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Sie können ein virtuelles System mit Merkmalen erstellen, die der VM Host zum Zeitpunkt der Erstellung nicht bereitstellen kann. Auf diese Weise können Sie virtuelle Systeme erstellen, die nach Änderungen der Systemkonfigurationen ausgeführt werden können. Der folgende Befehl erstellt z. B. das virtuelle System compass1 mit 3 vCPUs und 4 MB zugewiesenem Speicher: # hpvmcreate -P compass1 -c 3 -r 4GB
HPVM guest compass1 configuration problems:
Warning 1: Guest's vcpus exceeds server's physical cpus.
Warning 2: Insufficient cpu resource for guest.
These problems may prevent HPVM guest compass1 from starting.
hpvmcreate: The creation process is continuing.
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Da der VM Host zurzeit nicht für die Unterstützung des neuen virtuellen Systems konfiguriert ist, zeigen Warnmeldungen die jeweiligen Merkmale an, die unzureichend sind. Wenn Sie ein virtuelles System starten, ermittelt der VM Host, ob die aktuelle Systemkonfiguration die Merkmale des virtuellen Systems unterstützen kann. Die Möglichkeit des Systems, das virtuelle System auszuführen, kann durch andere zurzeit ausgeführte virtuelle Systeme beeinträchtigt werden, weil die physischen Prozessoren und der Speicher gemeinsam verwendet werden. Alle zugeordneten vswitches müssen gestartet werden, und Speichergeräte müssen dem virtuellen System zur Verfügung gestellt werden. Wenn das virtuelle System nicht gestartet werden kann, wird eine Meldung ähnlich der folgenden generiert: # hpvmstart -P compass1
HPVM guest compass1 configuration problems:
Warning 1: Insufficient free memory for guest.
Warning 2: Insufficient cpu resource for guest.
These problems may prevent HPVM guest compass1 from booting.
hpvmstart: Unable to continue. |
Sie können die Systemkonfiguration ändern oder das virtuelle System bearbeiten. Um die Merkmale eines virtuellen Systems zu ändern, verwenden Sie den Befehl hpvmmodify. Tabelle 3-4 beschreibt die Optionen, die Sie mit dem Befehl hpvmmodify verwenden können. Tabelle 3-4 Optionen des Befehls „hpvmmodify“ | Option | Beschreibung |
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| -P VM_Name | Gibt den Namen des virtuellen Systems an. Der Name kann aus bis zu 256 alphanumerischen Zeichen einschließlich A-Z, a-z, 0-9, Bindestrich (-), Unterstrich (_) und Punkt (.) bestehen. Der Name des virtuellen Systems darf nicht mit einem Bindestrich (-) beginnen. Sie müssen die Option -P oder -p angeben. | | -p VM_Nummer | Gibt die Nummer des virtuellen Systems an. Zum Ermitteln der Nummer des virtuellen Systems geben Sie den Befehl hpvmstatus ein. | | -F | Unterdrückt alle Überprüfungen auf Ressourcenkonflikte sowie die zugehörigen Warnmeldungen (Force-Modus). Verwenden Sie den Force-Modus ausschließlich für die Problembehandlung. | | -s | Überprüft den Status der Konfiguration des virtuellen Systems und gibt Warnungen und Fehler zurück, erstellt das virtuelle System jedoch nicht. | | -N Neuer_VM_Name | Gibt einen neuen Namen für das virtuelle System an. | | -l VM_Label | Ändert die Bezeichnung für dieses virtuelle System. Die Bezeichnung kann aus bis zu 256 alphanumerischen Zeichen einschließlich A-Z, a-z, 0-9, Bindestrich (-), Unterstrich (_) und Punkt (.) bestehen. Wenn Sie Leerzeichen verwenden möchten, muss die Bezeichnung in doppelte Anführungszeichen (" ") eingeschlossen werden. | | -B Start_Attr | Ändert das Startverhalten des virtuellen Systems. Geben Sie für Start_Attr einen der folgenden Werte ein: auto: Startet das virtuelle System automatisch, wenn Integrity VM auf dem VM Host initialisiert wird. manual: Das virtuelle System wird nicht automatisch gestartet. Verwenden Sie den Befehl hpvmstart, um das virtuelle System manuell zu starten. | | -O Betriebssystemtyp[:version] | Ändert den Typ und die Version des Betriebssystems, das auf dem virtuellen System ausgeführt wird. Der Parameter os-type kann die folgenden Werte (ohne Unterscheidung von Groß- und Kleinschreibung) annehmen: HPUX Windows | | -c Anzahl_vCPUs | Ändert die Anzahl der virtuellen CPUs, die dieses virtuelle System zum Startzeitpunkt erkennt. Wenn keine Angabe erfolgt, wird der Standardwert 1 verwendet. Die maximale Anzahl von vCPUs, die Sie einem virtuellen System zuweisen können, ist die Anzahl der physischen Prozessoren auf dem VM Host-System. | | -e Prozent | -E Zyklen | Ändert die CPU-Berechtigung des virtuellen Systems in CPU-Zyklen. Um den Prozentsatz der CPU-Leistung anzugeben, geben Sie die folgende Option ein:Um die Taktzyklen anzugeben, geben Sie die folgende Option ein:-E ZyklenM (für Megahertz)
