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In den folgenden Abschnitten werden die Schnittstellen und
die entsprechenden Anschlussmöglichkeiten für
Peripheriegeräte beschrieben. Konfigurationsrichtlinien
für asynchrone Datenkommunikation |  |
HP-UX Multiplexer ermöglichen eine asynchrone
Datenkommunikation über die Protokolle RS-232-C, RS-422
oder RS-423 (abhängig von der Karte). Alle HP-UX
Rechner sind mit einem seriellen RS-232-C-Anschluss ausgestattet.
Durch zusätzliche serielle Anschlusskarten kann die Anzahl
der möglichen Verbindungen zwischen der Systemeinheit (SPU - System
Processor Unit) und Terminals, Modems, Druckern und unterbrechungsfreien
Stromversorgungen (USVs) erweitert werden. Tabelle 3-2, „Voraussetzungen für den Anschluss
von Multiplexern“ enthält eine Übersicht über
die verfügbaren HP Karten, Architekturen und Treiber
sowie über die Verteilerleisten zu den verschiedenen seriellen
Karten. Außerdem werden die Anschlussmodule (Verteilerleisten)
aufgelistet, die für die jeweiligen seriellen Anschlusskarten
verfügbar sind. Tabelle 3-2 Voraussetzungen für den Anschluss
von Multiplexern Karten | Anschlüsse, Protokoll | Architektur | Gerätetreiber | Verfügbare Anschlussmodule |
|---|
(intern) | RS-232-C 2 Anschlüsse | Serie 700 | asio0 | Keine | (intern) | RS-232-C 3 Anschlüsse | Serie 800 | asio0 | Keine | 98190A | MUX mit 16 Anschlüssen
RS-232-C | Serie 800 CIO | mux0[1] | ADP 5062-3070 | 28639-50001 | MUX mit 2 Anschlüssen [2] | Modelle 890,
T500 | mux4[3] | Keine | 40299B | MUX mit 8 Anschlüssen
RS-232-C oder RS-422 [4] | Serie 800 HP-PB | mux2 [5] | ADP 5062-3070 ADP422 5062-3085 | J2092A | 16 Anschlüsse RS-232-C [6] | HP-PB | mux2[5] | DDP 5062-3066
DDP 5181-2085 RJ45 0950-2431 | J2093A | MUX mit 32 Anschlüssen
RS423 oder RS422 [7] | HP-PB | mux2[5] | DDP 5062-3066
DDP 5181-2085 RJ45 0950-2431 | J2094A | MUX mit 16 Anschlüssen
RS-232-C [8] | HP-PB | mux2[5] | MDP 5062-3054 | J2096A | MUX mit 32 Anschlüssen
RS-232-C[6] | HP-PB | mux2[5] | DDP 5062-3066
DDP 5181-2085 RJ45 0950-2431 | A1703-60003 | MUX mit 2 Anschlüssen [9] | Serie 800 Modelle F/G/H/I | mux4[3] | Keine | A1703-60022 | MUX mit 16 Anschlüssen [10] | Serie 800 Modelle E/F/G/H/I | mux2[5] | MDP 5062-3054
DDP 5062-3066 DDP 5181-2085 | J2482A | EISA MUX mit 8 Anschlüssen | D-Klasse | eisa_mux0 | | J2483A | EISA MUX mit 64 Anschlüssen | D-Klasse | eisa_mux0 | RJ45 J2484A DB25 J2485A RJ45 J2501A | J3592A | MUX PCI mit 8 Anschlüssen | Modelle B/C/J der A-, L- und N-Klasse | pci_mux0 | | J2593A | MUX PCI mit 64 Anschlüssen | Modelle B/C/J der A-, L-, N- und V-Klasse | pci_mux0 | RJ45 J2484A DB25 J2485A RJ45 J2501A |
Verteilerleisten
für asynchronen AnschlussMit Hilfe von Verteilerleisten (“Distribution Panels”,
DDPs, ADP/MDPs) können die Verbindungsmöglichkeiten
zwischen einer seriellen Schnittstellenkarte und Peripheriegeräten
erweitert werden. Datenkommunikations- und Terminal-Steuereinheit
(DTCs) ermöglichen außerdem die serielle Verbindung
zu lokalen Geräten oder entfernten Geräten direkt
im LAN-Netzwerk. Diese Verbindungsmöglichkeiten sind in Abbildung 3-2, „Serielle
Verbindungen über Verteilerleisten oder DTC “ schematisch dargestellt. Die Tabelle 3-1, „Empfohlene max. Anzahl der Verbindungen pro
Schnittstelle“ fasst
die Verteilerleisten und ihre Funktionen zusammen. Alle in dieser
