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HP Integrity Essentials Capacity Advisor: Benutzerhandbuch > Kapitel 4 Grundlegende Operationen

Arbeiten mit Auslastungen

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Technische Dokumentation

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Überblick über die Arbeit mit Auslastungen

Auslastungen spiegeln Anwendungen wider, die auf Systemen ausgeführt werden. Die folgenden Aufgaben werden beschrieben:

Erstellen einer Auslastung

Sie können für die Modellierung zukünftiger Konfigurationen neue Auslastungen erstellen, um Anwendungen darzustellen, die hinzugefügt werden sollen. Als Grundlage für die Auslastung kann entweder ein statisches Basisprofil dienen, oder es können Profildaten einer vorhandenen Auslastung herangezogen werden.

Voraussetzungen. So erstellen Sie eine Auslastung in einem Szenario:

Prozedur 4-26 So erstellen Sie eine Auslastung

Sie können Auslastungen auf der Registerkarte System oder Workload erstellen.

  1. Führen Sie folgende Schritte aus, wenn Sie das System, das die Auslastung ausführen soll, vorab festlegen wollen:

    1. Wenn die Registerkarte System nicht anzeigt wird, dann klicken Sie auf die Registerkarte System.

      Die Registerkarte System wird geöffnet und zeigt eine Liste mit den Systemen im Szenario an.

    2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen vor dem System, das die Auslastung ausführen soll. In dem Kontrollkästchen erscheint ein Häkchen, und die Reihe, die das System beinhaltet, wird hervorgehoben.

  2. Wählen Sie What-If Action->Create Workload... aus der Menüleiste aus.

    Das Fenster Edit Scenario - Create Workload wird angezeigt.

  3. Wählen Sie ein System aus, wenn Sie vorab kein System für die Ausführung der Auslastung ausgewählt haben.

    HINWEIS: Sie können die Auslastung später verschieben.
  4. Füllen Sie das Feld Workload name aus. Der Name auf dem angegebenen System muss eindeutig sein. Die einzigen erlaubten Zeichen sind alphanumerische Zeichen (Groß- oder Kleinschreibung) sowie Bindestrich und Punkt. Das erste Zeichen muss ein alphanumerisches Zeichen sein.

    TIPP: Es ist ratsam innerhalb eines Szenarios eindeutige Namen für Auslastungen zu verwenden, um diese zwischen den Systemen verschieben zu können.
  5. Geben Sie im Feld Workload Description eine detaillierte Beschreibung der Auslastung ein.

  6. Vervollständigen Sie die Definition der Auslastungen mit Hilfe der unter Estimated Baseline aufgeführten Steuerelemente. Klicken Sie auf die Schaltfläche ?, um Details zu den Steuerelementen anzuzeigen.

  7. Wenn Sie weitere Auslastungen erstellen möchten, klicken Sie auf die Schaltfläche Apply, und wiederholen Sie die zuvor erwähnten vier Schritte, andernfalls fahren Sie mit dem folgenden Schritt fort.

  8. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

    Die Registerkarte Workload im Fenster Capacity Advisor - Edit Scenario wird angezeigt.

Wie geht es weiter? Sobald Sie eine Auslastung erstellt haben, können Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:

Bearbeiten einer Auslastung

Das Konstruieren eines Szenarios macht es häufig erforderlich, die Merkmale einer Auslastung zu ändern, um zukünftige Änderungen hinsichtlich der Anwendungen oder der Benutzer der Anwendungen darzustellen. Es gibt zwei Arten von Auslastungen – diejenigen, die aktuelle Auslastungen auf dem System darstellen, und diejenigen, die für ein Szenario erstellt wurden. Obwohl es möglich ist, beide zu bearbeiten, unterscheiden sich jeweils die Merkmale, die bearbeitet werden können. Wenn Sie eine Auslastung bearbeiten, die für ein Szenario erstellt wurde, können Sie die Basis von statisch zu auslastungsbasiert ändern und umgekehrt.

Voraussetzungen. So bearbeiten Sie eine Auslastung in einem Szenario:

Prozedur 4-27 So bearbeiten Sie eine Auslastung

  1. Wenn die Registerkarte Workload nicht angezeigt wird, dann klicken Sie auf die Registerkarte Workload.

    Die Registerkarte Workload wird geöffnet und zeigt eine Liste mit den Auslastungen im Szenario an.

