Wechselt zum Inhalt Deutschland - Deutsch
HP.com Deutschland Startseite Produkte und Services Support und Treiber Lösungen Kaufen
» Kontakt zu HP
Weitere Optionen
HP.com Deutschland Startseite
HP Integrity Virtual Machines: Installation, Konfiguration und Verwaltung: Version A.03.50

Glossar

» 

Technische Dokumentation

Gesamtes Buch in PDF
» Kommentare
Text beginnt hier

 » Inhaltsverzeichnis

 » Glossar

 » Stichwortverzeichnis

In diesem Glossar werden die Begriffe und Abkürzungen definiert, die in der Integrity VM-Produktdokumentation verwendet werden.

A

Accelerated Virtual Input/Output 

Siehe AVIO


Als Paket konfiguriertes virtuelles System 

Ein virtuelles System, das als Serviceguard-​Paket konfiguriert ist.


Anwendung 

Eine Sammlung von Prozessen, die eine bestimmte Funktion ausführen. Im Kontext von Clustern aus virtuellen Systemen ist eine Anwendung jede beliebige Software, die auf dem Gastsystem ausgeführt wird.


Anwendung für virtuelles System 

Das ausführbare Programm auf dem VM-Host, das das einzelne virtuelle System darstellt. Das Programm verwendet die Informationen aus der gastspezifischen Konfigurationsdatei zur Kommunikation mit den ladbaren Treibern und richtet die Instanz des virtuellen Systems ein.


APA 

Auto Port Aggregation. Ein HP-UX-​Softwareprodukt, das Linkaggregate erstellt, die auch als „Trunks“ bezeichnet werden. Diese stellen eine logische Gruppierung von mindestens zwei physischen Ports in einer „Fat Pipe“ zur Verfügung. Diese Portanordnung stellt eine größere Datenbandbreite bereit als normalerweise verfügbar wäre.


Asymmetrische Serviceguard-​Konfiguration 

Eine Clusterkonfiguration, in der die Clusterknoten keinen Zugriff auf denselben physischen Speicher und dieselben Netzwerkgeräte haben.


Aufnehmender Knoten 

Das Clusterelement, auf dem das Paket nach einem Failover gestartet wird.


Auslastung (Last) 

Die Gesamtheit der Prozesse in einem virtuellen System.


autoboot 

Eine Eigenschaft eines virtuellen Systems, die angibt, dass das System bei jedem Start von Integrity VM gestartet wird. Ein virtuelles System kann auf auto oder manual eingestellt werden. Dies geschieht über die Option -b der Befehle hpvmcreate, hpvmmodify, hpvmmigrate und hpvmclone.


AVIO 

Accelerated Virtual Input/Output. Ein E/A-Protokoll, das die E/A-Leistung von virtuellen Netzwerk- und Speichergeräten in der Integrity VM-Umgebung verbessert. Das Protokoll unterstützt außerdem mehr virtuelle E/A-Geräte pro Gastsystem. Sowohl auf dem VM Host als auch auf den Gastsystemen werden spezielle Treiber benötigt. Teilnehmende Gastsysteme müssen ein virtuelles E/A-Gerät enthalten, das für die Nutzung des AVIO-Protokolls konfiguriert ist.


B

BMC 

Abkürzung für Baseboard Management Controller. Die MP-Konsole (Management Processor) für auf Intel® Itanium basierende Systeme.


C

Cluster 

Mindestens zwei Systeme, die zusammen als Host für Lasten (Auslastungen) konfiguriert sind. Benutzer bemerken üblicherweise nicht, dass mehrere Systeme die Lasten verarbeiten.


Clusterelement 

Ein Clusterknoten, der aktives Mitglied des Serviceguard-​Clusters ist.


Clusterknoten 

Ein System (VM-Host oder Gastsystem), das als Teil eines Serviceguard-​Clusters konfiguriert ist.


CPU-Berechtigung 

Der Umfang einer Systemressource (z. B. eines Prozessors), der einem virtuellen System garantiert wird. Die tatsächliche Ressourcenzuordnung für ein virtuelles System kann abhängig davon, welche Anforderungen das virtuelle System bezüglich der Prozessorressourcen hat und wie groß die Gesamtprozessorlast des Systems ist, größer oder kleiner sein als seine CPU-Berechtigung.


