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HP-UX Konfiguration der Peripheriegeräte: HP 9000 Rechner > Kapitel 5 Konfigurieren
von Platten, Plattensystemen und CD-ROM-LaufwerkenPlanung der Konfiguration einer Festplatte |
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Sehen Sie für jeden Laufwerkstyp die in diesem Kapitel beschriebenen Informationen durch. Stellen Sie fest, welche(r) Gerätetreiber für das zu installierende Laufwerk und die entsprechende Schnittstelle im Systemkern installiert sein muss. Eine Liste der Gerätetreiber finden Sie im Abschnitt „Auswählen von Gerätetreibern für Platten und Plattenschnittstellen“. Nachdem Sie sich auf diese Weise einen Überblick über die Konfiguration verschafft haben, fahren Sie mit Abschnitt „Konfigurieren von HP-UX für eine neue Platte“ fort. Die Gesamtleistung des Systems hängt zum Teil davon ab, wie die Festplatten in Ihrem System angeordnet sind. Durch die Verteilung der Daten auf Ihren Festplatten können Sie eventuell die Leistung Ihres Systems erheblich verbessern. Verwenden Sie nach Möglichkeit statt einer einzigen Platte mit hoher Kapazität mehrere kleinere Platten. Konfigurieren Sie mittelgroße Festplatten (z.B. 677 MB oder 1 GB) für die Dateisysteme / und /usr und für Anwendungsprogramme. Für Benutzerdateien, Datenbankdateien und andere Komponenten, die dynamisch wachsen, sollten Sie separate Platten verwenden. Auf diese Weise kann das System Verarbeitungen effizienter durchführen, da die Ein-/Ausgabe auf mehrere Datenträger verteilt wird und die Zeit für die Integritätsprüfung des Dateisystems verkürzt wird. Beachten Sie die Empfehlungen von HP bezüglich der maximalen Anzahl von Platten und Plattensystemen pro Schnittstellenkarte. Die Leistung Ihres Systems wird außerdem durch Faktoren wie die Art des Plattenzugriffs (Direktzugriff bzw. Zugriff), die CPU-Belastung, die Gesamtkapazität Ihres Systems, die Länge der Kabel und die verwendete Blockgröße beeinflusst. Ihr HP Vertriebsbeauftragter kann Ihnen Informationen zu der zu erwartenden Systemleistung, basierend auf der durchschnittlichen Systemauslastung und den verwendeten Festplatten, geben. Zur Konfiguration und Verwaltung der Plattensysteme HP A3231A und A3232A müssen Sie SAM verwenden. Die Konfigurationsprogramme für diese Geräte können nicht über eine Befehlszeile aufgerufen werden. Wenn Sie andere Plattensysteme konfigurieren, vergewissern Sie sich, dass Sie die Dateigruppe C2400-UTIL mit den Hilfsprogrammen zur Konfiguration von Plattensystemen in Ihr System geladen haben. Schlagen Sie in der Hardwaredokumentation nach, wie umfangreich der Schutz Ihrer Daten bei der RAID-Stufe ist, mit der das Plattensystem geliefert wurde. Wenn Sie eine andere RAID-Stufe verwenden wollen, verwenden Sie die zu diesem Zweck bereitgestellten Hilfsprogramme für Plattensysteme. Wenn Sie ein Plattensystem mit mehreren Steuereinheiten konfigurieren, müssen Sie mehrere Zieladressen verwenden. Vergewissern Sie sich, dass mit der verwendeten SCSI-Schnittstelle eine ausreichende Anzahl von Bus-Adressen zur Verfügung steht. Versuchen Sie nicht, Festplatten mit mehr als 4 GB Kapazität zu verwenden, ohne diese Speicherkapazität mit LVM (Logical Volume Manager) zu unterteilen. HP-UX kann keine Festplatten mit mehr als 4 GB als eine Einheit adressieren; der über diese Kapazität hinausgehende Plattenplatz kann in diesem Fall nicht genutzt werden. Innerhalb dieser Kapazitätsgrenzen können Hardwarepartitionen problemlos eingesetzt werden. Die Plattenbereiche für Systemstart (Boot-Bereich), Speicherabzüge (Dump-Bereich) oder primäre Auslagerung (primärer Swap-Bereich) dürfen nicht größer als 2 GB sein. Mit dem Programm “Logical Volume Manager” (LVM) können Sie Plattensysteme in logische Datenträger (“Volumes”) unterteilen, gespiegelte Dateisysteme verwalten und Dateisysteme auf Plattensystemen im unabhängigen Modus verwenden. Hinweise zur Konfiguration und Verwaltung von Dateisystemen mit LVM finden Sie im Handbuch Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen. Vergewissern Sie sich, dass alle Bus-Verbindungen mit geeigneten Widerständen abgeschlossen sind. Achten Sie darauf, dass die Länge der Kabel (einschließlich der internen SCSI-Kabel) innerhalb der empfohlenen Grenzen liegt. CD-ROM-Laufwerke werden wie Standardfestplatten mit SAM oder über die Befehlszeile konfiguriert. Da CD-ROM-Laufwerke jedoch keine beschreibbaren Dateisysteme verwenden, gelten folgende Einschränkungen:
Diskettenlaufwerke werden bei manchen HP-UX-Systemen als interne Geräte installiert. Möglicherweise müssen Sie die Gerätetreiber im System konfigurieren, damit HP-UX mit diesen Datenträgern arbeiten kann. (Hinweise zu Gerätetreibern finden Sie unter floppy(7) auf den HP-UX Hilfeseiten und im Abschnitt „Richtlinien für die Konfiguration von Diskettenlaufwerken“.)
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