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HP-UX Konfiguration der Peripheriegeräte: HP 9000 Rechner > Kapitel 4 Konfigurieren von Terminals und Modems

Zusätzliche Konfiguration von HP-UX für ein Terminal

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Technische Dokumentation

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Im vorigen Abschnitt wurde sichergestellt, dass die systemseitige Konfiguration korrekt ausgeführt wurde; in diesem Abschnitt wird nun die Terminal-Seite konfiguriert.

  • Wenn das Terminal als Konsole verwendet werden soll, ist die Standardkonfiguration wahrscheinlich korrekt.

  • Wird das Terminal nicht als Konsole, sondern als zusätzliches serielles Terminal verwendet, müssen Sie eventuell die Konfigurationsmodi einstellen.

  1. Stellen Sie die Terminal-Funktionen des neuen Terminals mit Hilfe seiner Funktionstasten ein. In den meisten Fällen sind die Standardeinstellungen ausreichend.

    HINWEIS: Bei neueren Terminals sind die Standardmodi bereits für die Kommunikation mit HP-UX richtig eingestellt. Wenn Sie nicht sicher sind, ob das Terminal auf den Standardmodus konfiguriert ist, führen Sie die folgenden Schritte aus:
    1. Schalten Sie das Terminal aus.

    2. Halten Sie die Taste D gedrückt, und schalten Sie das Terminal ein.

    Das Terminal wird daraufhin mit den richtigen Standardmodi aktiviert. Ändern Sie anschließend die Einstellungen wie gewünscht.

  2. Fügen Sie für jedes neue Terminal einen getty-Eintrag in die Datei /etc/inittab ein. Die Einträge müssen dem Format Kennung:Ausführungsebene:Aktion:Prozess entsprechen; dieses Format ist in der HP-UX Hilfeseite inittab(4) beschrieben. Das folgende Beispiel zeigt einen Eintrag für ein Terminal.

    ttp3:2:respawn:/usr/sbin/getty -h -t 60 tty0p3 9600
    • ttp3 ist eine Markierung, die von init zur eindeutigen Kennzeichnung der Aktion verwendet wird (siehe init(1M)).

    • 2 gibt die Ausführungsebene an. Bei der Auslieferung der Systeme ist die Ebene für den Mehrbenutzerstatus aktiviert (siehe den Eintrag initdefault in inittab). Wenn sich das System im Einbenutzerstatus (Status s) befindet, wird dieser Prozess nicht ausgeführt.

    • respawn weist init an, den Prozess neu zu starten, falls er bereits aktiv ist.

    • /usr/sbin/getty ist der Prozess, der zur Konfiguration der seriellen Terminal- und Modemanschlüsse und zum Anzeigen der ersten Anmeldeaufforderung verwendet wird.

    • Mit der Option -h wird sichergestellt, dass getty die Leitung nicht trennt, bevor die Anschlussgeschwindigkeit eingestellt wurde.

    • -t 60 ist eine Sicherheitsoption, die festlegt, dass der Anmeldename und das Kennwort innerhalb von 60 Sekunden eingegeben werden müssen.

    • tty0p3 kennzeichnet den Anschluss in /dev, zu dem getty eine Verbindung aufbaut.

    • 9600 (grau unterlegt) steht nicht für die Baud-Rate, sondern ist ein Zeiger auf die Datei /etc/gettydefs, der dem System mitteilt, welcher Eintrag verwendet werden soll. Der Eintrag H (“hard-wired”) für direkt angeschlossene Terminals steht ebenfalls zur Verfügung. Siehe auch gettydefs(4).

  3. Starten Sie den folgenden Befehl, um die aktualisierte Datei /etc/inittab zu aktivieren:

    /sbin/init q
  4. Fügen Sie einen (optionalen) Eintrag in die Datei /etc/ttytype ein. Die Einträge müssen dem auf der HP-UX Hilfeseite ttytype(4) beschriebenen Format entsprechen. Im folgenden Beispiel ist 2392 der Terminal-Typ; console und tty0p3 sind die Namen der Gerätedateien im Verzeichnis /dev.

    2392 console
    2392 tty0p3
  5. HP-UX ist jetzt für die Kommunikation mit dem neuen Terminal vorbereitet. Überprüfen Sie, ob die Kommunikationsparameter für das Terminal den Einträgen in der Datei den /etc/gettydefs entsprechen. Hinweise zu eventuell erforderlichen Änderungen finden Sie im Abschnitt „Unterschiede zwischen der Konfiguration von Konsolen und Terminals“.