Liste aufgeführten Verteilerleisten ermöglichen
die Verbindung zu Terminals, Druckern und Plottern. Leisten mit
einer Vollduplex-Steuerung ermöglichen außerdem
die Verbindung zu Modems. Tabelle 3-3 Verteilerleisten Modell | Verteilerleistentyp | Kompatible
Protokolle | Komplexität | Anzahl Anschlüsse | Abmessungen | Duplex- Modem- steuerung |
|---|
0950-2431 | Direkt (DDP) | RS-232-C [1] RS-423 [2] | durchgeschleift | 16 RJ45 | 19-Zoll-Rahmen
für Gestelleinbau | nein | 5062-3054 | Modem (MDP) [3] | RS-232-C[1] | Zusatzlogik | 8 DB25-Buchse | 10,25 x 4,25 Zoll | ja | 5062-3070 | Aktiv (ADP) | RS-232-C[1] | Zusatzlogik | 8 DB25-Buchse | 10,25 x 4,25 Zoll | ja | 5062-3085 | Aktiv (ADP) | RS-422[2] | Zusatzlogik | 8 DB25-Buchse | 10,25 x 4,25 Zoll | ja | 5181-2085 | Direkt (DDP) | RS-232-C[1] RS-423[2] | durchgeschleift | 8 DB25-Buchse | 19-Zoll-Rahmen
für Gestelleinbau | nein | 28659-60005 | Modem [4] | RS-232-C[1] | Zusatzlogik | 6 DB25-Buchse | 8,5 x 4 Zoll | ja |
Datenkommunikations-
und Terminal-Steuereinheit (DTC)Datenkommunikations- und Terminal-Steuereinheit (DTCs) sind
Geräte in separaten Gehäusen, die an ein LAN-Netzwerk
angeschlossen werden können, um zusätzliche serielle
Verbindungen für lokale Geräte oder entfernte
Geräte zu ermöglichen. Im Gegensatz zu seriellen
Schnittstellenkarten, die direkt mit dem Betriebssystem kommunizieren,
erfolgt bei DTCs die Kommunikation mit den Peripheriegeräten über
Telnet-TCP/IP-Protokolle. Aus diesem Grund ist die Funktionalität
von DTCs nicht ganz so umfangreich wie bei seriellen Schnittstellenkarten.
Es stehen zwei Arten von DTCs zur Verfügung: DTC 16MX Telnet Terminal-Server
(J2063A). Ermöglicht eine direkte Verbindung
zum LAN, Diagnosefunktionen und bis zu 16 seriell angeschlossene
Peripheriegeräte. DTC 16RX Telnet Terminal-Server (J2064A).
Ermöglicht die Verwaltung mit Routenfunktion zusätzlich
zur direkten Verbindung zum LAN, Diagnosefunktionen und 16 seriell
angeschlossenen Peripheriegeräten. DTC 72MX Kommunikations-Server (J2070A).
Ermöglicht den Zugriff auf LAN, Telnet, X.25 und den seriellen
Anschluss von bis zu 72 Peripheriegeräten über
eine asynchrone Prozessorkarte.
Zur Konfiguration von DTCs stehen zwei DTC-Softwareprodukte
zur Verfügung: HP OpenView DTC Manager (Bestellnummer
D2355A) oder HP DTC Manager/UX (Bestellnummer J2120A).
Beide Systeme können mit HP-UX Systemen verwendet
werden. Ausführliche Informationen zu diesen Produkten
erhalten Sie von Ihrem HP Vertriebsbeauftragten. Bei der Verkabelung können serielle Geräte
als Datenkommunikationsgeräte (DCE) oder als Terminal-Geräte
(DTE) aufgefasst werden. Ursprünglich entspricht ein DCE
einem Modem, ein DTE einem Endgerät auf dem Datenpfad (normalerweise
einem Terminal am einen Ende und einem Rechner am anderen Ende).
Das folgende Diagramm zeigt eine schematische Darstellung der Datenübertragung;
die aktiven Signalleitungen sind in Tabelle 3-4, „Signalleitungen für DCE und DTE“ angegeben. Rechner [DTE]-{ DCE~~Telefonleitungen~~DCE }-[DTE] Terminal |
Tabelle 3-4 Signalleitungen für DCE und DTE | DCE-Stifte | DTE-Stifte |
|---|
Senden[1] | 3 | 2 | Empfangen | 2 | 3 | | Überwachen | 4,20 | 5,6,8,22 | | Kontrolle | 5,6,8,22 | 4,20 | Erdung | 7 | 7 |
Tabelle 3-5, „RS-232-C-Verbindungen“ enthält
eine Kurzübersicht über die RS-232-Verkabelung
zwischen seriellen Geräten und einem HP-UX System.