D

Dedizierter Dienst 

Eine pNIC- oder Speichereinheit, die für ein bestimmtes virtuelles System reserviert ist. Ein dedizierter Dienst kann nicht von mehreren virtuellen Systemen verwendet werden.


E

EFI 

Akronym für Extensible Firmware Interface. Die Startfirmware für alle HP Integrity-Systeme.


Ereignisprotokoll 

Informationen zu Systemereignissen. Ein Ereignisprotokoll enthält folgende Angaben: das Ereignis, das aufgetreten ist, wann und wo es aufgetreten ist und welchen Schweregrad (Warnstufe) es hatte. Ereignisprotokolle werden nicht vom normalen E/A-System verarbeitet.


Extensible Firmware Interface 

Siehe EFI.


F

Failover 

Der Vorgang, der stattfindet, wenn ein primärer Dienst (Netzwerk, Speicher oder CPU) ausfällt und die Anwendung die Ausführung auf einer sekundären Einheit fortsetzt. Im Fall virtueller Serviceguard-​Systeme kann das virtuelle System einen Failover auf ein anderes Clusterelement ausführen. Bei einem Netzwerkfehler kann das virtuelle System in einem ordnungsgemäß konfigurierten System einen Failover in ein anderes LAN auf demselben Clusterknoten ausführen.


G

Gast­betriebs­system 

Das Betriebs­system eines virtuellen Gastsystems.


Gastanwendung 

Eine Softwareanwendung, die auf einem Gastsystem ausgeführt wird.


Gastanwendungspaket 

Eine Gastanwendung, die als Serviceguard-​Paket konfiguriert wurde.


Gastsystem 

Das virtuelle System, auf dem das Gast­betriebs­system und die Gastanwendungen ausgeführt werden.


Gastsystemadministrator 

Der Administrator eines virtuellen Systems. Über den Befehl hpvmconsole kann der Gastsystemadministrator die virtuellen Gastsysteme einzeln steuern und verwalten.


Gastsystemkonsole 

Die Konsole für ein virtuelles System, die über den Befehl hpvmconsole gestartet wird.


Gastsystemoperator 

Ein Administrator eines Gast­betriebs­systems. Diese Berechtigungsebene gibt dem Administrator die vollständige Kontrolle über das virtuelle System. Er verfügt jedoch nicht über die Berechtigung, andere Gastsysteme, den VM-Host oder die Hintergrundspeicher zu verwalten.


Gastsystempaket 

Ein Serviceguard-​Paket, bei dem es sich um ein Integrity VM-Gastsystem handelt.


Gastverwaltungssoftware 

Software, die mit Integrity VM bereitgestellt wird. Sie installieren diese Software auf einem Gastsystem, damit das Gastsystem durch Integrity VM sowie bestimmte Komponenten verwaltet werden kann, die zur Virtual Server Environment oder zu HP Integrity Virtual Machines Manager gehören.


Gemeinsam verwendetes Gerät 

Ein virtuelles Gerät, das von mehreren virtuellen Systemen gemeinsam verwendet werden kann.


H

Hintergrundspeicher (Backing Store) 

Auf dem VM-Host befindliche physische Geräte wie Netzwerkadapter, Platten oder Dateien, die Gastsystemen zugeordnet sind.


Hochfahren virtueller Systeme 

Das Laden und Starten des Betriebs­systems eines virtuellen Systems. Nachdem ein virtuelles System mit einem Betriebs­system konfiguriert wurde, wird es als Gastsystem betrachtet und automatisch gestartet, wenn Integrity VM gestartet wird. Es kann auch manuell mithilfe des Befehls hpvmstart gestartet werden.

Siehe auch Starten virtueller Systeme.


Host 
  1. Ein System oder eine Partition, auf dem oder der eine Instanz eines Betriebs­systems ausgeführt wird.

  2. Das physische System, das der VM-Host für mindestens ein virtuelles System ist.


Host für virtuelles System 

Siehe VM-Host.


Hostadministrator 

Der Systemadministrator. Diese Berechtigungsstufe verleiht dem Systemadministrator die Kontrolle über das VM-Host-System und dessen Ressourcen und erlaubt ihm das Erstellen und Verwalten von Gastsystemen.


