.

  5. Starten Sie das System erneut.

  6. Wenn das neue Swap-Gerät an eine EISA-Karte angeschlossen ist, wird es von /sbin/eisa_config automatisch konfiguriert. Falls die neue Karte zu einem Ressourcenkonflikt mit bereits konfigurierten EISA-Karten führt, müssen Sie eisa_config manuell ausführen und diesen Konflikt beheben. Wenn das neue Swap-Gerät an eine ISA-Karte angeschlossen ist, müssen Sie eisa_config manuell ausführen, um das neue Swap-Gerät zu konfigurieren.

Richtlinien zur Konfiguration von Grafikkarten

Die folgende Tabelle zeigt die von Grafikkarten und Grafik-Subsystemen verwendeten Treiber und die dazugehörigen Gerätedateien.

Tabelle 3-7 Voraussetzungen für die Konfiguration von Grafikkarten

Architektur

Erforderliche Treiber

Standardgerätedateien

Serie 700 (alle Modelle)
Serie 800 Modelle 8x9

graph3[1]

/dev/crt
/dev/crt0
/dev/crt1
/dev/crt2
/dev/crt3
/dev/ocrt
/dev/ocrt0
/dev/ocrt1
/dev/ocrt2
/dev/ocrt3

[1] graph3 bewirkt, dass wsio, ite und framebuf automatisch in den Systemkern einbezogen werden.

 

Beim Systemstart erstellt ioinit die in dieser Tabelle angegebenen standardmäßigen Gerätedateien, wenn der Treiber framebuf gefunden wird.

Wenn diese Gerätedateien für Ihre Zwecke nicht ausreichen, können Sie mit mknod neue Gerätedateien erstellen. Wie in der Datei /usr/conf/master.d/core-hpux gezeigt, lautet die Major-Nummer für framebuf (dem Treiber, der die zusätzlichen Grafikfunktionen bereitstellt) 174. Es wird eine Gerätedatei im Zeichenmodus (raw) benötigt. Verwenden Sie die für den Schnittstellentreiber graph3 in Tabelle C-5, „Bitzuordnungen für Platten und magnetooptische Geräte“ in Anhang C, „Major- und Minor-Nummern“ dieses Dokuments angegebene Bitzuordnung.

Sie können die Grafikfunktionen Ihres Systems durch die Installation neuer Grafikkarten und -subsysteme verbessern; die Palette der verfügbaren Produkte wird ständig erweitert. Tabelle 3-8, „Grafik-Erweiterungsfunktionen“ gibt nur einen groben Überblick über die für HP Workstations zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Ausführliche Informationen zu den für Ihre Umgebung geeigneten Produkten erhalten Sie von Ihrem HP Vertriebsbeauftragten.

Tabelle 3-8 Grafik-Erweiterungsfunktionen

Produkt

Kompatibilität

Funktion

98768A CRX Subsystem

Serie 700

Aktualisierung auf CRX Farbgrafik-Workstation

A1439 24-Bit Z-Puffer und Grafikbeschleunigungskarte

Modelle 720, 730, 735, 750 oder 755

Konvertiert eine CRX-24 Workstation in eine CRX-24Z Konfiguration

A2269A Dual-CRX- Grafikkarte

Modelle 720, 730, 735, 750, 755.

Aktualisierung für Modell 750 oder 755 von Dual-CRX Workstation auf Vierfach-CRX Konfiguration (vier Bildschirme); ermöglicht den Anschluss von zwei Grafikbildschirmen an einer einzigen Karte

A2270A/A2271A/ A2272A

Modelle 720, 730, 735, 750, 755

Aktualisierung für Modell 750 oder 755 CRX-24 auf eine Dual-CRX-24 Konfiguration (zwei Bildschirme). Aktualisierung Modelle 720, 730, 735, 750 oder 755 auf CRX-24 Workstations. A2272A Aktualisierung einer Workstation der Serie 700 PVRX auf eine CRX-24 Konfiguration.

A2666A CRX-48Z Subsystem

Modelle 735 oder 755

Aktualisierung von CRX-24Z auf CRX-48Z Konfiguration.

