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HP-UX Konfiguration der Peripheriegeräte: HP 9000 Rechner > Kapitel 9 Konfigurieren von unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USVs)

Planung der Konfiguration einer USV

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Technische Dokumentation

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Überlegungen zur Hardware

Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl einer USV ist ihre Ladekapazität.

Stellen Sie fest, welche Hardwarekomponenten außer dem Server durch eine USV abgesichert werden sollen. Beispiel:

  • Wenn Benutzer in einem anderen Gebäude vom Server abhängig sind oder LAN-Zugriffe erforderlich sind, damit mehrere Server in einem Gebäude sauber abgeschlossen werden können, müssen Sie eventuell sicherstellen, dass die LAN-Schnittstelle über eine USV abgesichert ist.

  • Wenn Sie auf die per USV abgesicherten Server per Einwahl zugreifen müssen, sollten die Rückwähl-Einheit und der DTC ebenfalls über eine USV abgesichert sein.

Ermitteln Sie die erforderliche Kapazität in Volt/Ampere (VA), um sicherzustellen, dass die USV den zu erwartenden Belastungen standhält. Ausführliche Informationen über die Anzahl der Geräte und Systeme, die mit einer USV vom Typ HP PowerTrust abgesichert werden können, finden Sie im HP Konfigurationshandbuch.

Wenn Sie Platten oder andere Peripheriegeräte zu einem über eine USV abgesicherten Computersystem hinzufügen, berechnen Sie die potentielle Belastung neu, um sicherzustellen, dass die Kapazität der USV auch für die neue Konfiguration ausreicht.

Vor der Installation der USV müssen Sie den Standort entsprechend vorbereiten. Hinweise zu diesem Thema für Ihr USV-Modell finden Sie im Hardware-Installationshandbuch zu der USV und im Handbuch PowerTrust System Guide (Bestellnummer 5961-8383).

Abbildung 9-1, „Beispielkonfiguration einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV)“ zeigt ein Beispiel einer USV-Konfiguration. (Beachten Sie, dass die RS-232-C-Verkabelung zwischen Konsole und Systemeinheit in dieser Abbildung nicht dargestellt ist. Alle gesicherten Komponenten werden über die USV mit Strom versorgt; die USV wiederum ist an eine Stromquelle angeschlossen.

Abbildung 9-1 Beispielkonfiguration einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV)

Beispielkonfiguration einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV)

Richtlinien zur Verkabelung

Für die Kommunikation mit dem Host-Rechner ist jede PowerTrust-USV mit einem seriellen RS-232-C-Anschluss (Bestellnummer 5061-2569) ausgestattet; die Belegung dieses Anschlusses ist in Tabelle 9-1, „Pin-Belegung des RS-232-C-Kabels der USV“ dargestellt. Das Kabel ist 2 Meter lang und weist am einen Ende (Anschluss an USV) einen DB-9-Stecker, am anderen Ende (Anschluss an MUX) einen DB-25-Stecker auf. Falls die Länge dieses Kabels nicht ausreicht, können Sie ein 25-poliges RS-232-C-Verlängerungskabel (Bestellnummer 3062C, Länge 25 m) zwischen dem MUX-Anschluss und dem DB-25-Stecker einfügen. Die Gesamtlänge des RS-232-C-Kabels sollte nicht mehr als 10 Meter betragen.

HINWEIS: Verwenden Sie zum Anschließen einer USV an den seriellen Anschluss kein Standard-Terminal-Kabel; die Belegung der Pins ist nicht identisch.

Tabelle 9-1 Pin-Belegung des RS-232-C-Kabels der USV

USV

MUX

9 Pins(M)

25 Pins(M)

Empfangen

1

3

Senden

2

2

Erdung

9

7

 

Der Rechner sollte für jede konfigurierte USV über einen dedizierten MUX-Kommunikationsanschluss verfügen. Zusätzliche USV-Einheiten müssen an zusätzliche dedizierte MUX-Anschlüsse angeschlossen werden.

Hewlett-Packard unterstützt 25-polige MUX-Anschlüsse für den Betrieb mit USVs. Der Modemanschluss am MFIO (Konsolen-LAN-pca) und MUX-Anschlüsse vom Typ RJ45, RS-232 3-polig sowie RS-422 5-polig werden mit USVs nicht unterstützt.

Für jede USV am System wird das mitgelieferte RS-232-C-Kabel an die USV und an einen Anschluss an der Verteilerleiste (MDP) angeschlossen. Die Konsole des Rechners muss für Anschluss 0 konfiguriert werden. Die USV kann mit Anschluss 1 des MDP verbunden werden.

Überlegungen zur Software

Vergewissern Sie sich, dass die Dateigruppe UPS-TOOLS für die Powertrust-USV geladen wurde. Sie können zum Laden dieser Dateigruppe den Befehl swinstall verwenden. Hinweise zum Laden von Dateigruppen finden Sie im Handbuch HP OpenView Software Distributor Administrator's Guide.

Die Verbindung zu USVs erfolgt über Netzkabel und MUX-Anschlüsse; ioscan kann daher die USV nicht erkennen. Statt der USV wird lediglich der MUX-Anschluss angezeigt.

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