RS-422-Verbindungen und Verbindungen zwischen zwei Systemeinheiten
sind in dieser Abbildung nicht dargestellt. Tabelle 3-5 RS-232-C-Verbindungen Host-Rechner
Verbindung [1] | Geräte- Verbindung | Empfohlenes
Kabel |
|---|
DTE-4F | DCE-25F | Für
DCEs nicht empfohlen. Verwenden Sie 92219T + 17255=D. | DTE-4F | DTE-25F | 92219T | DTE-4F | DTE-25M | 92219T
+ 92224F-Adapter | DTE-9F | DCE-25F | 92221M
oder 98561-61604 + 40242M | DTE-9F | DTE-25F | 92221P
oder 98561-61604 + 40242G | DTE-9F | DTE-25M | 98561-61604
+ 40242C | DTE-9M | DCE-25F | 24542M
oder 98574-61606 + 92221M oder 98574-61606 + 98561-61604 + 40242M | DTE-9M | DTE-25F | 24542G
oder 98574-61606 + 92221P oder 98574-61606 + 98561-61604 + 40242G | DTE-9M | DTE-25M | 24542H
oder 98574-61606 + 98561-61604 + 40242C | DCE-25F | DCE-25F | 40242G | DCE-25F | DTE-25F | 40242M
oder 92224M Adapter (sofern Kabel vorhanden) | DCE-25F | DTE-25M | 40242C
oder direkter Anschluss (sofern Kabel vorhanden) | DCE-25F | DCE-25F | 92219Q | DTE-25F | DCE-25F | 40242M
oder 92224M-Adapter (sofern Kabel vorhanden) | DTE-25F | DTE-25F | 40242G | DTE-25F | DTE-25M | 17255D | DTE-50F | DCE-25F | 5061-4215 | DTE-50F | DTE-25F | 5061-4216
+ 92224M | DTE-50F | DTE-25M | 5061-4216 |
Konfigurationsrichtlinien
für die parallele (Centronics-)Verkabelung |  |
Die parallele Centronics-Schnittstelle ermöglicht
die gleichzeitige Datenübertragung über mehrere
Datenleitungen, 1 Bit pro Leitung. Die Übertragungsmethode
ist deutlich schneller als die serielle Übertragung; sie wird
daher für Drucker, Plotter und Scanner bevorzugt eingesetzt. Bei Workstations der Serie 700 gehört die parallele
Centronics-Schnittstelle zur Standardausrüstung; bei Systemen
der Serie 800 kann die parallele Schnittstelle auf der standardmäßig
mitgelieferten Multifunktions-E/A-Karte (Personality-Karte) oder
auf einer zusätzlichen SCSI/Centronics-Schnittstellenkarte
verfügbar sein. Auf CIO-Systemen der Serie 800 werden Centronics-Schnittstellen
nicht unterstützt. Tabelle 3-6 Konfigurationsvoraussetzungen für Centronics Architektur | Schnittstellenkarte | Schnittstellentreiber |
|---|
Serie 700
Integrierte Ein-/Ausgabe | (intern) | CentIf[1] | Serie 800
HP-PB | 28655A | lpr0 |
Konfigurationsrichtlinien
für die EISA-Konfiguration |  |
Für die Konfiguration einer Schnittstellenkarte am
EISA-Bus muss der Gerätetreiber eisa im
Systemkern vorhanden (in /stand/system aufgelistet) sein. EISA ist eine Gruppe von Diensten, die von anderen Schnittstellen
verwendet werden. Die Konfiguration von EISA-Karten unterscheidet
sich daher von der Konfiguration anderer HP-UX Schnittstellen.
In Anhang A, „Konfigurieren
von EISA-Karten“ finden Sie ausführliche Informationen zum Konfigurieren von EISA-Karten und zur Verwendung des Hilfsprogramms /sbin/eisa_config. Auslagerung
(Swapping) auf ein EISA-GerätWenn Sie an eine EISA-Karte Ihres Systems ein Gerät
anschließen, das als primäres Swap-Gerät
verwendet werden soll, müssen Sie
die Einzelschritte in der folgenden Reihenfolge ausführen: Führen Sie einen Systemabschluss durch, ohne den
Systemkern neu zu erstellen (die Auslagerung erfolgt weiterhin auf
dem ursprünglichen Swap-Gerät). Fügen Sie die EISA-Karte hinzu, und schließen
Sie das neue Gerät an. Starten Sie das System erneut (die Auslagerung erfolgt noch
immer auf dem ursprünglichen Swap-Gerät). Konfigurieren Sie den Systemkern, so dass die Auslagerung
auf das neue EISA-Gerät erfolgt. Starten Sie das System erneut. Wenn das neue Swap-Gerät an eine EISA-Karte angeschlossen
ist, wird es von /sbin/eisa_config automatisch konfiguriert. Falls die neue Karte zu einem
Ressourcenkonflikt mit bereits konfigurierten EISA-Karten führt,
müssen Sie eisa_config manuell ausführen und diesen Konflikt beheben.
Wenn das neue Swap-Gerät an eine ISA-Karte angeschlossen
ist, müssen Sie eisa_config manuell ausführen, um das neue Swap-Gerät
zu konfigurieren.
Richtlinien
zur Konfiguration von Grafikkarten |  |
Die folgende Tabelle zeigt die von Grafikkarten und Grafik-Subsystemen verwendeten
Treiber und die dazugehörigen Gerätedateien. Tabelle 3-7 Voraussetzungen für die Konfiguration von Grafikkarten Architektur | Erforderliche Treiber | Standardgerätedateien |
|---|
Serie 700
(alle Modelle) Serie 800 Modelle 8x9 | graph3[1] | /dev/crt /dev/crt0 /dev/crt1 /dev/crt2 /dev/crt3 /dev/ocrt /dev/ocrt0 /dev/ocrt1 /dev/ocrt2 /dev/ocrt3 |
Beim Systemstart erstellt ioinit die in dieser Tabelle angegebenen standardmäßigen
Gerätedateien, wenn der Treiber framebuf gefunden
wird. Wenn diese Gerätedateien für Ihre Zwecke
nicht ausreichen, können Sie mit mknod neue Gerätedateien erstellen. Wie in der Datei /usr/conf/master.d/core-hpux gezeigt, lautet die Major-Nummer für framebuf (dem
Treiber, der die zusätzlichen Grafikfunktionen bereitstellt) 174.