A2667A CRX-48Z Subsystem

Modell 735 oder 755

Aktualisierung von PVRX auf CRX-48Z Konfiguration.

A2673A CRX-24 Subsystem

Modell 715 oder 725 EISA

Aktualisierung auf CRX-24 Konfiguration.

A2674A 24-bit Z-Puffer und Grafikbeschleunigungskarte

Modell 715 oder 725

Aktualisierung einer Farb-Workstation auf eine CRX-24Z Konfiguration.

A2675A CRX-48Z Subsystem

Modell 715/50 oder 725 EISA

Aktualisierung auf CRX-48Z Konfiguration.

Z1100A VideoLive-Karte

Serie 700 EISA

Ermöglicht “Live-Video”-Ausgabe (bewegte Grafik).

A4070A HyperCRX8 Grafik-Adapter

Serie 700 GSE-Bus

Ermöglicht zweifach gepufferte 8-Bit-Grafik mit 8 Überlagerungsebenen, Farbwiederherstellung.

A4071A HCRX24 Grafik-Adapter

Serie 700

Ermöglicht 24-Bit Farbebenen mit 8 Überlagerungsebenen

A4072A 3D-Beschleuniger

Serie 700

Beschleunigt Grafik-Adapter der Serie HyperCRX

A4073A GSIC

Modell 715/100

Ermöglicht die Aktualisierung/
Verwendung von CRX-48Z

 

Grafikverlängerungskabel

Folgende Verlängerungskabel sind verfügbar, wenn der Bildschirm in größerer Entfernung von der Systemeinheit verwendet werden soll:

46082A/B 

RGB-Verlängerung

46080/81A 

HIL-Verlängerung

1250-1287 

Verwenden Sie drei dieser Anschlüsse, um ein RGB-Kabel für Modell 712 zu verlängern.

Für Modell 712 sind keine Verlängerungskabel für die Maus oder die
PS/2-Tastatur verfügbar.

Sicherstellen der Funktion von angepassten Grafikkonfigurationen

Vergewissern Sie sich bei jeder Änderung Ihrer Grafikkonfiguration, dass die von Ihren Anwendungsprogrammen verwendeten Konfigurationsdateien aktualisiert wurden.

Wenn Sie beispielsweise ein CRX24- oder CRX48-Subsystem hinzufügen und als Konsole einsetzen, müssen Sie folgende Schritte durchführen:

  1. Notieren Sie den Hardwarepfad, an dem Sie die Karte einfügen.

  2. Stellen Sie fest, welche Gerätedateien das Subsystem CRX24 verwendet. Standardmäßig lautet die Minor-Nummer der Gerätedatei für die Konsole 0x000000.

  3. Vergewissern Sie sich, dass die Dateien im Verzeichnis /etc/X11 auf die richtige Gerätedatei für die Konsole verweisen.

  4. Ändern Sie den Pfad für die Konsole in BOOT_ADMIN, damit er mit dem Hardwarepfad übereinstimmt, an dem Sie die Karte eingefügt haben. Beispiel:

    BOOT_ADMIN> path console graphics2

    Mit der Abfrage info auf die Eingabeaufforderung BOOT_ADMIN hin können Sie den Zusammenhang zwischen den PDC-Namen und dem Hardwarepfad anzeigen.

Richtlinien zur Konfiguration des Netzwerks

HP Systeme der Serien 700 und 800, die mit LAN-Schnittstellen auf der Personality-Karte (Multifunktionskarte) oder auf den integrierten E/A-Karten ausgestattet sind, ermöglichen den Zugriff auf AUI-LAN-, ThinLAN- oder EtherTwist-Netzwerke. (Von den beiden Anschlüssen auf der Standard-LAN-Personality-Karte kann nur jeweils einer verwendet werden, nicht jedoch beide gleichzeitig.)

Darüber hinaus sind für HP-UX Systeme weitere Netzwerkoptionen verfügbar. Die Voraussetzungen für die Erstkonfiguration sind in Tabelle 3-9, „Netzwerk-Schnittstellen und Voraussetzungen für die Erstkonfiguration“ zusammengefasst.

