 |
» |
|
|
 |
Sichern Sie die Daten auf dem Plattenlaufwerk.
Hinweise hierzu finden Sie im Abschnitt “Sichern von Daten” im
Handbuch Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen. Wenn es sich bei Ihrem System um einen NFS-Server handelt
und Dateisysteme auf der Platte exportiert werden, führen
Sie die folgenden Schritte durch: Melden Sie sich am NFS-Server an, und sehen
Sie in der Datei /etc/exports nach, wer die NFS-Clients sind. Hinweise hierzu
finden Sie unter exports(4) auf den HP-UX
Hilfeseiten. Benachrichtigen Sie die Benutzer der NFS-Client-Systeme,
dass die Daten auf der zu verschiebenden Platte zeitweise nicht
zur Verfügung stehen. Benutzer von plattenlosen Workstations
können ihr System während dieser Zeit gar nicht
verwenden. Hängen Sie dazu das Dateisysteme auf dem NFS-Client
aus. Hängen Sie das Dateisystem vom NFS-Client aus, da
auf dem NFS-Client sonst beim Zugriff auf die Dateien dieser Platte
NFS-Fehlermeldungen angezeigt werden. Zum Aushängen der Dateisysteme der NFS-Clients haben
Sie verschiedene Möglichkeiten: Rufen Sie den Bereich Remote Administration in SAM auf dem NFS-Server
auf, und hängen Sie die Dateisysteme über diesen entfernten
Zugriff aus. Melden Sie sich direkt auf den einzelnen NFS-Clients
an, und hängen Sie die Dateisysteme mit SAM oder über
HP-UX-Befehle aus.
Im Handbuch Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen finden
Sie ausführliche Anleitungen zum Aushängen von
Dateisystemen. Im Handbuch Installing and Administering
NFS Services finden Sie ausführliche Erläuterungen
zu Netzwerk-Dateisystemen.
Erstellen Sie eine Sicherungskopie der Datei /etc/fstab (cp /etc/fstab /etc/fstab.old). Bearbeiten Sie die Datei /etc/fstab, und entfernen Sie alle Einträge zum
Einhängen der zu entfernenden Platte. Entfernen Sie in
der Datei /etc/fstab auf allen NFS-Client-Systemen die Einträge
zum Einhängen von Dateisystemen, die sich auf der zu entfernenden
Platte befinden. Wenn Sie eine LVM-Platte entfernen, gehen Sie wie folgt
vor: Geben Sie den Befehl vgdisplay -v ein, um den Inhalt der aktiven Datenträgergruppen
anzuzeigen. (Wenn Sie eine LVM-Platte verschieben, beziehen sich
die meisten LVM-Befehle auf die Datenträgergruppe, zu der
die Platte gehört.) Geben Sie den Befehl lvdisplay -v für jeden logischen Datenträger in
der Datenträgergruppe der zu verschiebenden Platte ein,
um festzustellen, welche logischen Datenträger sich über
die zu verschiebende Platte und andere Platten erstrecken. Wenn
solche Datenträger vorhanden sind, gehen Sie wie folgt
vor: Sichern Sie die Daten, und entfernen
Sie den logischen Datenträger mit dem Befehl lvremove, oder geben Sie, falls es sich um eine gespiegelte Platte handelt, den Befehl lvreduce -m 0 ein.
Geben Sie den Befehl vgchange ein, um die Datenträgergruppe, zu der die
Platte hinzugefügt werden soll, zu inaktivieren. Wenn die Platte eine gesamte Datenträgergruppe
umfasst, entfernen Sie diese mit dem Befehl vgexport aus der Konfiguration. Wenn die Platte einen Teil einer Datenträgergruppe
umfasst, geben Sie den Befehl vgreduce ein. Die Platte kann jetzt entfernt werden.
Benachrichtigen Sie die Benutzer, dass zum Entfernen
der Platte ein Systemabschluss durchgeführt wird. Führen Sie mit dem Befehl shutdown den Systemabschluss durch, und bringen Sie Ihr
System in den Einbenutzermodus. Wenn Sie das Plattenlaufwerk verwenden, das vom Systemkern
für die primäre Auslagerung (swap) und den Speicherabzug (dump) verwendet wird, konfigurieren Sie den Systemkern
neu, und ordnen Sie diese Bereiche neu zu. Hinweise hierzu finden
Sie im Handbuch Verwalten von Systemen und Arbeitsgruppen. Stoppen Sie das System: Schalten Sie zunächst alle angeschlossenen
Peripheriegeräte und anschließend die Systemeinheit
aus. Schalten Sie das Plattenlaufwerk aus, und ziehen Sie
den Anschluss des Laufwerks ab. Schalten Sie alle an das System angeschlossenen Peripheriegeräte
und dann erst die Systemeinheit ein. Beim Starten
identifiziert insf alle gefundenen Geräte und erstellt /dev-Dateien für diese Geräte. Melden Sie sich an. Aktualisieren Sie alle Softwareanwendungen, die die
entfernte Platte verwenden, um sicherzustellen, dass sie auf die
neuen Gerätedateien zugreifen. Ausführliche Hinweise
hierzu finden Sie in der Dokumentation zu den Anwendungsprogrammen.
|