Es wird eine Gerätedatei im Zeichenmodus (raw) benötigt. Verwenden
Sie die für den Schnittstellentreiber graph3 in Tabelle C-5, „Bitzuordnungen für Platten und magnetooptische
Geräte“ in Anhang C, „Major-
und Minor-Nummern“ dieses Dokuments angegebene Bitzuordnung. Sie können die Grafikfunktionen Ihres Systems durch
die Installation neuer Grafikkarten und -subsysteme verbessern;
die Palette der verfügbaren Produkte wird ständig
erweitert. Tabelle 3-8, „Grafik-Erweiterungsfunktionen“ gibt
nur einen groben Überblick über die für HP Workstations
zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Ausführliche Informationen
zu den für Ihre Umgebung geeigneten Produkten erhalten Sie
von Ihrem HP Vertriebsbeauftragten. Tabelle 3-8 Grafik-Erweiterungsfunktionen Produkt | Kompatibilität | Funktion |
|---|
98768A
CRX Subsystem | Serie 700 | Aktualisierung
auf CRX Farbgrafik-Workstation | A1439 24-Bit
Z-Puffer und Grafikbeschleunigungskarte | Modelle
720, 730, 735, 750 oder 755 | Konvertiert
eine CRX-24 Workstation in eine CRX-24Z Konfiguration | A2269A
Dual-CRX- Grafikkarte | Modelle
720, 730, 735, 750, 755. | Aktualisierung
für Modell 750 oder 755 von Dual-CRX Workstation auf Vierfach-CRX
Konfiguration (vier Bildschirme); ermöglicht den Anschluss
von zwei Grafikbildschirmen an einer einzigen Karte | A2270A/A2271A/ A2272A | Modelle
720, 730, 735, 750, 755 | Aktualisierung
für Modell 750 oder 755 CRX-24 auf eine Dual-CRX-24 Konfiguration
(zwei Bildschirme). Aktualisierung Modelle 720, 730, 735, 750 oder
755 auf CRX-24 Workstations. A2272A Aktualisierung einer Workstation
der Serie 700 PVRX auf eine CRX-24 Konfiguration. | A2666A
CRX-48Z Subsystem | Modelle
735 oder 755 | Aktualisierung
von CRX-24Z auf CRX-48Z Konfiguration. | A2667A
CRX-48Z Subsystem | Modell
735 oder 755 | Aktualisierung
von PVRX auf CRX-48Z Konfiguration. | A2673A
CRX-24 Subsystem | Modell
715 oder 725 EISA | Aktualisierung
auf CRX-24 Konfiguration. | A2674A
24-bit Z-Puffer und Grafikbeschleunigungskarte | Modell
715 oder 725 | Aktualisierung
einer Farb-Workstation auf eine CRX-24Z Konfiguration. | A2675A
CRX-48Z Subsystem | Modell
715/50 oder 725 EISA | Aktualisierung
auf CRX-48Z Konfiguration. | Z1100A
VideoLive-Karte | Serie 700
EISA | Ermöglicht “Live-Video”-Ausgabe
(bewegte Grafik). | A4070A HyperCRX8
Grafik-Adapter | Serie 700
GSE-Bus | Ermöglicht
zweifach gepufferte 8-Bit-Grafik mit 8 Überlagerungsebenen, Farbwiederherstellung. | A4071A
HCRX24 Grafik-Adapter | Serie 700 | Ermöglicht
24-Bit Farbebenen mit 8 Überlagerungsebenen | A4072A 3D-Beschleuniger | Serie 700 | Beschleunigt
Grafik-Adapter der Serie HyperCRX | A4073A
GSIC | Modell
715/100 | Ermöglicht
die Aktualisierung/ Verwendung von CRX-48Z |
Folgende Verlängerungskabel sind verfügbar,
wenn der Bildschirm in größerer Entfernung von
der Systemeinheit verwendet werden soll: | 46082A/B | | RGB-Verlängerung | | 46080/81A | | HIL-Verlängerung | | 1250-1287 | | Verwenden Sie drei dieser
Anschlüsse, um ein RGB-Kabel für Modell 712 zu
verlängern. |
Für Modell 712 sind keine Verlängerungskabel
für die Maus oder die PS/2-Tastatur verfügbar. Sicherstellen
der Funktion von angepassten Grafikkonfigurationen |  |
Vergewissern Sie sich bei jeder Änderung Ihrer Grafikkonfiguration,
dass die von Ihren Anwendungsprogrammen verwendeten Konfigurationsdateien
aktualisiert wurden. Wenn Sie beispielsweise ein CRX24- oder CRX48-Subsystem hinzufügen und
als Konsole einsetzen, müssen Sie folgende Schritte durchführen: Notieren Sie den Hardwarepfad, an dem Sie die Karte einfügen. Stellen Sie fest, welche Gerätedateien das Subsystem
CRX24 verwendet. Standardmäßig lautet die Minor-Nummer
der Gerätedatei für die Konsole 0x000000. Vergewissern Sie sich, dass die Dateien im Verzeichnis /etc/X11 auf die richtige Gerätedatei für die
Konsole verweisen. Ändern Sie den Pfad für die Konsole in BOOT_ADMIN,
damit er mit dem Hardwarepfad übereinstimmt, an dem Sie
die Karte eingefügt haben. Beispiel: BOOT_ADMIN> path console graphics2 |
Mit der Abfrage info auf die Eingabeaufforderung BOOT_ADMIN hin
können Sie den Zusammenhang zwischen den PDC-Namen und
dem Hardwarepfad anzeigen.