Für alle Netzwerkprodukte wird eine schichtweise (Verbindungsschicht, Übertragungsschicht und Serviceschicht) aufgebaute Software benötigt. Der Aufbau dieser Schichten wird in diesem Dokument nicht weiter erläutert. Entsprechende Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Netzwerk.

Tabelle 3-9 Netzwerk-Schnittstellen und Voraussetzungen für die Erstkonfiguration

Karte

Unterstützte Modelle

Bus-Architektur

Treiber

25567B LAN/9000

Serie 700

EISA

lan2

28640 LAN/9000

Serie 800

HP-PB

lan3

J2159A X.25/9000

Serie 700

EISA

pdn0
x25ip
x25pa

J2792A X.25 Streams

E/F/G/H/I-Klasse, K-Klasse und T890

HP-PB

lapb
x25plp
x25sentry
x25idmap
plp2llc2
trcl2
trcl3
synchal
sxb
sxbclone
wan
nioxb

J2794A X.25 Streams

B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse, D-Klasse und Serie 700

EISA

lapb
x25plp
x25sentry
x25idmap
plp2llc2
trcl2
trcl3
synchal
sxb
sxbclone
wan
eisaxb

J2815A X.25 Streams

B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse, D-Klasse und Serie 700

EISA

lapb
x25plp
x25sentry
x25idmap
plp2llc2
trcl2
trcl3
synchal
sxb
sxbclone
wan
syncio

J3525A X.25 Streams

B-Klasse, C-Klasse, N-Klasse und V-Klasse

PCI

lapb
x25plp
x25sentry
x25idmap
plp2llc2
trcl2
trcl3
synchal
sxb
sxbclone
wan
j3525

J3526A X.25 Streams

N-Klasse, V-Klasse, B-Klasse und C-Klasse

PCI

lapb
x25plp
x25sentry
x25idmap
plp2llc2
trcl2
trcl3
synchal
sxb
sxbclone
wan
j3526

36967A LANLink

Serie 800

CIO

cio_ca0
lan0

A2544A Apollo TokenRing

Modelle 730, 750

EISA

token1

J2104A, J2109A HP ISDN Link

Serie 700

EISA

isdnnetd
isdnx25
isdn
isdnsn

J2069A HP HIPPI Link

Serie 700

EISA

hippi

J2146A LANLink

Serie 800

HP-PB

lan3

J2157B FDDI

Serie 800

HP-PB

lan6

B5502BA FDDI[1]

Serie 700

EISA

fddi0

A3659A FDDI[1]

Serie 800, D-Klasse

EISA

fddi0

A3722A FDDI

K-Klasse, T600-Klasse

HSC

fddi3

A3723A FDDI

D-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse

HSC

fddi3

A3739A FDDI

V-Klasse, N-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse

PCI

fddi4

J2165A HP TokenRing 9000

Serie 700

EISA

token1

J2166A HP TokenRing 9000

Serie 800

HP-PB

token2

A5783A PCI TokenRing

A-Klasse, N-Klasse, V-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse

PCI

pcitr

J2220A SNAplus Link[1]

Serie 800

HP-PB

psi0
sna_router
sna_trace
sna_access
sna_NODE
sna_SDLC
sna_QLLC
sna_LAN

J2226A SNAplus Link[1]

Serie 700

EISA

psi1
sna_router
sna_trace
sna_access
sna_NODE
sna_SDLC
sna_QLLC
sna_LAN

J2792A SNAplus2 Link

E/F/G/H/I-Klasse, K-Klasse und T890

HP-PB

psi0
sna_router
sna_trace
sna_access
sna_NODE
sna_SDLC
sna_QLLC
sna_LAN

J2794A SNAplus2 Link

B/C/J-Klasse, Serie 700 und D-Klasse

EISA

psi0
sna_router
sna_trace
sna_access
sna_NODE
sna_SDLC
sna_QLLC
sna_LAN

A5783A SNAplus2 Link

N-Klasse und V-Klasse

PCI

pcitr

A3525A SNAplus2 Link (SDLC und QLLC beginnend mit R6.1100.100)