-E ZyklenG (für Gigahertz) |
| | -g Gruppe[:{Admin|Oper}] | Gibt eine Gruppenautorisierung an. Die angegebene Verwaltungsebene (admin oder oper) wird auf die angegebene Benutzergruppe angewendet. | | -u Benutzer[:{Admin|Oper}] | Gibt eine Benutzerautorisierung an. Die angegebene Verwaltungsebene (admin oder oper) wird auf den angegebenen Benutzer angewendet. | | -a Ressource | Fügt dem virtuellen System ein virtuelles Speicher- oder Netzwerkgerät hinzu. Weitere Informationen finden Sie unter hpvmresources(1M). | | -m Ressource | Ändert eine vorhandene E/A-Ressource für ein virtuelles System. Die Ressource wird wie unten beschrieben angegeben. Sie müssen die Hardwareadresse des zu ändernden Geräts angeben. Der Teil des Werts von Ressource, der sich auf das physische Gerät bezieht, gibt ein neues physisches Gerät an, das das im Einsatz befindliche Gerät ersetzt. | | -d rsrc | Löscht eine virtuelle Ressource. | | -r Kapazität | Ändert die Arbeitsspeicherkapazität, die für dieses virtuelle System verfügbar ist. Geben Sie die Kapazität als KapazitätM (für MB) oder als KapazitätG (für GB) an. | | -i package-name | Gibt an, ob das virtuelle System von Serviceguard oder gWLM (oder beidem) verwaltet wird. Geben Sie für das Argument mindestens einen der folgenden Parameter an:SG gibt an, dass der VM Host ein Serviceguard-Clusterknoten ist. SG_pkgname gibt an, dass der VM Host ein Serviceguard-Paket ist. GWLM gibt an, dass der VM Host von gWLM verwaltet wird. NONE gibt an, dass keine externen Manager vorhanden sind.
Für einen Knoten, der sowohl von Serviceguard als auch von gWLM verwaltet wird, werden die Parameter durch ein Komma getrennt. Beispiel: SG_compass1,gWLM. Geben Sie diese Option nicht an. Diese Option wird intern von Integrity VM verwendet. | | -j [0|1] | Gibt an, ob das virtuelle System ein verteiltes Gastsystem ist (d. h., von Serviceguard verwaltet wird und mittels Failover an ein anderes Clustermitglied übergeben werden kann, das Integrity VM ausführt). Geben Sie diese Option nicht an. Diese Option wird intern von Integrity VM verwendet. |
Um die Merkmale des problematischen virtuellen Systems compass1 so zu ändern, dass die vCPUs und der virtuelle Speicher entfernt werden, geben Sie den folgenden Befehl ein: # hpvmmodify -P compass1 -c 1 -r 2 GB |
Der Befehl ändert die folgenden Merkmale des virtuellen Systems compass1: -r 2 GB gibt 2 GB Arbeitsspeicher an.
Der Befehl hpvmmodify hat keine Warnungen generiert. Das VM Host-System ist daher bereit, das virtuelle System zu starten. Nachdem Sie die erforderlichen Änderungen vorgenommen haben, verwenden Sie den Befehl hpvmstart, um das virtuelle System zu starten. Beispiel:  |
# hpvmstart -P compass1
(C) Copyright 2000 - 2006 Hewlett-Packard Development Company, L.P.
Initializing System Event Log
Initializing Forward Progress Log
Opening minor device and creating guest machine container
Creation of VM, minor device 2
Allocating guest memory: 2.048MB
allocating low RAM (0-40000000, 2.048MB)
/opt/hpvm/lbin/hpvmapp (/var/opt/hpvm/uuids/8ba249f2-3399-11db-aacc-00306ef392e0
/vmm_config.next): Allocated 1073741824 bytes at 0x6000000100000000
locking memory: 0-40000000
allocating firmware RAM (ffaa0000-ffab5000, 84KB)
/opt/hpvm/lbin/hpvmapp (/var/opt/hpvm/uuids/8ba249f2-3399-11db-aacc-00306ef392e0
/vmm_config.next): Allocated 86016 bytes at 0x6000000140000000
locked SAL RAM: 00000000ffaa0000 (4KB)
locked ESI RAM: 00000000ffaa1000 (4KB)
locked PAL RAM: 00000000ffaa4000 (4KB)
locked Min Save State: 00000000ffaa5000 (1KB)
RAM alignment: 40000000
Memory base low : 6000000100000000
Memory base FW : 6000000140000000
Loading boot image
Image initial IP=102000 GP=62C000
Initialize guest memory mapping tables
Starting event polling thread
Starting thread initialization
Daemonizing....
hpvmstart: Successful start initiation of guest 'compass1'
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Das virtuelle System compass1 wird gestartet. Nun muss das Gastbetriebssystem installiert werden. Weitere Informationen zum Erstellen von HP-UX-Gastsystemen finden Sie unter Kapitel 4. Weitere Informationen zum Erstellen von Windows-Gastsystemen finden Sie unter Kapitel 5.
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