Hostbetriebs­system 

Das Betriebs­system, das auf dem Hostsystem ausgeführt wird.


Hostname 

Der Name eines Systems oder einer Partition, auf dem oder der eine Betriebs­systeminstanz ausgeführt wird.


I

Ignite-UX 

Das Serverprodukt HP-UX Ignite. Es wird als Basiserstellungsabbild (Build Image) für das Erstellen oder erneute Laden von HP-UX-Servern verwendet.


Integrity Virtual Machines 

Das Produkt HP Integrity Virtual Machines, welches das Installieren und Ausführen mehrerer Systeme (virtueller Systeme) auf demselben physischen Hostsystem ermöglicht.


Integrity VM 

Siehe Integrity Virtual Machines..


ISSE 

HP Instant Support Enterprise Edition. Eine Remote-Support-Plattform für Unternehmensserver und Speichergeräte.


K

Konsole für ein virtuelles System 

Benutzeranwendung, die eine Konsolenemulation für virtuelle Systeme bereitstellt. Jede Instanz der Konsole für ein virtuelles System stellt eine Konsolensitzung für das ihr zugeordnete virtuelle System dar.


L

localnet (lokales Netzwerk) 

Das von Integrity VM erstellte lokale Netzwerk für die interne lokale Kommunikation. Gastsysteme können über das lokale Netzwerk kommunizieren. Der VM-Host kann dies nicht.


M

Migration 

Der Vorgang des Beendens eines Serviceguard-​Pakets auf einem Clusterelement und des anschließenden Startens dieses Pakets auf einem anderen Clusterelement. Das Migrieren eines Pakets (z. B. eines virtuellen Systems) kann für System­verwaltungsverfahren und den Lastausgleich sinnvoll sein.

Siehe auch Migration virtueller Systeme..


Migration virtueller Systeme 

Die Migration eines virtuellen Systems von einem VM-Host-System auf ein anderes. Sie wird mithilfe des Integrity VM-Befehls hpvmmigrate ausgeführt. Verwenden Sie diesen Befehl nicht für virtuelle Systeme, die als Pakete konfiguriert sind.


Multiserverumgebung 

Ein Serviceguard-​Cluster, der aus VM-Host-Systemen besteht.


N

NIC 

Network Interface Card (Netz­werk­schnitt­stellenkarte). Wird auch als „Netzwerkadapter“ bezeichnet.


NSPOF 

No Single Point Of Failure. Eine Konfigurations­anforderung, die Redundanz und hohe Verfügbarkeit voraussetzt, um sicherzustellen, dass der Ausfall einer einzelnen Komponente keine Auswirkungen auf den Betrieb des Systems besitzt.


P

Paketkonfigurationsskript 

Ein Skript, das für jedes Serviceguard-​Paket eines virtuellen Systems angepasst ist und bestimmte Variablen und Parameter, z. B. Definitionen für logische Volumen, für das betreffende virtuelle System enthält.


Paketsteuerungsskript 

Ein Skript, das Parameter enthält, die die Funktionsweise von Serviceguard steuern.


PMAN 

Abkürzung für Plattform-Manager. Siehe VM-Host.


pNIC 

Physical Network Interface Card (physische Netz­werk­schnitt­stellenkarte).


Primärer Knoten 

Das Clusterelement, auf dem ein Failoverpaket ursprünglich ausgeführt wurde.


R

Redundanz 

Eine Methode zum Bereitstellen hoher Verfügbarkeit, die mehrere Kopien von Speicher- oder Netzwerkeinheiten verwendet (z. B. Plattenspiegelung), damit die Dienstverfügbarkeit immer gewährleistet ist.


Reserviertes Gerät 

Ein physisches Gerät, auf das nur vom VM-Host-System zugegriffen werden kann. Das VM-Host-Startgerät sollte z. B. ein reserviertes Gerät sein.


