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HP Integrity Virtual Machines: Installation, Konfiguration und Verwaltung: Version A.03.50 > Kapitel 5 Erstellen von Windows-Gastsystemen

Verwalten von Windows-Gastsystemen

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Verwenden Sie den Windows-Remotedesktop zum Verwalten des Windows-Gastsystems:

Melden Sie sich als Administrator an, und konfigurieren Sie Windows TCP/IP mit den Netzwerkinformationen, die an früherer Stelle an der Eingabeaufforderung SAC> bereitgestellt wurden. Installieren Sie SNMP aus den Windows-Verwaltungs- und Überwachungstools, und konfigurieren Sie die SNMP-Einstellungen. SNMP ist für das Produkt HP Systems Insight Manager (SIM) erforderlich, das VSE (Virtual Server Environment) bereitstellt.

Das HP Integrity Support Pack für Windows stellt die Komponenten zur Verfügung, die zum Verwalten des Windows-Gastsystems mithilfe von VSE erforderlich sind. Dabei handelt es sich z. B. um die folgenden Komponenten:

  • Agenten für HP SIM

  • Provider für VSE

  • Windows-Basisaktualisierungen für Integrity VM

  • System Management Homepage (SSM)

Um die SSM-Medien zu installieren, müssen Sie diese zuerst in das virtuelle DVD-Laufwerk einlegen. Wenn die virtuelle DVD der physischen DVD zugeordnet ist, müssen Sie den SSM-Mediendatenträger in das physische DVD-Laufwerk auf dem VM Host einlegen.

Wenn die virtuelle DVD einer ISO-Datei (z. B. den Windows-Installationsmedien) zugeordnet ist, müssen Sie das aktuelle Medium virtuell auswerfen und dann das SSM-Medium virtuell einlegen. Ändern Sie die virtuelle DVD zu diesem Zweck so, dass sie nun der ISO-Datei zugeordnet ist, die die SSM-Medien enthält.

Der folgende Befehl hpvmstatus zeigt z. B. die virtuelle DVD auf dem Windows-Gastsystem vmwin0 an:

# hpvmstatus -P vmwin0 |grep scsi
disk    scsi     0   0   0   0   0 file    /hpvm/VHD/vmwin0/vhd0
dvd     scsi     0   0   0   1   0 file    /ISO/MS_Ent_Ed_wSP1.iso

Um die virtuelle DVD zu wechseln, müssen Sie im Befehl hpvmmodify die Werte für den virtuellen Bus, das virtuelle Gerät und das virtuelle Ziel für die vorhandene DVD verwenden. Im Beispiel für den Befehl hpvmstatus etwa sind die Werte für den virtuellen Bus, das virtuelle Gerät und das virtuelle Ziel 0, 0 und 1. Der entsprechende hpvmmodify-Befehl lautet folgendermaßen:

# hpvmmodify -P vmwin0 -m dvd:scsi:0,0,1:file:/ISO/SmartSetup.iso

Da sich die SSM nun im virtuellen DVD-Laufwerk befindet, wird sie in Windows-Explorer in der Anzeige angezeigt, die dem Arbeitsplatz entspricht. Öffnen Sie aus dem Explorer-Fenster die DVD, und öffnen Sie dann die darin enthaltene Datei start.html. Diese Datei enthält Informationen, die Sie schrittweise durch die Installation von SSM führen. Weitere Einzelheiten finden Sie im Smart Setup Guide (in Englisch).

Nachdem Sie Smart Setup installiert haben, installieren Sie die Komponenten der HP Smart Update-Medien. Diese Medien sind bei HP erhältlich. Legen Sie die Smart Update-Medien in das virtuelle DVD-Laufwerk ein (Beschreibung siehe SSM). Sie bereiten die Smart Update-Installation auf die gleiche Weise wie für SSM vor. Öffnen Sie die virtuelle DVD, und öffnen Sie dann die Datei start.html. Installieren Sie die Betriebs­system- und Sicherheitskomponenten sowie weitere Komponenten von Smart Update, die für Ihre Windows-Systembereitstellung relevant sind.

Um VSE (Virtual Server Environment) zu aktivieren, ändern Sie die Windows-Firewalleinstellungen wie folgt:

  1. Öffnen Sie als Adminstrator des Windows-Gastsystems das Windows-Firewalldienstprogramm aus der Systemsteuerung, und klicken Sie auf die Registerkarte „Ausnahmen“:

  2. Erstellen Sie in der Firewall eine Ausnahme für VSE Provider. Klicken Sie auf Port hinzufügen, und legen Sie den Namen auf wbem-https fest. Legen Sie die Portnummer auf 5989 fest, und wählen Sie „TCP“ aus. Beispiel:

Sie können das Windows-Gastsystem nun mithilfe von VM Manager und SMH überwachen und verwalten. Weitere Informationen finden Sie im Handbuch Einführung in HP Integrity Virtual Machines Manager.

Wenn Sie ein Windows-Gastsystem herunterfahren möchten, verwenden Sie die Windows-System­verwaltungsverfahren. Die Integrity VM-Befehle zum Beenden von Gastsystemen fahren die Windows-​Software nicht ordnungsgemäß herunter und können zu Problemen führen, wenn das Windows-Gastsystem neu gestartet wird.

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