  2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen vor dem Namen der Auslastung, die Sie bearbeiten wollen.

    In dem Kontrollkästchen erscheint ein Häkchen. Die Reihe mit der Auslastung wird hervorgehoben, um die Auswahl anzuzeigen.

  3. Wählen Sie What-If Action->Edit Workload... aus der Menüleiste aus.

    Das Fenster Edit Scenario - Edit Workload wird in einem neuen Fenster angezeigt.

  4. Wenn Sie eine Auslastung bearbeiten, die eine aktuelle Auslastung darstellt, dann ändern Sie Offset Hours, CPU workload multiplier und Memory workload multiplier entsprechend. Details zur Bedeutung der Steuerelemente finden Sie, wenn Sie im Fenster auf die Hilfe zugreifen, indem Sie auf die Schaltfläche ? klicken.

  5. Wenn Sie eine Auslastung bearbeiten, die für dieses Szenario erstellt wurde, dann bearbeiten Sie entsprechend die Parameter für Estimated Baseline. Details zur Bedeutung der Steuerelemente finden Sie, wenn Sie im Fenster auf die Hilfe zugreifen, indem Sie auf die Schaltfläche ? klicken.

  6. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

    Die Registerkarte Workload im Fenster Capacity Advisor - Edit Scenario wird angezeigt.

Wie geht es weiter? Sobald Sie eine Auslastung bearbeitet haben, können Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:

Verschieben einer Auslastung

Das Verschieben von Auslastungen ermöglicht Ihnen die Weiterverteilung von Auslastungen zwischen physischen Servern, einschließlich virtueller Äquivalente von vorhandenen Systemen. Während des Verschiebens von Auslastungen können Sie Unterschiede zwischen Systemen ausgleichen, indem Sie Werte der Plattformmultiplikatoren anpassen. Diese Werte können ermittelt werden, indem Anwendungen auf Systemen ausgeführt werden, die die verwendeten Hardware- und Softwarekonfigurationen widerspiegeln.

HINWEIS: Es ist möglich, dass bei der Messung der CPU-Nutzung auf virtuellen Systemen die Nutzung laut Bericht größer ist, als es der Anzahl der virtuellen CPUs (vCPUs), die dem virtuellen System zugeordnet sind, entsprechen würde.

Die Anzahl der VM-Host-Threads, die dem Prozess für das virtuelle System zugeordnet sind, ist auf die Anzahl der vCPUs begrenzt. Die VM-Host-Threads für die Implementierung von virtueller Hardware, wie etwa E/A-Karten, ist hingegen nicht begrenzt. Bei bestimmten Lastbedingungen kann dies dazu führen, dass eine CPU-Nutzung von mehr als 100 % für ein virtuelles System berichtet wird.

Voraussetzungen. So verschieben Sie eine Auslastung in einem Szenario:

Prozedur 4-28 So verschieben Sie eine Auslastung

  1. Wenn die Registerkarte Workload nicht angezeigt wird, dann klicken Sie auf die Registerkarte Workload.

    Die Registerkarte Workload wird geöffnet und zeigt eine Liste mit den Auslastungen im Szenario an.

  2. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen vor der Auslastung, die Sie verschieben wollen.

    In dem Kontrollkästchen erscheint ein Häkchen. Die Reihe mit der Auslastung wird hervorgehoben.

  3. Wählen Sie What-If Action->Move Workload... aus der Menüleiste aus.

    Das Fenster Edit Scenario - Move Workload wird mit einer Liste aller für das Hosten der Auslastung verfügbaren Systeme angezeigt.

