Der vom VM Host-System genutzte Speicher ist in diesem Release besser geschützt. Mit dem neuen Befehl hpvmhostrdev werden Platten, LUNs und logische Volumen, die vom VM Host für sein Betriebssystem, Dateisystem sowie als Auslagerungsspeicher verwendet werden, in der Integrity VM-Gerätedatenbank als „reservierte Geräte“ gekennzeichnet. Dadurch wird ihre Nutzung durch virtuelle Systeme als Speicher verhindert und so eine versehentliche Beschädigung oder Zerstörung der VM-Host-Umgebung vermieden.
Beim Starten von Integrity VM auf dem VM-Host-System wird der Befehl hpvmhostrdev aufgerufen, durch den die reservierten Geräte automatisch zur Integrity VM-Gerätedatenbank hinzufügt werden. Der Befehl hpvmhostrdev basiert auf denselben Speicheranalysewerkzeugen, die auch von System Management Homepage (SMH) und anderen Verwaltungstools von Virtual Server Environment (VSE) verwendet werden. Dies gewährleistet Konsistenz über alle HP Verwaltungsprodukte hinweg.
Benutzer mit der entsprechenden Berechtigung können den Befehl hpvmhostrdev auf dem VM-Host-System auch zum Aktualisieren der Integrity VM-Gerätedatenbank verwenden. Standardmäßig erzwingt der Befehl einen vollständigen Hardwaresuchlauf auf dem VM-Host-System. Anhängig von der Speichergröße und Netzwerkkonfiguration kann die Ausführung einige Minuten dauern. Die Verwendung des Befehls ist immer dann sinnvoll, wenn neue Hardware zum VM-Host-System hinzugefügt wird. Der Befehl hpvmhostrdev kann auch mit der Option -u verwendet werden, bei der kein neuer Hardwaresuchlauf erzwungen wird, sondern die Aktualisierung der Gerätedatenbank auf der Grundlage der letzten Hardwarekonfigurationsinformationen erfolgt. Als einzige weitere Option akzeptiert hpvmhostrdev die Option -h, mit der eine kurze Übersicht über die verfügbaren Optionen und deren Verwendung angezeigt wird.