Richtlinien
zur Konfiguration des Netzwerks |  |
HP Systeme der Serien 700 und 800, die mit LAN-Schnittstellen
auf der Personality-Karte (Multifunktionskarte) oder auf den integrierten
E/A-Karten ausgestattet sind, ermöglichen den Zugriff auf
AUI-LAN-, ThinLAN- oder EtherTwist-Netzwerke. (Von den beiden Anschlüssen
auf der Standard-LAN-Personality-Karte kann nur jeweils einer verwendet
werden, nicht jedoch beide gleichzeitig.) Darüber hinaus sind für HP-UX Systeme
weitere Netzwerkoptionen verfügbar. Die Voraussetzungen
für die Erstkonfiguration sind in Tabelle 3-9, „Netzwerk-Schnittstellen und Voraussetzungen für
die Erstkonfiguration“ zusammengefasst. Für alle Netzwerkprodukte wird eine schichtweise
(Verbindungsschicht, Übertragungsschicht und Serviceschicht)
aufgebaute Software benötigt. Der Aufbau dieser Schichten
wird in diesem Dokument nicht weiter erläutert. Entsprechende
Informationen finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Netzwerk. Tabelle 3-9 Netzwerk-Schnittstellen und Voraussetzungen für
die Erstkonfiguration Karte | Unterstützte Modelle | Bus-Architektur | Treiber |
|---|
25567B LAN/9000 | Serie 700 | EISA | | 28640 LAN/9000 | Serie 800 | HP-PB | | J2159A X.25/9000 | Serie 700 | EISA | | J2792A X.25 Streams | E/F/G/H/I-Klasse, K-Klasse und
T890 | HP-PB | lapb x25plp x25sentry x25idmap plp2llc2 trcl2 trcl3 synchal sxb sxbclone wan nioxb | J2794A X.25 Streams | B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse,
D-Klasse und Serie 700 | EISA | lapb x25plp x25sentry x25idmap plp2llc2 trcl2 trcl3 synchal sxb sxbclone wan eisaxb | J2815A X.25 Streams | B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse,
D-Klasse und Serie 700 | EISA | lapb x25plp x25sentry x25idmap plp2llc2 trcl2 trcl3 synchal sxb sxbclone wan syncio | J3525A X.25 Streams | B-Klasse, C-Klasse, N-Klasse und V-Klasse | PCI | lapb x25plp x25sentry x25idmap plp2llc2 trcl2 trcl3 synchal sxb sxbclone wan j3525 | J3526A X.25 Streams | N-Klasse, V-Klasse, B-Klasse und C-Klasse | PCI | lapb x25plp x25sentry x25idmap plp2llc2 trcl2 trcl3 synchal sxb sxbclone wan j3526 | 36967A
LANLink | Serie 800 | CIO | | A2544A
Apollo TokenRing | Modelle
730, 750 | EISA | | J2104A, J2109A
HP ISDN Link | Serie 700 | EISA | isdnnetd isdnx25 isdn isdnsn | J2069A
HP HIPPI Link | Serie 700 | EISA | | J2146A
LANLink | Serie 800 | HP-PB | | J2157B FDDI | Serie 800 | HP-PB | lan6 | B5502BA FDDI[1] | Serie 700 | EISA | | A3659A FDDI[1] | Serie 800, D-Klasse | EISA | | A3722A FDDI | K-Klasse, T600-Klasse | HSC | fddi3 | A3723A FDDI | D-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse | HSC | fddi3 | A3739A FDDI | V-Klasse, N-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse | PCI | fddi4 | J2165A
HP TokenRing 9000 | Serie 700 | EISA | token1 | J2166A
HP TokenRing 9000 | Serie 800 | HP-PB | token2 | A5783A PCI TokenRing | A-Klasse, N-Klasse, V-Klasse, B-Klasse, C-Klasse,
J-Klasse | PCI | pcitr | J2220A SNAplus
Link[1] | Serie 800 | HP-PB | psi0 sna_router sna_trace sna_access sna_NODE sna_SDLC sna_QLLC sna_LAN | J2226A SNAplus
Link[1] | Serie 700 | EISA | psi1 sna_router sna_trace sna_access sna_NODE sna_SDLC sna_QLLC sna_LAN | J2792A SNAplus2 Link | E/F/G/H/I-Klasse, K-Klasse und
T890 | HP-PB | psi0 sna_router sna_trace sna_access sna_NODE sna_SDLC sna_QLLC sna_LAN | J2794A SNAplus2 Link | B/C/J-Klasse, Serie 700 und D-Klasse | EISA | psi0 sna_router sna_trace sna_access sna_NODE sna_SDLC sna_QLLC sna_LAN | A5783A SNAplus2 Link | N-Klasse und V-Klasse | PCI | | A3525A SNAplus2 Link (SDLC und QLLC beginnend
mit R6.1100.100) | B/C-Klasse, N-Klasse und V-Klasse | PCI | psi0 sna_router sna_trace sna_access sna_NODE sna_SDLC sna_QLLC sna_LAN | A3526A SNAplus2 Link (nur SDLC beginnend
mit R6.1100.100) | N-Klasse und V-Klasse | PCI | psi0 sna_router sna_trace sna_access sna_NODE sna_SDLC sna_QLLC sna_LAN | A5483A ATM | Server der V-Klasse, N-Klasse und L-Klasse, Workstations B1000,
C3000 und J5000 | PCI | atm2pci | A5513A ATM | Server der V-Klasse, N-Klasse und L-Klasse, Workstations B1000,