    HINWEIS: Mit Balkendiagrammen der veränderten CPU Utilization und Memory Utilization, die bei der Verschiebung der Auslastung auf jeden der VM-Hosts entstehen würden, können Sie schnell einschätzen, wie die Auslastung auf jedes der Host-Systeme „passen“ wird.
  4. Wenn das System, auf dem die Daten gesammelt wurden, sich wesentlich von dem System unterscheidet, auf das Sie die Auslastung verlagern wollen, können Sie den CPU Platform Multiplier und den Memory Platform Multiplier verwenden, um die Unterschiede zwischen den Merkmalen der zwei Systeme auszugleichen. Führen Sie folgende Aktionen aus, um dies umzusetzen:

    1. Ändern Sie die Werte des CPU Platform Multiplier und/oder Memory Platform Multiplier entsprechend. Details zur Bedeutung der Steuerelemente finden Sie, wenn Sie im Fenster auf die Hilfe zugreifen, indem Sie auf die Schaltfläche ? klicken.

    2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Refresh, um die Balkendiagramme CPU Utilization und Memory Utilization zu aktualisieren.

      Dieses Fenster wird während der Berechnung ausgeblendet.

  5. Klicken Sie in den Kreis vor dem Namen des Systems, das der neue Host für die Auslastung sein wird.

    Der Kreis wird ausgefüllt und die Reihe, die das System beinhaltet, wird hervorgehoben, um die Auswahl anzeigen.

  6. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

    Die Registerkarte Workload im Fenster Capacity Advisor - Edit Scenario wird angezeigt.

Wie geht es weiter? Sobald Sie eine Auslastung verschoben haben, können Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:

Parken einer Auslastung

Es empfiehlt sich beim Konstruieren eines Szenarios vorübergehend die Auswirkungen der Auslastungen zu unterbinden, um potenzielle Änderungen darzustellen, ohne die Auslastungen permanent zu entfernen. Dies wird als „Parken“ der Auslastungen bezeichnet.

Voraussetzungen. So parken Sie Auslastungen in einem Szenario:

Prozedur 4-29 So parken Sie Auslastungen

  1. Wenn die Registerkarte Workload nicht angezeigt wird, dann klicken Sie auf die Registerkarte Workload.

    Die Registerkarte Workload wird geöffnet und zeigt eine Liste mit den Auslastungen im Szenario an.

  2. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen vor den Namen der Auslastungen, die Sie parken wollen.

    In den Kontrollkästchen erscheinen Häkchen, und die Reihen mit den Auslastungen werden hervorgehoben, um die Auswahl anzuzeigen.

  3. Wählen Sie What-If Action->Park Workloads... aus der Menüleiste aus.

    Das Fenster Edit Scenario - Park Workloads wird angezeigt.

  4. Bestätigen Sie, dass es sich bei den unter Workload Name aufgeführten Auslastungen, die auf den unter Contained In gelisteten Systemen gehostet werden, um die Auslastungen handelt, die Sie parken möchten.

  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

    Die Registerkarte Workload im Fenster Capacity Advisor - Edit Scenario wird angezeigt.

Wie geht es weiter? Sobald Sie eine Auslastung geparkt haben, können Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:

Entfernen einer Auslastung

Wenn Sie mit einem Szenario arbeiten, empfiehlt es sich unter Umständen, Auslastungen zu entfernen, um Änderungen widerzuspiegeln.

Voraussetzungen. So löschen Sie Auslastungen aus einem Szenario:

Prozedur 4-30 So löschen Sie Auslastungen

  1. Wenn die Registerkarte Workload nicht angezeigt wird, dann klicken Sie auf die Registerkarte Workload.

    Die Registerkarte Workload wird geöffnet und zeigt eine Liste mit den Auslastungen im Szenario an.

  2. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen vor den Namen der Auslastungen, die Sie entfernen wollen.

    In den Kontrollkästchen erscheinen Häkchen, und die Reihen mit den Auslastungen werden hervorgehoben, um die Auswahl anzuzeigen.

  3. Wählen Sie What-If Action->Delete Workloads... aus der Menüleiste aus.

    Das Fenster Edit Scenario - Delete Workloads wird angezeigt.

  4. Bestätigen Sie, dass es sich bei den unter Workload Name aufgeführten Auslastungen, die auf den unter Contained In gelisteten Systemen gehostet werden, um die Auslastungen handelt, die Sie löschen möchten.

  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche OK.

    Die Registerkarte Workload im Fenster Capacity Advisor - Edit Scenario wird angezeigt.

Wie geht es weiter? Sobald Sie eine Auslastung gelöscht haben, können Sie eine der folgenden Aktionen ausführen:

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