B/C-Klasse, N-Klasse und V-Klasse

PCI

psi0
sna_router
sna_trace
sna_access
sna_NODE
sna_SDLC
sna_QLLC
sna_LAN

A3526A SNAplus2 Link (nur SDLC beginnend mit R6.1100.100)

N-Klasse und V-Klasse

PCI

psi0
sna_router
sna_trace
sna_access
sna_NODE
sna_SDLC
sna_QLLC
sna_LAN

A5483A ATM

Server der V-Klasse, N-Klasse und L-Klasse, Workstations B1000, C3000 und J5000

PCI

atm2pci

A5513A ATM

Server der V-Klasse, N-Klasse und L-Klasse, Workstations B1000, C3000 und J5000

PCI

atm2pci

A5515A ATM

Server der V-Klasse und L-Klasse, Workstations B1000, C3000 und J5000

PCI

atm2pci

J3420B ATM

Modelle 743i, 744, 748

HSC

atm2gsc

J2469A ATM

K-Klasse, T600

HSC

atm2gsc

J2499A ATM

Server der D-Klasse, R380 und R390, Workstations der B-Klasse, C-Klasse und J-Klasse

HSC

atm2gsc

J2804A ATM

E-Klasse, F-Klasse, G-Klasse, H-Klasse, I-Klasse, T500-Klasse

HP-PB

atmnio

J2468A ATM

K-Klasse, T600

HSC

atm2gsc

J3573A ATM

D-Klasse, R380, R390

HSC

atm2gsc

J3557A ATM

V-Klasse

PCI

atmpci

A4919A Hyperfabric

V-Klasse

PCI

clic

A4920A Hyperfabric

K-Klasse

HSC

clic

A4921A Hyperfabric

D-Klasse

HSC

clic

A5506A 100Base-TX mit 4 Anschlüssen

A-Klasse, R-Klasse, N-Klasse

PCI

btlan

B5509A A5230A 100Base-TX mit einem Anschluss

A-Klasse, B/C/J-Klasse

PCI

btlan5

A5230A 100Base-TX mit einem Anschluss

A-Klasse, N-Klasse

PCI

btlan5

J3850A Fast Ethernet mit einem Anschluss

T600

HSC

btlan4

A5172A 100Base-FX mit einem Anschluss

V-Klasse, N-Klasse

PCI

btlan6

A3738A 100Base-TX mit einem Anschluss

V-Klasse, N-Klasse

PCI

btlan6

H3514A Fast Ethernet mit zwei Anschlüssen

K-Klasse

HSC

btlan4

J3516A Fast Ethernet mit zwei Anschlüssen

D-Klasse, B/C/J/R-Klasse

HSC

btlan4

J3515A Fast Ethernet mit einem Anschluss

D-Klasse, B/C/J/R-Klasse

HSC

btlan4

A3495A 100Base-TX mit einem Anschluss

E/G/H/I/K-Klasse, T500/T520/T600

HP-PB

btlan1

A3658A 100Base-TX mit einem Anschluss

D-Klasse, B/C/J-Klasse

EISA

btlan0

A4308B 1-Port 100Base-TX

Serie 700

EISA

btlan0

A4926A Gigabit Ethernet

V-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse

PCI

gelan

A4924A Gigabit Ethernet

K-Klasse

HSC

gelan

A4925A Gigabit Ethernet

D-Klasse

HSC

gelan

A3404A Fibre Channel

K-Klasse

HSC

SCI-FI

A3591B Fibre Channel

D-Klasse, R-Klasse

HSC

SCI-FI

A3636A Fibre Channel

Modell T600

HSC

SCI-FI

A3740A Fibre Channel

V-Klasse, N-Klasse

PCI

SCI-FI

[1] Veraltete Modelle sind nur zur Referenz angegeben.

 

Richtlinien zur SCSI-Konfiguration

Small Computer System Interface (SCSI) ist ein ANSI-Standard für den Anschluss von Rechnern und Peripheriegeräten. Die HP Rechner der Serien 700 und 800 unterstützten drei verschiedene Implementierungen von SCSI-2, wie in Tabelle 3-10, „SCSI-Typen und -Merkmale“ gezeigt.

