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HP-UX Konfiguration der Peripheriegeräte: HP 9000 Rechner > Kapitel 5 Konfigurieren von Platten, Plattensystemen und CD-ROM-Laufwerken

Auswählen von Gerätetreibern für Platten und Plattenschnittstellen

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Technische Dokumentation

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In den folgenden Abschnitten zu SCSI-Schnittstellen sowie zu Diskettenlaufwerken finden Sie Informationen zu Gerätetreibern, die im Systemkern geladen sein müssen, damit HP-UX das Plattenlaufwerk ansprechen kann. Wählen Sie den Gerätetreiber für die Schnittstelle aus, für die Sie das Laufwerk konfigurieren wollen.

Wenn Sie einen Gerätetreiber für einen Rechner der Serie 700 verwenden wollen, der nicht von Hewlett-Packard zur Verfügung gestellt wurde, schlagen Sie die Hinweise für die Konfiguration im Handbuch Driver Development Guide nach.

Nachdem Sie festgestellt haben, welche Gerätetreiber Sie verwenden müssen, fahren Sie mit dem Abschnitt „Konfigurieren von HP-UX für eine neue Platte“ fort.

Richtlinien für die Konfiguration von SCSI-Platten

Die SCSI-Adresse eines Geräts gibt die Priorität des Geräts bei der Anforderung des SCSI-Busses an. Verwenden Sie die Adresse 7 für das Gerät mit der höchsten Priorität (normalerweise der Host-Adapter) und die folgenden Adressen in absteigender Reihenfolge: 6, 5, 4, 3, 2, 1, 0, 15, 14, 13, 12, 11, 10, 9, 8.

Jede SCSI-II-Karte (Fast-SCSI, Wide-SCSI oder Differential-SCSI) kann bis zu 15 Peripheriegeräte unterstützen, davon bis zu 7 Plattensysteme. Bedingt durch die Einschränkungen des Standards SCSI-II können Plattensysteme nur an die Adresse 0 bis 7 angeschlossen werden. Verwenden Sie die Adressen 8 bis 15 nicht für Plattensysteme.

Für Laufwerke, die über Fast-, Wide- und Differential-SCSI angeschlossen sind, wird mit HP-UX der Einsatz einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) zum Schutz gegen einen eventuellen Stromausfall empfohlen.

Die Länge der Kabel sollte bei “Single-Ended” SCSI-Konfigurationen maximal 6 Meter, bei SCSI-Konfigurationen (Fast/Wide/Differential) maximal 25 Meter betragen.

Vergewissern Sie sich, dass alle SCSI-Busse mit geeigneten Abschlusswiderständen ausgestattet sind.

Tabelle 5-1, „SCSI-II-Platten: Voraussetzungen für die Konfiguration“ sind die HP Platten und CD-ROM-Laufwerke aufgelistet, die über die SCSI-Schnittstelle an Rechnern der Serien 700 und 800 konfiguriert werden können.

Die in Gerätedateien verwendete Syntax c#t#d#[s#] ist aus der Ausgabe von ioscan abgeleitet: c# steht dabei für die Nummer der Schnittstellenkarte (Klasse ext_bus), an der das Laufwerk angeschlossen ist. t# ist die Zieladresse (SCSI-Adresse) des Plattenlaufwerks an der Schnittstelle, d# ist die Einheitennummer des Geräts. s# gibt die Abschnittsnummer an und wird aus Gründen der Rückwärtskompatibilität angegeben; die Gerätedatei adressiert die gesamte Platte (s0), wenn s# nicht angegeben ist. (Siehe HP-UX-Hilfeseite disk(7).)

Tabelle 5-1 SCSI-II-Platten: Voraussetzungen für die Konfiguration

Architektur

(SCSI-II-Typ)

Schnittstellenkarte

Schnittstellen-/ Gerätetreiber

Standardgerätedatei

Serie 700, Integr. E/A

(Single-Ended)[1]

(intern)

sdisk[2]

/dev/[r]dsk/c#t#d#[s#]

Serie 700 EISA

(Fast/Narrow/ Differential)[3]

25525B

eisa

sdisk[2]

(wie oben)

Serie 700, Modelle 735, 755[4]

(Fast/Wide/ Differential)

(intern)

sdisk[2]

(wie oben)

Serie 800 CIO

(Single-Ended)[5]

27147A

scsi2[6]

disc3[7]

(wie oben)

Serie 800 HP-PB

(Single-Ended)[8]

28655A

scsi1

disc3[7]

(wie oben)

Serie 800 HP-PB

(Fast/Wide/ Differential) [9]

25525B

scsi3

disc3[7]

(wie oben)

[1] Folgende Plattenlaufwerke können für SCSI-II (Single-Ended) in einem Rechner der Serie 700 konfiguriert werden: (A1999A), (A2655A), 2657A, C2214B, C2216T, C2217C, (C2291A), C2293A/T/U, C2295B, C2473T, C2963A, C2964A, C3020T, C3021T, C3023T, C3024T, C3027TU, C3028U, A3182A. (Die in Klammern angegebenen Modelle sind veraltet und nur zur Referenz angegeben.)