  6. Die Konfiguration ist jetzt vollständig, und auf dem Terminal sollte die Anmeldeaufforderung login angezeigt werden. Wird dieses login nicht angezeigt, drücken Sie mehrmals die Eingabetaste. Wird die Anmeldeaufforderung noch immer nicht angezeigt, schlagen Sie im Abschnitt „Fehlerbehebung bei Problemen mit Terminals“ nach.

Unterschiede zwischen der Konfiguration von Konsolen und Terminals

Bei der Auslieferung sind HP Terminals für die Verwendung als Konsole konfiguriert. Wenn Sie ein HP Terminal als serielles Terminal verwenden wollen, müssen die in Tabelle 4-2, „Konfigurationsparameter für Terminals“ in der Datei /etc/gettydefs angegebenen Parameter eventuell umkonfiguriert werden.

Tabelle 4-2 Konfigurationsparameter für Terminals

Parameter

Konsole (wie geliefert)

Serielles Terminal (direkt angeschlossen)[1]

Serielles Terminal (über Modem)

Datenbits

8

8

7

Parität

nein

nein

gerade

Standardgeschwindigkeit

9600[2]

9600

300[2]

[1] Diese Parameter sind für den H-Eintrag in /etc/gettydefs definiert und können für die Terminal-Konfiguration /etc/inittab verwendet werden.

[2] Durch das Senden eines Break-Signals wird die Geschwindigkeit wie in der Datei /etc/gettydefs angegeben geändert.

 

Ausführen bildschirmorientierter Anwendungen auf einem Terminal

Wenn Sie bildschirmorientierte Anwendungen wie SAM oder swinstall auf einem Terminal ausführen wollen, das nicht als Konsole verwendet wird, können Sie die Einstellung H in der Datei /etc/gettydefs verwenden. Wie in Tabelle 4-2, „Konfigurationsparameter für Terminals“ gezeigt, wird das Terminal dabei für “8 Datenbits” und “Keine Parität” konfiguriert; diese Einstellungen sind für bildschirmorientierte Anwendungen erforderlich.

  1. Ändern Sie den Eintrag getty in /etc/inittab, so dass die Gerätedatei für das Terminal auf den H-Eintrag in /etc/gettydefs verweist.

    ttp2:234:respawn:/usr/sbin/getty -h tty0p2 H
  2. Starten Sie den Befehl /sbin/init q erneut, um die aktualisierte Datei /etc/inittab zu aktivieren.

Siehe hierzu auch die Informationen unter gettydefs(4) auf den HP-UX Hilfeseiten.

Konfigurieren eines Terminals eines anderen Herstellers als Konsole

HP unterstützt Wyse 60-Terminals mit ASCII-Tastaturen, VT320- und VT100-kompatible Terminal (wie in DEC VT420 definiert) in ihrer Standardkonfiguration als Systemkonsolen für die Rechnerfamilie HP 9000 Serie 800 E. Außerdem können HP 700/60 Terminals für die Emulation von Konsolen anderer Hersteller konfiguriert werden. Für andere HP 9000 Rechner der Serie 800 werden ausschließlich HP Terminals als Konsolen unterstützt.

Zwei HP MUX-Schnittstellenmodule unterstützen die Konfiguration einer Terminal-Konsole anderer Hersteller, vorausgesetzt, Sie verwenden die richtige Firmwareversion:

  • Modul “Access Port MUX16” (Bestellnummer A1703-60022 für Serie 800 HP-PB) mit Firmwareversion Rev 2.30, Datecode 3341. (Beim Einbau dieser Karte sollten Sie die Firmwareversion auf einem der Arbeitsblätter in Anhang D, „Arbeitsblätter“ notiert haben.)

  • Modul “Access Port MUX”, das auf der integrierten E/A-Karte der Rechner Modell I implementiert ist.

Wenn Sie ein Terminal eines anderen Herstellers oder eine Terminal-Emulation konfigurieren, gehen Sie anhand der Anleitungen in den folgenden Abschnitten vor, und beachten Sie die im Abschnitt „Einschränkungen bei der Emulation von Terminals anderer Hersteller “ beschriebenen Einschränkungen.