Tabelle 3-10 SCSI-Typen und -Merkmale

SCSI-Typ

SCSI Single-Ended

SCSI Differential

SCSI Fast/Wide

Bus-Unterstützung

Serie 700:
Integrierte E/A, EISA
Serie 800:
CIO, HP-PB

Serie 700: Integrierte E/A, EISA

Serie 700: Modelle 735, 755 Serie 800: HP-PB, 890, T500

Ausgang

Eine Leitung (plus Erdung) für je 8 Bits

Zwei Leitungen (plus Erdung) für je 8 Bits; weniger störanfällig; schnellere Übertragung

Wie Differential

Bus-Breite

8 Bits

8 Bits

16 Bits

(kann 8 Bits verarbeiten)

 

Tabelle 3-11, „SCSI-Konfigurationsvoraussetzungen“ enthält eine Liste der HP SCSI-Karten, die Architektur, in der sie unterstützt werden, sowie die Voraussetzungen für die Konfiguration der Karten und der angeschlossenen SCSI-Geräte.

Tabelle 3-11 SCSI-Konfigurationsvoraussetzungen

Architektur

Schnittstellenkarte (SCSI-Typ)

Schnittstellentreiber

Serie 700 EISA

25525A/B (Differential)

sctl[1]

Serie 800 CIO

27147A (Single-Ended)

scsi2[2]

Serie 800 HP-PB

28655A (Single-Ended)

scsi1[3]

Serie 800 HP-PB

28696A (Fast/Wide)

scsi3[3]

[1] sctl bewirkt, dass c700, c720, wsio, core, eisa und eeprom automatisch in den Systemkern einbezogen werden.

[2] scsi2 bewirkt, dass cio_ca0, sio, pfail und pa automatisch in den Systemkern einbezogen werden.

[3] scsi1 oder scsi3 bewirkt, dass sio, pfail und pa automatisch in den Systemkern einbezogen werden.

 

SCSI-Adressierung

An einem einzigen SCSI-Geräteadapter können bis zu sieben SCSI-Geräte (Single-Ended) oder bis zu 15 Fast-Wide SCSI-Geräte konfiguriert werden. Für jedes Gerät wird eine eindeutige Bus-Adresse benötigt.

  • Für SCSI-Geräte in Modus “Single-Ended” können die Adressen 0 (niedrigste Priorität) bis 7 (höchste Priorität) verwendet werden; dabei ist die Adresse 7 für den Adapter reserviert.

  • Für Fast-Wide SCSI-Geräte können die Adressen 7 (höchste Priorität) bis 0 und 14 bis 8 (niedrigste Priorität) verwendet werden; dabei ist die Adresse 7 für den Adapter reserviert.

Für die meisten Peripheriegeräte wird nur eine einzige Adresse benötigt; das Optische Plattenbibliotheksystem (HP C17xxA) verwendet dagegen drei Adressen (zwei für die magnetooptischen Platten und eine für den Autowechsler).

SCSI-Verkabelung

An einer einzigen SCSI-Schnittstelle können mehrere SCSI-Peripheriegeräte in Reihe angeschlossen werden. Das letzte SCSI-Gerät in der Reihe muss mit einem Abschlusswiderstand ausgestattet sein; dies wird im Abschnitt „SCSI-Signalabschluss “ erläutert.

HINWEIS: Der SCSI-Bus sollte so kurz wie möglich sein. Bei einem Single-Ended SCSI-Bus beträgt die maximale Gesamtlänge der internen und externen SCSI-Kabel sechs Meter. Bei einem Fast/Wide SCSI-Bus beträgt diese Länge maximal 25 Meter. Die Länge der internen Kabel ist in der Dokumentation, die Sie zusammen mit dem Gerät erhalten haben, angegeben.