[2] sdisk bewirkt, dass sctl, c700 und c720 automatisch in den Systemkern einbezogen werden.

[3] Folgende Plattenlaufwerke können für eine EISA/SCSI-II-Schnittstelle (Fast/Narrow/Differential) für Rechner der Serie 700 konfiguriert werden: (C2425JK), (C2427JK), C2435A, (C2436HA), C2436HZ, C2438A, (C2439HA), C2439HZ/JA/JZ, (C2440HA), C2440HZ/JA/JZ, C2474J, (C2481A), (C2482A), (C2491A), (C2492A). (Die in Klammern angegebenen Modelle sind veraltet und nur zur Referenz angegeben.)

[4] Folgende Plattenlaufwerke können für eine SCSI-II-Schnittstelle (Fast/Wide/Differential) für Rechner der Serie 700 konfiguriert werden: C2435A, (C2436HA), C2436HZ, C2437HA/HZ, C2438A, (C2439HA), C2439HZ/JA/JZ, (C2440HA), C2440HZ/JA/JZ, C3032T, C3033T, C3034T, C3035T, C3036T, C3037U, C3038U, A3058A. (C2425JK) und (C2427JK) können ebenfalls angeschlossen werden, Wide-SCSI-Funktionen werden mit diesen Laufwerken jedoch nicht genutzt. (Die in Klammern angegebenen Modelle sind veraltet und nur zur Referenz angegeben.)

[5] Die folgenden Plattenlaufwerke können für eine “Single-Ended” CIO SCSI-II-Schnittstelle in einem Rechner der Serie 800 konfiguriert werden: A3182A, C2462F/R, C2474F/R/S, C2476F/R, A3182A.

[6] scsi2 bewirkt, dass cio_ca0 automatisch in den Systemkern einbezogen wird.

[7] disc3 bewirkt, dass target automatisch in den Systemkern einbezogen wird.

[8] Die folgenden Plattenlaufwerke können für eine HP-PB-Schnittstelle (Single-Ended) in einem Rechner der Serie 800 konfiguriert werden: (7957B), (7958B), (7959B), (A1999A), (A2655A), C2212A, (C2213A), C2281A, C2282A, (C2290A), (C2291A), C2460F/R, C2461F/R, (C2470S), (C2471S), C2472F/R/S, C2473F/R/S, C3020T, C3022R/T, C3023R/RZ/T, C3024R/RZ/T, C3027U, C3028U, C3040R/T, C3041R/T, C3044U, A3182A, C3560U. (Die in Klammern angegebenen Modelle sind veraltet und nur zur Referenz angegeben.)

[9] Die folgenden Plattenlaufwerke können für eine SCSI-II-Schnittstelle (Fast/Wide/Differential) in einem Rechner der Serie 800 konfiguriert werden: A3058A, C2435A, C2436HA/HZ, C2437HA/HZ, C2438A, C2439HA/HZ/JA/JZ, C2440HA/HZ/JA/JZ, C3032R/T, C3035R/T, C3036T, C3037U, C3050R/T, C3051R/T, A3058A, A3231A, A3232A, C3550R/T, C3551R/T, C3553RZ, C3554U.

 

Richtlinien für die Konfiguration von Diskettenlaufwerken

Diskettenlaufwerke werden intern installiert. Beachten Sie trotzdem die folgende Tabelle, um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Gerätetreiber für den Zugriff auf diese Laufwerke verwenden.

Im System 712 ist ein PC-Diskettenlaufwerk eingebaut, in manchen Rechnern der Serie 700 und der E-Klasse der Serie 800 sind dagegen SCSI-Diskettenlaufwerke eingebaut.

(Informationen zur Verwendung von Diskettenlaufwerken mit HP-UX finden Sie auch im Abschnitt „Überlegungen bei der Konfiguration eines Diskettenlaufwerks “.)

Tabelle 5-2 Diskettenlaufwerke: Voraussetzungen für die Konfiguration

Architektur

Schnittstellenkarte

Schnittstellen-/ Gerätetreiber

Standardgerätedatei

Modell 712

(intern)

pcfdc pcfloppy

/dev/[r]floppy/c#t#d# [1]

Serie 700
Single-Ended SCSI

(intern)

sflop

(wie oben)

Modell E
Single-Ended SCSI

(intern)

disc3 [2]

(wie oben)

[1] c#t#d# ist aus der Ausgabe von ioscan abgeleitet: c# steht dabei für die Nummer der Schnittstellenkarte (Klasse ext_bus), an der das Laufwerk angeschlossen ist. t# ist die Zieladresse (SCSI-Adresse) des Plattenlaufwerks an der Schnittstelle, d# ist die Einheitennummer des Geräts. Siehe auch disk(7).

[2] disc3 bewirkt, dass target automatisch in den Systemkern einbezogen wird.

 
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