Konfigurieren eines DEC-420-Terminals zur Emulation des Modus VT100 oder VT320

Die Terminals DEC VT100 und VT320 können in ihrer Standardkonfiguration mit HP-UX verwendet werden. Damit Terminals vom Typ DEC VT420 mit HP-UX verwendet werden können, müssen sie für die Emulation eines VT100- oder VT320-Terminals konfiguriert werden. Konfigurieren Sie diese Emulation wie folgt:

  1. Installieren Sie die Hardware anhand der Anleitungen der Dokumentation zum Terminal.

  2. Drücken Sie die Taste F3, um den Konfigurationsmodus aufzurufen.

    1. Wählen Sie Default aus, und drücken Sie die Eingabetaste.

    2. Wählen Sie General aus, und drücken Sie die Eingabetaste.

    3. Wählen Sie den gewünschten Modus aus.

      • Zur Emulation eines VT320-Terminals wählen Sie VT400 Mode, 7 bit Controls aus.

      • Zur Emulation eines VT100-Terminals drücken Sie so oft die Eingabetaste, bis “VT100 Mode” angezeigt wird.

    4. Wählen Sie die Kennung aus.

      • Zur Emulation eines VT320-Terminals wählen Sie VT320 ID aus.

      • Zur Emulation eines VT100-Terminals wählen Sie VT100 ID aus.

    5. Kehren Sie zurück zum Hauptmenü, und speichern Sie die Konfiguration. Drücken Sie anschließend die Taste F3, um den Konfigurationsmodus zu verlassen.

    Tabelle 4-3, „Konfigurationswerte für vt100-Kompatibilität“ zeigt die richtigen Einstellungen für ein VT420-Terminal zur Emulation eines VT100-Terminals.

Tabelle 4-3 Konfigurationswerte für vt100-Kompatibilität

Global Set-Up

On-Line
S1-Comm1
CRT Saver
Printer Shared
70 Hz

Display Set-Up

80-Columns
Interpret Controls
No Auto Wrap
Smooth-2 Scroll
Dark Screen
Cursor
Block Cursor Style
No_Status_Display
Cursor_Blink
6x24 Pages
24 Lines/Screen
Vertical Coupling
Page Coupling
No Auto Resize Screen

General Set-Up

VT100 Mode [1]
VT100 ID[1]

Printer Set-Up

Speed=4800
No Printer to Host
Normal Print Mode
XOFF
8 Bits, No Parity
1 Stop Bit
Print Full Page
Print National Only
No Terminator

Communications
Set-Up Comm1

Transmit=9600
Receive=Transmit
XOFF at 64
8 Bits, No Parity (console)
1 Stop Bit (console)
No Local Echo
Data Leads Only
Limited Transmit
No Auto Answerback
Answerback=Not Concealed

Keyboard Set-Up

Caps Lock
Auto Repeat
Keyclick High
Margin Bell Off
Warning Bell High Character Mode
<X Backspace [2]
Local Compose
Ignore Alt
F1=Hold
F2=Print
F3=Set-Up
F4=Session
F5=Break
,< and .> Keys
<> Key
`~ Key

Tabs Set-Up

8 Leerzeichen Abstand,
beginnend mit Spalte 9

[1] Modus und Kennung (ID) können VT100 oder VT320 sein, je nachdem, welches Modell emuliert werden soll.

[2] Sie müssen die Konfiguration dieser Taste eventuell von “Delete” auf “Backspace”. ändern. Verwenden Sie dazu den Befehl stty wie folgt: stty erase <Rücktaste>.

 

Ihr VT420-Terminal ist jetzt für die Verwendung als Systemkonsole unter HP-UX konfiguriert. Diese Konfiguration entspricht der Standardkonfiguration eines VT100-Terminals.

Die Terminals DEC VT100, VT320 und VT420 weisen gegenüber HP Terminals unter anderem folgende Unterschiede auf:

Tabelle 4-4 Spezielle Definitionen der VT100-Tasten

Taste

Bedeutung

Rücktaste

Sendet das Signal “DEL” (oktal \177) statt des Signals “Backspace”

Alt Char

Escape

Er Line

Neue Zeile oder Zeilenvorschub

F1-F5

(Siehe DEC-Terminal-Handbuch)

F6 (Untbr./Halt) F7 (Resume)

F8 (Abbruch)

F9 (Hauptmenü) F10 (Abschluss) F15-F20 FindSelect Remove Insert Here PrevNext

Im Modus vt100 nicht aktiv

 

Verwenden eines HP 700/60-Terminals im DEC-Modus

Wenn Sie aus einem bestimmten Grund ein HP 700/60-Terminal im DEC-Emulationsmodus verwenden wollen, können Sie die Funktion der Rücktaste über das Terminal-Konfigurationsmenü des Terminals HP 700/60 ändern.