C3000 und J5000 | PCI | atm2pci | A5515A ATM | Server der V-Klasse und L-Klasse, Workstations B1000,
C3000 und J5000 | PCI | atm2pci | J3420B ATM | Modelle 743i, 744, 748 | HSC | atm2gsc | J2469A ATM | K-Klasse, T600 | HSC | atm2gsc | J2499A ATM | Server der D-Klasse, R380 und R390, Workstations
der B-Klasse, C-Klasse und J-Klasse | HSC | atm2gsc | J2804A ATM | E-Klasse, F-Klasse, G-Klasse,
H-Klasse, I-Klasse, T500-Klasse | HP-PB | atmnio | J2468A ATM | K-Klasse, T600 | HSC | atm2gsc | J3573A ATM | D-Klasse, R380, R390 | HSC | atm2gsc | J3557A ATM | V-Klasse | PCI | atmpci | A4919A Hyperfabric | V-Klasse | PCI | clic | A4920A Hyperfabric | K-Klasse | HSC | clic | A4921A Hyperfabric | D-Klasse | HSC | clic | A5506A 100Base-TX mit 4 Anschlüssen | A-Klasse, R-Klasse, N-Klasse | PCI | btlan | B5509A A5230A 100Base-TX mit einem Anschluss | A-Klasse, B/C/J-Klasse | PCI | btlan5 | A5230A 100Base-TX mit einem Anschluss | A-Klasse, N-Klasse | PCI | btlan5 | J3850A Fast Ethernet mit einem Anschluss | T600 | HSC | btlan4 | A5172A 100Base-FX mit einem Anschluss | V-Klasse, N-Klasse | PCI | btlan6 | A3738A 100Base-TX mit einem Anschluss | V-Klasse, N-Klasse | PCI | btlan6 | H3514A Fast Ethernet mit zwei Anschlüssen | K-Klasse | HSC | btlan4 | J3516A Fast Ethernet mit zwei Anschlüssen | D-Klasse, B/C/J/R-Klasse | HSC | btlan4 | J3515A Fast Ethernet mit einem Anschluss | D-Klasse, B/C/J/R-Klasse | HSC | btlan4 | A3495A 100Base-TX mit einem Anschluss | E/G/H/I/K-Klasse, T500/T520/T600 | HP-PB | btlan1 | A3658A 100Base-TX mit einem Anschluss | D-Klasse, B/C/J-Klasse | EISA | btlan0 | A4308B 1-Port 100Base-TX | Serie 700 | EISA | btlan0 | A4926A Gigabit Ethernet | V-Klasse, B-Klasse, C-Klasse, J-Klasse | PCI | gelan | A4924A Gigabit Ethernet | K-Klasse | HSC | gelan | A4925A Gigabit Ethernet | D-Klasse | HSC | gelan | A3404A Fibre Channel | K-Klasse | HSC | SCI-FI | A3591B Fibre Channel | D-Klasse, R-Klasse | HSC | SCI-FI | A3636A Fibre Channel | Modell T600 | HSC | SCI-FI | A3740A Fibre Channel | V-Klasse, N-Klasse | PCI | SCI-FI |
Richtlinien
zur SCSI-Konfiguration |  |
Small Computer System Interface (SCSI) ist ein ANSI-Standard
für den Anschluss von Rechnern und Peripheriegeräten.
Die HP Rechner der Serien 700 und 800 unterstützten
drei verschiedene Implementierungen von SCSI-2, wie in Tabelle 3-10, „SCSI-Typen und -Merkmale“ gezeigt. Tabelle 3-10 SCSI-Typen und -Merkmale SCSI-Typ | SCSI
Single-Ended | SCSI
Differential | SCSI Fast/Wide |
|---|
Bus-Unterstützung | Serie 700: Integrierte
E/A, EISA Serie 800: CIO, HP-PB | Serie 700:
Integrierte E/A, EISA | Serie 700: Modelle
735, 755 Serie 800: HP-PB, 890, T500 | Ausgang | Eine Leitung (plus
Erdung) für je 8 Bits | Zwei Leitungen (plus
Erdung) für je 8 Bits; weniger störanfällig;
schnellere Übertragung | Wie Differential | Bus-Breite | 8 Bits | 8 Bits | 16 Bits (kann
8 Bits verarbeiten) |
Tabelle 3-11, „SCSI-Konfigurationsvoraussetzungen“ enthält
eine Liste der HP SCSI-Karten, die Architektur, in der
sie unterstützt werden, sowie die Voraussetzungen für
die Konfiguration der Karten und der angeschlossenen SCSI-Geräte. Tabelle 3-11 SCSI-Konfigurationsvoraussetzungen Architektur | Schnittstellenkarte
(SCSI-Typ) | Schnittstellentreiber |
|---|
Serie 700
EISA | 25525A/B
(Differential) | sctl[1] | Serie 800
CIO | 27147A
(Single-Ended) | scsi2[2] | Serie 800
HP-PB | 28655A
(Single-Ended) | scsi1[3] | Serie 800
HP-PB | 28696A
(Fast/Wide) | scsi3[3] |
An einem einzigen SCSI-Geräteadapter können
bis zu sieben SCSI-Geräte (Single-Ended) oder bis zu 15
Fast-Wide SCSI-Geräte konfiguriert werden. Für
jedes Gerät wird eine eindeutige Bus-Adresse benötigt. Für SCSI-Geräte
in Modus “Single-Ended” können die Adressen
0 (niedrigste Priorität) bis 7 (höchste Priorität)
verwendet werden; dabei ist die Adresse 7 für den Adapter
reserviert. Für Fast-Wide SCSI-Geräte können
die Adressen 7 (höchste Priorität) bis 0 und 14
bis 8 (niedrigste Priorität) verwendet werden; dabei ist
die Adresse 7 für den Adapter reserviert.
