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HP-UX Konfiguration der Peripheriegeräte: HP 9000 Rechner > Kapitel 4 Konfigurieren von Terminals und Modems

Planung der Konfiguration eines Terminals oder Modems

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Technische Dokumentation

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Gehen Sie bei der Planung der Konfiguration eines Terminals oder Modems gründlich vor. Bevor Sie mit der eigentlichen Konfiguration beginnen, sollten Sie die mit dem Peripheriegerät erhaltene Hardwaredokumentation lesen und sich vergewissern, dass Sie die erforderlichen Komponenten und Informationen bereithalten.

Planung der Konfiguration eines Anschlusses für ein Terminal

Klären Sie folgende Fragen:

  • Konfigurieren Sie ein Terminal direkt an einem seriellen (RS-232-C) Anschluss oder an einem Terminal-Server über ein LAN?

  • Hat diese Konfiguration Auswirkungen auf andere Benutzer? Ist dies der Fall, benachrichtigen Sie diese Benutzer, bevor Sie den Systemabschluss durchführen.

  • Beachten Sie die HP Empfehlungen bezüglich der maximalen Kabellänge und der maximalen Anzahl der Terminals pro Schnittstelle.

  • Entscheiden Sie, ob Sie uucp für das Gerät ausführen wollen.

  • Starten Sie /usr/sbin/ioscan -f, bevor Sie mit der Konfiguration beginnen, und stellen Sie fest, zu welcher Schnittstellenkarte bzw. zu welchem Multiplexer Sie das Terminal bzw. Modem hinzufügen wollen. Notieren Sie, welche Anschlüsse bereits belegt sind. Versuchen Sie nach Möglichkeit, die Peripheriegeräte auf verschiedene Karten zu verteilen.

HP Systeme werden betriebsbereit ausgeliefert. Sie brauchen das HP Konsol-Terminal nur an eine Systemeinheit anzuschließen und können es sofort verwenden.

Die einfachste Möglichkeit, ein HP Terminal oder Modem zu konfigurieren, ist die Verwendung des Hilfsprogramms SAM (System Administration Manager, /usr/sbin/sam). Die selbsterklärenden Menüs und die On-line-Hilfe von SAM fragen Sie nach allen Softwarevoraussetzungen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Terminal bzw. Modem fehlerfrei und mit den entsprechenden Sicherheitsanforderungen konfiguriert wird. Wenn SAM auf Ihrem System nicht geladen ist oder Sie lieber die Befehlszeile verwenden, gehen Sie anhand der folgenden Anleitungen vor. Machen Sie sich mit diesen Anleitungen vertraut, bevor Sie die Konfiguration durchführen.

Planung der Konfiguration eines Terminals eines anderen Herstellers

HINWEIS: Ab HP-UX Version 10.0 werden Terminals anderer Hersteller von HP nur eingeschränkt unterstützt. Die Konfiguration und Einschränkungen für diese Terminals wird im Abschnitt „Konfigurieren eines Terminals eines anderen Herstellers als Konsole“ erläutert.

Folgende Terminal-Emulationen außerhalb des Standards stehen für HP-UX zu Verfügung:

  • DEC VT100, VT320

  • VT420-Terminals in den Modi VT100 oder VT320

  • Wyse 60

  • HP Terminal 700/60 in den Modi VT100, VT320 und Wyse 60

Die weniger teuren DEC und Wyse Terminals bieten nicht alle Funktionen, die in der Firmware der vollständigen HP Terminals standardmäßig enthalten sind. Informationen zu den Unterschieden finden Sie im Abschnitt „Einschränkungen bei der Emulation von Terminals anderer Hersteller “.

Planung der Konfiguration eines Anschlusses für ein Modem

Wenn Sie ein Modem zu einem HP System hinzufügen, müssen Sie den seriellen Anschluss für HP-UX konfigurieren, damit das Modem und sein Protokoll erkannt werden. Unabhängig davon, ob Sie die Konfiguration über SAM oder über die HP-UX Befehlszeile durchführen, sollten Sie den folgenden Abschnitt und die Dokumentation zum Modem lesen, bevor Sie mit der Konfiguration beginnen.

Beachten Sie die folgenden Punkte:

  • Welcher Hardwarepfad (einschließlich der Anschlussnummer) von der verwendeten seriellen Schnittstelle des Modems verwendet werden soll. Sie können den Befehl /usr/sbin/ioscan -C tty ausführen oder den Inhalt der Datei /dev/ttyxp* anzeigen, um festzustellen, welche Anschlüsse verfügbar sind. (x entspricht hierbei der Nummer der mux-Karte; p* zeigt alle vorhandenen Anschlüsse an.

  • Die Baud-Rate des Modems.

  • Ob das Modem für ausgehende Anrufe (Sendemodem) verwendet werden soll.

  • Ob das Modem für eingehende Anrufe (Eingangsmodem) verwendet werden soll.

  • Ob der CCITT-Modus für das Modem benötigt wird (nur für Protokolle bestimmter europäischer Behörden erforderlich). Für Standardisierte Hayes-kompatible Modems mit CCITT-Modulation und Komprimierungsstandards verwenden Sie nicht den CCITT-Modus. Ausführliche Hinweise zu den RS-232-C-Signalmerkmalen von einfachen oder CCITT-Modems finden Sie auf der HP-UX Hilfeseite modem(7).

  • Ob die UUCP-Anschlussmöglichkeiten konfiguriert werden sollen.

Zur Verwendung des Modems müssen Sie mit /usr/sbin/mksf Gerätedateien erstellen.

mksf enthält CCITT-Optionen für spezielle Protokollanforderungen, die Option -i für eine UUCP-Wähleinrichtung (mit dem Zugriffsmodus 0 verwendet) und Optionen für die Hardwaresteuerung (als Alternative zum XON/XOFF-Protokoll). Die mksf-Optionen für den Gerätetreiber asio0 ermöglichen das Puffern ein- und ausgehender Daten über die Hardware.

Ein Beispiel zum Erstellen von Gerätedateien für Modems finden Sie im Abschnitt „Zusätzliche Konfiguration von HP-UX für ein Modem“.

Unter mksf(1M), modem(7) und termio(7) auf den HP-UX Hilfeseiten finden Sie Hinweise zu den Bitwerten und ihrer Verwendung. Lesen Sie außerdem den Abschnitt „Voraussetzungen für Modems unter HP-UX“, um sicherzustellen, dass das Modem richtig funktioniert.

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