Wechselt zum Inhalt Deutschland - Deutsch
HP.com Deutschland Startseite Produkte und Services Support und Treiber Lösungen Kaufen
» Kontakt zu HP
Weitere Optionen
HP.com Deutschland Startseite
HP Integrity Virtual Machines: Installation, Konfiguration und Verwaltung: Version A.03.50 > Kapitel 1 Einführung

Informationen zu HP Integrity Virtual Machines

» 

Technische Dokumentation

Gesamtes Buch in PDF
» Kommentare
Text beginnt hier

 » Inhaltsverzeichnis

 » Glossar

 » Stichwortverzeichnis

HP Integrity Virtual Machines ist eine Partitionierungs- und Virtualisierungstechnologie zur Isolierung von Betriebs­systemen, die eine präzisere CPU-Zuordnung und die gemeinsame Nutzung von E/A-Ressourcen ermöglicht. Integrity VM kann auf einem Integrity-Server oder einer Hardwarepartition (nPartition) unter HP-UX installiert werden. Die Integrity VM-Umgebung besteht aus zwei Arten von Komponenten:

  • VM-Host

  • Virtuelle Systeme (auch als Gastsysteme bezeichnet)

Der VM Host virtualisiert physische Prozessoren, Arbeitsspeicher und E/A-Geräte und ermöglicht Ihnen auf diese Weise, diese als virtuelle Ressourcen jedem virtuellen System zuzuweisen.

Virtuelle Systeme sind Abstraktionen von realen physischen Systemen. Das Gast­betriebs­system wird auf dem virtuellen System so wie auf einem physischen Integrity-Server ohne besondere Änderungen ausgeführt. Integrity VM stellt ein kleines Gastsystemsoftwarepaket zur Verfügung, das die lokale Verwaltung des virtuellen Systems des Gastsystems unterstützt.

Abbildung 1-1 Hardwarekonsolidierung mithilfe von Integrity VM

Hardwarekonsolidierung mithilfe von Integrity VM

Bei den Gastsystemen handelt es sich um vollständig geladene, lauffähige Systeme, ein­schließlich Betriebs­systemen, Dienstprogrammen für die System­verwaltung, Anwendungen und Netzwerken, die alle in der von Ihnen eingerichteten Umgebung des virtuellen Systems ausgeführt werden. Sie starten und verwalten Gastsysteme über die gleichen Speichermedien und Vorgehensweisen, die Sie auch verwenden würden, wenn das Gast­betriebs­system auf einer eigenen dedizierten physischen Hardwareplattform ausgeführt würde. Sogar die System­verwaltungs­berechtigungen lassen sich bestimmten Virtuelle-Systeme-Administratoren zuordnen.

HP Integrity VM lässt sich beispielsweise nutzen, um mehrere virtuelle Systeme auf demselben physischen System auszuführen. Die Anzahl der virtuellen Systeme, die konfiguriert werden können, ist unbeschränkt. Es können jedoch maximal 256 virtuelle Systeme gleichzeitig auf einem VM Host gestartet werden. Jedes virtuelle System ist von den anderen Systemen isoliert. Der VM Host-Administrator ordnet dem Gastsystem virtuelle Ressourcen zu. Das Gastsystem greift genau auf so viele CPUs zu, wie ihm vom VM Host-Administrator zugeordnet wurden. Die CPU-Nutzung wird über ein Berechtigungssystem geregelt. Zur Optimierung der CPU-Nutzung und zur Verbesserung der CPU-Leistung können Sie das System entsprechend anpassen. Auf dem virtuellen System kann ein symmetrisches Multiprozessorsystem ausgeführt werden, wenn das VM-Host-System diesem genügend physische CPUs zuordnen kann. Abbildung 1-1 zeigt, wie ein HP-UX-System und ein Windows-System auf einem Integrity-Server zusammengefasst (konsolidiert) werden können. Der HP-UX-Startdatenträger wird auf demselben Speichergerät konsolidiert wie der VM Host-Startdatenträger und der Speicher des Windows-Gastsystems. Das Windows-Gastsystem kann auch auf Wechselmedien (CD/DVD) zugreifen, die nach Bedarf neu definiert werden können.

Da mehrere virtuelle Systeme dieselben physischen Ressourcen gemeinsam nutzen, können auch E/A-Geräte mehreren Gastsystemen zugeordnet werden, um so die Nutzung der E/A-Systeme zu optimieren und die Wartungskosten für das Rechenzentrum zu senken. Die Konsolidierung von Systemen auf einer Plattform bewirkt, dass Ihr Rechenzentrum mit weniger Hardware und Managementressourcen auskommt.

Mit virtuellen Systemen lassen sich auch Betriebsumgebungen mühelos duplizieren, wobei diese auf den einzelnen virtuellen Systemen isoliert bleiben und über eine einzige zentrale Konsole verwaltet werden. Integrity VM ermöglicht Ihnen das Erstellen und Klonen von virtuellen Systemen über eine einfache Befehlsoberfläche. Sie können vorhandene Gastsysteme ändern und Netzwerke einrichten, die Datenkommunikation über die Netz­werk­schnitt­stelle des VM Hosts oder das lokale Netzwerk des Gastsystems (localnet) ermöglichen. Da alle Gastsysteme dieselben physischen Ressourcen gemeinsam nutzen, können Sie identische Konfigurationen voraussetzen. Dies gilt auch für die Hardwaregeräte, die als Basis für die virtuellen Geräte der einzelnen Gastsysteme dienen. Zum Testen von aktualisierter Software und von Systemänderungen geben Sie einfach entsprechende Befehle zum Erstellen, Überwachen und Entfernen von virtuellen Systemen ein.

Integrity VM kann die Verfügbarkeit und Kapazität Ihres Rechenzentrums verbessern. Mit virtuellen Systemen können Sie isolierte Umgebungen ausführen, in denen unterschiedliche Anwendungen dieselbe physische Hardware nutzen. Anwendungsfehler und Systemereignisse, die in einem virtuellen System auftreten, haben keine Auswirkungen auf die anderen virtuellen Systeme. Durch das Zuordnen von E/A-Geräten zu mehreren virtuellen Systemen kann ein Gerät von mehr Benutzern als bisher verwendet werden. Das Rechenzentrum kann daher mit weniger teuren Hardwareplattformen und Geräten mehr Benutzer und Anwendungen unterstützen.

Druckbare Version
Datenschutzerklärung

Impressum
Mit der Benutzung dieser Website erklären Sie sich mit den entsprechenden Nutzungsbedingungen einverstanden
© 2007 Hewlett-Packard Development Company, L.P.