Für die meisten Peripheriegeräte wird nur
eine einzige Adresse benötigt; das Optische Plattenbibliotheksystem
(HP C17xxA) verwendet dagegen drei Adressen (zwei für
die magnetooptischen Platten und eine für den Autowechsler). An einer einzigen SCSI-Schnittstelle können mehrere
SCSI-Peripheriegeräte in Reihe angeschlossen werden. Das
letzte SCSI-Gerät in der Reihe muss mit einem Abschlusswiderstand
ausgestattet sein; dies wird im Abschnitt „SCSI-Signalabschluss “ erläutert.  |  |  |  |  | HINWEIS: Der SCSI-Bus sollte so kurz wie möglich sein.
Bei einem Single-Ended SCSI-Bus beträgt
die maximale Gesamtlänge der internen
und externen SCSI-Kabel sechs Meter. Bei einem Fast/Wide SCSI-Bus
beträgt diese Länge maximal 25
Meter. Die Länge der internen Kabel ist in der Dokumentation,
die Sie zusammen mit dem Gerät erhalten haben, angegeben. |  |  |  |  |
Tabelle 3-12 SCSI-Kabel Produktnummer | Länge | Beschreibung
des Anschlusses |
|---|
SCSI-Kabel “Adapter-an-Peripheriegerät” | K2296 [1] | 1,0 m | High-Density
(HD)-Schraubanschluss zu Low-Density (LD)-Anschluss mit Halteklammern
(Stecker-Stecker) | K2297[1] | 1,5 m | HD-Schraubanschluss
zu LD-Anschluss mit Halteklammern (Stecker-Stecker) | SCSI-Kabel “Peripheriegerät-zu-Peripheriegerät” | 92222A | 0,5 m | LD-Anschluss
mit Halteklammern (Stecker-Stecker) | 92222B | 1,0 m | LD-Anschluss
mit Halteklammern (Stecker-Stecker) | 92222C | 2,0 m | LD-Anschluss
mit Halteklammern (Stecker-Stecker) | SCSI-Verlängerungskabel | 92222D | 1,0 m | LD-Stecker-Buchse | C2900A | 3,0 m | LD-Anschluss
mit Halteklammern (Stecker-Buchse) [2] | C2901A | 5,0 m | LD-Anschluss
mit Halteklammern (Stecker-Buchse)[2] | C2902A | 10,0 m | LD-Anschluss
mit Halteklammern (Stecker-Buchse)[2] | C2903A | 20,0 m | LD-Anschluss
mit Halteklammern (Stecker-Buchse)[2] | C2906A | 2,0 m | LD-Stecker-Stecker [3] |
Kabeloptionen für den Host-Adapter HP 28696A
(Fast/Wide/Differential) können zur Verlängerung
der Standardverkabelung und für SwitchOver-Konfigurationen
(V-Kabel, Stecker-Stecker-Stecker zum Reihenanschluss mehrerer Host-Rechner)
verwendet werden. Tabelle 3-13, „Fast/Wide SCSI-Kabel“ zeigt
die verfügbaren Zusatzkabel für den Anschluss
eines Fast/Wide SCSI-Adapters an ein Peripheriegerät oder
die Verbindung von zwei Peripheriegeräten. Tabelle 3-13 Fast/Wide SCSI-Kabel Produktnummer | Länge | Produktkompatibilität |
|---|
C2911A | 0,9 m | C2425JK,
C2427JK, C3034T, C3035T, C3036T | C2924A | 2,5 m | C3034T,
C3035T, C3036T | C2925A | 10,0 m | C3034T,
C3035T, C3036T | C2926A | 20,0 m | C3034T,
C3035T, C3036T |
Mit der SCSI-Glasfaserverlängerung
HP 28643A kann die Entfernung zwischen SCSI-Geräten
auf bis zu 100 Meter vergrößert werden. Es handelt
sich hierbei um ein “Single-Ended” SCSI-Gerät,
das nur für Drucker, optische Bibliotheken und Magnetbandlaufwerke
empfohlen wird. Für SwitchOver-Konfigurationen wird dieses
Gerät nicht unterstützt. Die Impedanz und die sonstige Beschaffenheit des SCSI-Kabels
haben eine große Auswirkung auf die Qualität des
Signals; verwenden Sie daher ausschließlich HP Kabel. Ermitteln
der Gesamtlänge des SCSI-KabelsTabelle 3-14, „Beispiel für die Berechnung der Gesamtlänge
des SCSI-Kabels“ zeigt, wie
sich die Gesamtlänge des SCSI-Kabels bei einer typischen
Installation zusammensetzt. Tabelle 3-14 Beispiel für die Berechnung der Gesamtlänge
des SCSI-Kabels Ausgangsgerät | Kabel
zum Zielgerät | Internes Kabel | Gesamte Kabellänge |
|---|
SCSI-Host-Adapter | 5062-3383 | 1,0 m | 0,1 m | 1,1 m | HP Gerät
#1 | 92222A | 0,5 m | 0,2 m | 1,8 m | HP Gerät
#2 | 92222A | 0,5 m | 0,4 m | 2,7 m | HP Gerät
#3 | 92222A | 0,5 m | 0,3 m | 3,5 m | HP Gerät
#4 | Keine | | 0,4 m | 3,9 m | Total | | | 3,9 m |
Alle Geräte müssen über einen gemeinsamen
Referenzpunkt geerdet werden. Dieser Erdungspunkt muss von anderen
elektrischen Geräten wie Kopierern, Lichtbogenschweißgeräten
oder Klimaanlagen isoliert sein. Die von HP gelieferten Kabel sind
mit einer ausreichenden Erdung ausgestattet. Damit Signale übertragen werden, müssen
am SCSI-Bus beide Enden terminiert sein. Dies bedeutet, dass das
letzte Gerät am Bus (sei es eine Platte, Band oder Schnittstellenkarte)
am zweiten SCSI-Anschluss über einen Abschlusswiderstand
verfügen muss. Dieser Widerstand stellt sicher,
dass der gesamte Stromkreis auf dem Bus die richtige Impedanz aufweist.