  1. Rufen Sie das Konfigurationsmenü auf, und wählen Sie das Konfigurationsmenü für die Tastatur aus.

  2. Ändern Sie die Funktion der Rücktaste von “Delete” auf “Backspace”.

  3. Speichern Sie die Konfiguration der Tastatur.

  4. Melden Sie sich ab und wieder an. Die Löschfunktionen der Tastatur sind jetzt richtig eingestellt.

Standardmäßig ist die Rücktaste bei DEC-Terminals und im DEC-Emulationsmodus mit der Funktion “DEL” belegt. Diese Funktion zeigt das Zeichen ^? auf dem Bildschirm an, löscht jedoch kein Zeichen. Wenn Sie die Rücktaste mit der Löschfunktion belegen wollen, geben Sie den folgenden stty-Befehl ein:

stty erase "^?"

Geben Sie die Zeichen ^ und ? als separate Tastenanschläge (in Hochkommas eingeschlossen) ein.

HP 700/60-Terminals verwenden im VT320-Modus die Tastenfolge Strg-H für die Rücktaste.

Sie können diese Konfiguration in Ihrer Anmeldedatei .profile bzw. .login festlegen.

Konfigurieren des Terminals Wyse 60

Wenn Sie das Terminal Wyse 60 als HP Konsole verwenden wollen, gehen Sie bei der Konfiguration folgendermaßen vor:

  1. Installieren Sie die Hardware anhand der Anleitungen der Dokumentation zum Terminal.

  2. Konfigurieren Sie HP-UX so, dass für die Kommunikation mit dem Terminal die Wyse 60 Datei terminfo verwendet wird. Geben Sie hierzu den folgenden Befehl in der POSIX- oder der Korn-Shell ein, um die Variable TERM auf den Wert wy60 zu setzen:

    export TERM=wy60

Ihr Wyse 60-Terminal ist jetzt für die Verwendung als HP Systemterminal konfiguriert. Diese Konfiguration entspricht der Standardkonfiguration eines Wyse 60-Terminals. Falls Sie weitere Anpassungen vornehmen müssen, verwenden Sie die in Tabelle 4-5, „Wyse 60 Standard-Konfigurationswerte“ angegebenen Terminal-Werte.

Tabelle 4-5 Wyse 60 Standard-Konfigurationswerte

Display F1

Columns
Lines
Page Length
Attributes
Status Line
Scroll Speed
Cursor
Answerback Mode
Background
Screen Saver
Display Cursor
Answerback Conceal

80
24
1*Lines
Char
Standard
Jump
Blink Block
Off
Dark
On
On
Off

General F2

Personality
Comm mode
Data/Printer
Rcvd CR
Enhance
End-of-Line-Wrap
Auto Scroll
Monitor
Font Load
Send Ack
Init Tabs
Width Change Clear

Wy60
Full Duplex
Modem/Aux
CR
On
On
On
Off
On
On
Off
Off

Keyboard F3

Keyclick
Return
XMT Limit
Wyse Word
Keylock
Enter
Fkey Xmit Limit
Language
Key Repeat
Corner Key
Break
Margin Bell

On
CR
None
Off
Caps
CR
None
US
On
Funct
250 ms
Off

Comm F4

Baud Rate
Rcv Handshake
Aux Baud Rate
Aux Rcv Handshake
Data/Stop Bits
XMT Handshake
Aux Data/Stop bits
Aux Xmt Handshake
Parity
XPC Handshake
Aux Parity

9600
None
9600
DSR
8/1
None
8/1
None
None
Off
None

Misc F5

Block End
Auto Page
TVI 955 Attribute
VPG0 Blk End
Labels
Save Labels
Page Edit
WPRT Intensity
WPRT Reverse
WPRT Underline
Test

us/cr
Off
No Space
None
Off
Off
Off
Normal
Off
Off
Off

Tabs F6

Tabulatoren

(nicht definiert)

Answerback F7

Answerback

(leer)

FKeys F8

Definitionen aller F-Tasten

(nicht definiert)

FKey Labels F9

Beschriftung aller F-Tasten

(nicht definiert)

 

Einschränkungen bei der Emulation von Terminals anderer Hersteller

Die Verwendung von Terminals anderer Hersteller wird nur eingeschränkt unterstützt; insbesondere bei Tastaturen gibt es einige Unterschiede. Beachten Sie die folgenden Punkte:

  • Der CUE-Startbildschirm kann nur mit Terminals anderer Hersteller verwendet werden, wenn die Option -T mit dem Befehl cuegetty verwendet wird. (Siehe cue(1) und cuegetty(1M) auf den HP-UX Hilfeseiten.)