S

Serviceguard 

Serviceguard ermöglicht das Erstellen von hochverfügbaren Clustern aus HP 9000- oder HP Integrity-Servern. Viele Kunden, die Serviceguard verwenden, möchten virtuelle Systeme als Serviceguard-​Pakete verwalten. Ein Serviceguard-​Paket gruppiert Anwendungsdienste (einzelne HP-UX-Prozesse) und verwaltet diese auf mehreren Knoten im Cluster, so dass sie für Failover verfügbar sind.


SGeRAC 

Serviceguard-​Erweiterung für echte Anwendungscluster.


SGeSAP 

Serviceguard-​Erweiterung für SAP.


Sonderkonto für eine virtuelle Konsole 

Ein spezielles Benutzerkonto, das auf dem VM-Host für jeden Administrator oder Operator eines Gastsystems erstellt wird.


Speichereinheit 

Eine Datei, DVD, Platte oder ein logisches Volumen auf dem VM-Host, die oder das von virtuellen Systemen verwendet wird, die auf dem VM Host ausgeführt werden.


Starten virtueller Systeme 

Das Starten eines virtuellen Geräts, das zuvor hochgefahren wurde.

Siehe auch Hochfahren virtueller Systeme.


Symmetrische Serviceguard-​Konfiguration 

Eine Clusterkonfiguration, in der die Knoten gemeinsam auf dieselben Speicher- und Netzwerkgeräte zugreifen.


V

Verfügbare Ressourcen 

Prozessoren, Arbeitsspeicher und E/A-Ressourcen, die keinem virtuellen System zugewiesen sind. Diese Ressourcen stehen zur Verwendung in neuen Partitionen zur Verfügung oder können vorhandenen Partitionen hinzugefügt werden.


Verteilte Gastsysteme 

Gastsysteme, die als Serviceguard-​Paket konfiguriert wurden.


Virtual Machine Manager (VMM) 

Managementanwendung, welche die Verwaltung und Konfiguration von HP Integrity Virtual Machines übernimmt.


Virtuelle Konsole 

Die virtualisierte Konsole eines virtuellen Systems, die die Funktionalität der MP-Oberfläche (Management Processor) für HP Integrity-Server emuliert. Jedes virtuelle System hat seine eigene virtuelle Konsole, über die das virtuelle System ein- oder ausgeschaltet und hochgefahren oder heruntergefahren sowie das Gast­betriebs­system ausgewählt werden kann.


Virtueller Switch 

Siehe vswitch.


Virtuelles Gerät 

Eine Emulation eines physischen Geräts. Tatsächlich wird für eine solche Emulation, die von einem virtuellen System als Gerät verwendet wird, das entsprechende virtuelle Gerät einer Komponente (z. B. einer DVD) auf dem VM-Host zugeordnet.


Virtuelles Netzwerk 

Ein LAN, das von den virtuellen Systemen gemeinsam verwendet wird, die auf demselben VM-Host oder im selben Serviceguard-​Cluster ausgeführt werden.


Virtuelles System 

Ein virtuelles Hardwaresystem. Auch unter der Abkürzung VM (Virtual Machine) bekannt.


VM 

Siehe Virtuelles System.


VM-Host 

Das Hostsystem für virtuelle Systeme.


vNIC 

Virtual Network Interface Card (virtuelle Netz­werk­schnitt­stellenkarte). Die Netz­werk­schnitt­stelle, auf die Gastanwendungen zugreifen.


vswitch 

Virtueller Switch. Eine Komponente im virtuellen Netzwerk des Gastsystems. Durch das Zuordnen des virtuellen Switches zu einem aktiven physischen LAN auf dem VM-Host kann das Gastsystem auch mit Systemen außerhalb des lokalen Netzwerks kommunizieren.


W

WBEM 

Web-Based Enterprise Management. Eine Gruppe von Web-basierten Standards für Service-Informationen, entwickelt von der Distributed Management Task Force, Inc. Ein WBEM-Provider bietet Zugriff auf eine Ressource. Von WBEM-Clients werden Anforderungen an Provider gesendet, um Informationen zu den registrierten Ressourcen abzurufen und Zugriff auf diese Ressourcen zu erhalten.


Druckbare Version
Datenschutzerklärung

Impressum
Mit der Benutzung dieser Website erklären Sie sich mit den entsprechenden Nutzungsbedingungen einverstanden
© 2007 Hewlett-Packard Development Company, L.P.