Wird der Bus nicht mit einem solchen Widerstand abgeschlossen, werden
die Daten über den Bus nicht korrekt übertragen,
und der Bus kann blockieren. Manche Geräte, insbesondere Host-Adapter, sind mit
internen SCSI-Bus-Abschlusswiderständen ausgestattet, oder
es müssen spezielle Widerstände angebracht werden.
Wenn zwei Geräte den Abschlusswiderstand mit Strom versorgen,
bringen Sie diese Geräte an den beiden Enden des SCSI-Busses
an. In den Hardware-Handbüchern zum Host-Adapter und den
SCSI-Geräten finden Sie Hinweise dazu, wie der SCSI-Bus
korrekt abgeschlossen wird.  |  |  |  |  | ACHTUNG: Nur die beiden Enden des SCSI-Busses
sollten mit einem Abschlusswiderstand ausgestattet werden. Durch
einen ungeeigneten oder zu starken Abschluss kann die Stromversorgung
des Abschlusswiderstands (TERMPWR) überlastet werden. Eine
derartige Überlastung kann dazu führen, dass die
TERMPWR-Sicherung am Adapter durchbrennt oder die Transceiver-Einheiten
an den angeschlossenen Geräten (einschließlich des
Adapters) beschädigt werden. |  |  |  |  |
Alle SCSI-Produkte werden mit geeigneten Abschlusswiderständen
ausgeliefert. Falls Sie zusätzliche Abschlusswiderstände
bestellen müssen, sehen Sie in den Produktinformationen
in Tabelle 3-15, „SCSI-Abschlusswiderstände“ nach. Tabelle 3-15 SCSI-Abschlusswiderstände Bestellnummer | Typ
des Abschlusswiderstands | Stiftanzahl | Anwendung |
|---|
C2904A | High-Density
/ Schraubanschluss | 50 | Aktiver
SCSI-II-Bus | C2905A | High-Density
/ Schraubanschluss | 68 | Aktiver
SCSI-III-Bus | K2290 | Low-Density
/ Schraubanschluss | 50 | Passiver
SCSI-II-Bus | K2291 | Low-Density
/ Steckanschluss (breit) | 50 | Passiver
SCSI-II-Bus |
Alle Geräte an einem SCSI-Bus müssen dieselbe
Art der Paritätsprüfung verwenden. Erzeugt ein
Gerät am SCSI-Bus keine Parität, dürfen
die anderen Geräte an diesem Bus (einschließlich
des Host-Adapters) keine Paritätsprüfung vornehmen.
(Der Adapter erzeugt immer eine Parität; die Paritätsprüfung
kann jedoch aktiviert oder inaktiviert werden.) Wenn die Paritätsprüfung bei einem SCSI-Gerät
nicht auf denselben Wert wie bei den anderen Geräten an
diesem Bus eingestellt werden kann, muss dieses Gerät an
einen anderen Bus angeschlossen werden. Ändern
der Bus-Adresse eines SCSI-GerätsFühren Sie einen Systemabschluss durch, und stoppen
Sie das System mit dem Befehl /usr/sbin/shutdown -h. Bei Systemen mit einer unterbrechungsfreien Stromversorgung
müssen Sie außerdem die Notstromversorgung ausschalten. Schalten Sie den Rechner aus, und ziehen Sie das Netzkabel
ab. Schalten Sie das Gerät aus. Ändern Sie die Bus-Kennung am Gerät. Schalten Sie das Gerät wieder ein. Schalten Sie alle SCSI-Peripheriegeräte ein und warten
Sie, bis der Selbsttest beendet ist, bevor Sie die Systemeinheit
(SPU) wieder einschalten. Schalten Sie das System ein.
Die Unterstützung von Peripheriegeräten
anderer Hersteller ist bei der Standardunterstützung nicht
vorgesehen.
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