  • Alle HP Terminals verwenden Bildschirmpuffer für die Funktionen “Vorige Seite/Nächste Seite”. Bei Terminals anderer Hersteller und bei Terminal-Emulationen stehen diese Tasten nicht zur Verfügung; die für diese Funktionen verwendeten Tasten sind von den eingesetzten Anwendungen abhängig.

Einschränkungen bei der Wyse 60 Emulation

  • Die Funktion bestimmter ASCII-Steuerzeichen ist beim Wyse 60 stark überladen und entspricht daher nicht immer dem, was der Benutzer erwartet.

  • Verwenden Sie die Taste DEL (neben der Taste Backspace) für die Funktion der Rücktaste. Wenn Sie ein Terminal HP 700/60 mit einer PC-AT-Tastatur im Modus “Wyse 60” verwenden, befindet sich die Taste DEL (“Entf”) in der unteren Reihe des numerischen Tastenblocks.

  • Im Gegensatz zu HP Terminals, die für die Belegung der Funktionstasten zwei Zeilen verwenden, steht hierfür bei Wyse 60-Terminals nur eine Zeile zur Verfügung. Der Text dieser Belegung wird daher in manchen Fällen abgeschnitten, so dass beispielsweise die Belegung “Help on Context” für die Taste F1 nur als “Help on C” angezeigt wird.

Einschränkungen bei der DEC-VT-Serie

  • Für DEC-Terminals stehen zwei verschiedene Tastaturtypen zur Verfügung: eine DEC/ANSI-Tastatur mit programmierbaren Funktionstasten (PF-Tasten) und eine PC-AT-Tastatur ohne programmierbare Funktionstasten.

    Die Funktionstasten F1 bis F4 auf der DEC/ANSI-Tastatur sind bereits vordefiniert. Für die programmierbaren Funktionstasten (PF-Tasten) werden daher andere Tasten verwendet. Bei bestimmten Anwendungen, wie z. B. Dialog-Manager-Anwendungen, werden manche dieser Tasten umdefiniert. Auch für andere Befehle sind bestimmte Tasten unter Umständen anders definiert.

    Die DEC PC-AT-Tastatur bietet keine Funktionstasten PF1, PF2, PF3 und PF4. PF4 kann auf der DEC/PC-AT-Tastatur der Taste “-” zugeordnet werden.

    Tabelle 4-6, „Zuordnung der Funktionstasten“ zeigt einen Vergleich der Funktionstasten zwischen der DEC/ANSI-, der DEC/PC-AT- und der HP Tastatur. (Die Funktionstasten auf Wyse Tastaturen entsprechen denen der HP Tastaturen.)

Tabelle 4-6 Zuordnung der Funktionstasten

HP oder Wyse60

DEC/ANSI-Tastatur im VT100-Modus oder HP700/60 im VT100-Modus

DEC/ANSI-Tastatur im VT320-Modus oder HP700/60 im VT320-Modus

DEC/PC-AT-Tastatur

F1

PF2

PF2

Taste “/”

F2

PF1

PF1

NumLock

F3

Leertaste

Leertaste

Leertaste

F4

PF3

PF3

Taste “*”

F5

Eingabetaste

F10, [exit]

F5

F6

Keine

Keine

Keine

F7

Keine

F18

Erste nicht beschriftete Taste rechts von Pause/Break

F8

Keine

F19

Zweite nicht beschriftete Taste rechts von Pause/Break

 
  • In vielen Anwendungen wird die Tabulatortaste verwendet, um den Cursor in das nächste Feld zu verschieben; mit der Umschalt- und der Tabulatortaste wird der Cursor ins vorige Feld verschoben. Bei DEC-Terminals bzw. DEC-Emulationen sind diese beiden Aktionen identisch, und der Cursor kann nur vorwärts verschoben werden. Steht der Cursor im letzten Feld auf dem Bildschirm, können Sie ihn mit der Tabulatortaste wieder in das erste Feld verschieben.

  • DEC-Terminals unterstützten keine Menüs für Funktionstasten; solche Menüs werden daher bei diesen Terminals nicht angezeigt.

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