Tabelle 3-12 SCSI-Kabel

Produktnummer

Länge

Beschreibung des Anschlusses

SCSI-Kabel “Adapter-an-Peripheriegerät”

K2296 [1]

1,0 m

High-Density (HD)-Schraubanschluss zu Low-Density (LD)-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Stecker)

K2297[1]

1,5 m

HD-Schraubanschluss zu LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Stecker)

SCSI-Kabel “Peripheriegerät-zu-Peripheriegerät”

92222A

0,5 m

LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Stecker)

92222B

1,0 m

LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Stecker)

92222C

2,0 m

LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Stecker)

SCSI-Verlängerungskabel

92222D

1,0 m

LD-Stecker-Buchse

C2900A

3,0 m

LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Buchse) [2]

C2901A

5,0 m

LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Buchse)[2]

C2902A

10,0 m

LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Buchse)[2]

C2903A

20,0 m

LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Buchse)[2]

C2906A

2,0 m

LD-Stecker-Stecker [3]

[1] Hierbei handelt es sich um ein Ersatzkabel für das mit dem Host-Adapter gelieferte Kabel.

[2] Bei Verwendung von HP EISA-Karten empfohlen.

[3] Kabel für den Anschluss eines SCSI-II-Busses (50-polig) an einen SCSI-III-Bus (68-polig) zur Verbindung von Workstations der Serie 700 an C2425J/JK, C2427J/JK.

 

Kabeloptionen für den Host-Adapter HP 28696A (Fast/Wide/Differential) können zur Verlängerung der Standardverkabelung und für SwitchOver-Konfigurationen (V-Kabel, Stecker-Stecker-Stecker zum Reihenanschluss mehrerer Host-Rechner) verwendet werden. Tabelle 3-13, „Fast/Wide SCSI-Kabel“ zeigt die verfügbaren Zusatzkabel für den Anschluss eines Fast/Wide SCSI-Adapters an ein Peripheriegerät oder die Verbindung von zwei Peripheriegeräten.

Tabelle 3-13 Fast/Wide SCSI-Kabel

Produktnummer

Länge

Produktkompatibilität

C2911A

0,9 m

C2425JK, C2427JK, C3034T, C3035T, C3036T

C2924A

2,5 m

C3034T, C3035T, C3036T

C2925A

10,0 m

C3034T, C3035T, C3036T

C2926A

20,0 m

C3034T, C3035T, C3036T

 

Mit der SCSI-Glasfaserverlängerung HP 28643A kann die Entfernung zwischen SCSI-Geräten auf bis zu 100 Meter vergrößert werden. Es handelt sich hierbei um ein “Single-Ended” SCSI-Gerät, das nur für Drucker, optische Bibliotheken und Magnetbandlaufwerke empfohlen wird. Für SwitchOver-Konfigurationen wird dieses Gerät nicht unterstützt.

Die Impedanz und die sonstige Beschaffenheit des SCSI-Kabels haben eine große Auswirkung auf die Qualität des Signals; verwenden Sie daher ausschließlich HP Kabel.

Ermitteln der Gesamtlänge des SCSI-Kabels

Tabelle 3-14, „Beispiel für die Berechnung der Gesamtlänge des SCSI-Kabels“ zeigt, wie sich die Gesamtlänge des SCSI-Kabels bei einer typischen Installation zusammensetzt.

Tabelle 3-14 Beispiel für die Berechnung der Gesamtlänge des SCSI-Kabels

Ausgangsgerät

Kabel zum Zielgerät

Internes Kabel

Gesamte Kabellänge

SCSI-Host-Adapter

5062-3383

1,0 m

0,1 m

1,1 m

HP Gerät #1

92222A

0,5 m

0,2 m

1,8 m

HP Gerät #2

92222A

0,5 m

0,4 m

2,7 m

HP Gerät #3

92222A

0,5 m

0,3 m

3,5 m

HP Gerät #4

Keine

0,4 m

3,9 m

Total

3,9 m

 

Alle Geräte müssen über einen gemeinsamen Referenzpunkt geerdet werden. Dieser Erdungspunkt muss von anderen elektrischen Geräten wie Kopierern, Lichtbogenschweißgeräten oder Klimaanlagen isoliert sein. Die von HP gelieferten Kabel sind mit einer ausreichenden Erdung ausgestattet.

SCSI-Signalabschluss

Damit Signale übertragen werden, müssen am SCSI-Bus beide Enden terminiert sein. Dies bedeutet, dass das letzte Gerät am Bus (sei es eine Platte, Band oder Schnittstellenkarte) am zweiten SCSI-Anschluss über einen Abschlusswiderstand verfügen muss. Dieser Widerstand stellt sicher, dass der gesamte Stromkreis auf dem Bus die richtige Impedanz aufweist. Wird der Bus nicht mit einem solchen Widerstand abgeschlossen, werden die Daten über den Bus nicht korrekt übertragen, und der Bus kann blockieren.

Manche Geräte, insbesondere Host-Adapter, sind mit internen SCSI-Bus-Abschlusswiderständen ausgestattet, oder es müssen spezielle Widerstände angebracht werden. Wenn zwei Geräte den Abschlusswiderstand mit Strom versorgen, bringen Sie diese Geräte an den beiden Enden des SCSI-Busses an. In den Hardware-Handbüchern zum Host-Adapter und den SCSI-Geräten finden Sie Hinweise dazu, wie der SCSI-Bus korrekt abgeschlossen wird.

ACHTUNG: Nur die beiden Enden des SCSI-Busses sollten mit einem Abschlusswiderstand ausgestattet werden. Durch einen ungeeigneten oder zu starken Abschluss kann die Stromversorgung des Abschlusswiderstands (TERMPWR) überlastet werden. Eine derartige Überlastung kann dazu führen, dass die TERMPWR-Sicherung am Adapter durchbrennt oder die Transceiver-Einheiten an den angeschlossenen Geräten (einschließlich des Adapters) beschädigt werden.

Alle SCSI-Produkte werden mit geeigneten Abschlusswiderständen ausgeliefert. Falls Sie zusätzliche Abschlusswiderstände bestellen müssen, sehen Sie in den Produktinformationen in Tabelle 3-15, „SCSI-Abschlusswiderstände“ nach.

Tabelle 3-15 SCSI-Abschlusswiderstände

Bestellnummer

Typ des Abschlusswiderstands

Stiftanzahl

Anwendung

C2904A

High-Density / Schraubanschluss

50

Aktiver SCSI-II-Bus

C2905A

High-Density / Schraubanschluss

68

Aktiver SCSI-III-Bus

K2290

Low-Density / Schraubanschluss

50

Passiver SCSI-II-Bus

K2291

Low-Density / Steckanschluss (breit)

50

Passiver SCSI-II-Bus

 

SCSI-Parität

Alle Geräte an einem SCSI-Bus müssen dieselbe Art der Paritätsprüfung verwenden. Erzeugt ein Gerät am SCSI-Bus keine Parität, dürfen die anderen Geräte an diesem Bus (einschließlich des Host-Adapters) keine Paritätsprüfung vornehmen. (Der Adapter erzeugt immer eine Parität; die Paritätsprüfung kann jedoch aktiviert oder inaktiviert werden.)

Wenn die Paritätsprüfung bei einem SCSI-Gerät nicht auf denselben Wert wie bei den anderen Geräten an diesem Bus eingestellt werden kann, muss dieses Gerät an einen anderen Bus angeschlossen werden.

Ändern der Bus-Adresse eines SCSI-Geräts

  1. Führen Sie einen Systemabschluss durch, und stoppen Sie das System mit dem Befehl /usr/sbin/shutdown -h. Bei Systemen mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung müssen Sie außerdem die Notstromversorgung ausschalten.

  2. Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das Netzkabel ab.

  3. Schalten Sie das Gerät aus.

  4. Ändern Sie die Bus-Kennung am Gerät.

  5. Schalten Sie das Gerät wieder ein.

    Schalten Sie alle SCSI-Peripheriegeräte ein und warten Sie, bis der Selbsttest beendet ist, bevor Sie die Systemeinheit (SPU) wieder einschalten.

  6. Schalten Sie das System ein.

Die Unterstützung von Peripheriegeräten anderer Hersteller ist bei der Standardunterstützung nicht vorgesehen.

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